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Volltext: 37, 1914

42 
Aus dem Archiv der Deutschen Seewarte — 1914, Nr. I. 
Anhang zu § 10. 
Sichttiefen- und Wasserfarbe-Beobachtungen von S. M. S. „Möwe“ 1911. 
Station 
Nr. 
Breite 
_ 
Länge 
Sichttiefe 
in m 
Wasserfarbe 
in o/o Gelb 
Bemerkungen 
N-Br. 
W- 
Lg. 
i 
41° 14' 
11° 
19' 
ii 
2 
Weitere Beobachtungen 
2 
35 58 
7 
54 
24 
2 
über Wasserfarbe s. Tab. 
O 
3 
34 15 
8 
39 
27 
0 
S. 17—21 
fcß 
4 
33 47 
10 
11 
28 
0 
5 
32 43 
10 
20 
28 
0 
05 
7 
31 32 
10 
9 
30 
— 
r o 
Ui 
8 
31 33 
10 
59 
26 
0 
10 
31 29 
12 
15 
30 
0 
M 
11 
31 31 
13 
0 
30 
0 
<4- 
13 
26 10 
16 
4i:5 
30 
0 
-4- 
14 
24 59 
17 
3' 
30 
0 
05 
£ 
15 
23 39 
17 
14 
26 
0 
16 
22 2 
17 
37 
22 
25 
o 
18 
19 5 
19 
20 
10 
25 
| Zwischen Kap Blanco und 
19 
17 30 
19 
59 
12 
25 
Kap Verde 
21 
16 20 
18 
2 
15 
15 
24 
12 55 
19 
4 
26 
0 
o 
26 
9 16 
15 
21 
19 
15 
| Vor Freetown 
*hi) 
27 
9 16 
14 
40 
15 
30 
u. 
28 
3 2 
7 
55 
24 
0 
29 
2 0 
1 
8 
24 
0 
0- 
Lg- 
fl 
30 
2 10 
5 
2 
30 
0 
31 
2 27 
6 
55 
28 
0 
32 
2 32 
8 
41 
28 
— 
S-Br. 
fl 
34 
4 0 
8 
0 
9 
5 
Td 
35 
4 5 
9 
28 
10 
25 
Vor dem Kongo 
P§ 
37 
9 40 
10 
58 
20 
15 
Benguelastrom bis zu Stat.55 
03 
38 
9 51 
10 
38 
22 
15 
'o 
41 
14 3 
9 
14 
14 
15 
42 
16 0 
9 
25 
14 
15 
fl 
44 
18 21 
9 
45 
14.5 
20 
£ 
47 
19 50 
10 
8 
20 
12 
fl 
48 
20 8 
10 
3 
22 
12 
49 
20 23 
10 
4 
16 
10 
53 
21 56 
10 
4 
13 
12 
Jfl 
m 
55 
22 52 
12 
13 
21 
5Kein Volltext zu diesem Bild verfügbar.
	        
Jahresbericht der Deutschen Seewarte für 1929. 45 4 klein, besonders empfindlich durch die Unmöglichkeit, den notwendig ent stehenden Lärm von den geistigen Arbeitsstätten abzudämmen. Wertvolle Erwerbungen konnte Hannover an Instrumenten und Büchern machen. Das Instrumentarium wurde durch einen selbstregistrierenden Regen messer, Fueß, mit täglicher Umlaufstrommel, sowie durch ein Aktinometer nach Michelson-Marten vermehrt. Die Bücherei wurde um etwa 20 Bände der neuesten, wichtigsten Fachliteratur bereichert und besitzt jetzt einigermaßen das notwendigste Rüstzeug für den Meteorologen. 3. Flugberatung. Die Finanzlage von Reich, Staat und Städten zwang dazu, den Flugverkehr in diesem Sommer einmal später als sonst zu beginnen und dann auch nicht in dem gleichen Umfang zu eröffnen wie im Jahre 1928. Es fielen für Hannover besonders die kleineren Strecken aus, die es mit den Nachbarstädten Braun schweig, Magdeburg, Osnabrück verbunden hatten. Die großen Durchgangs strecken Berlin—Hannover—Amsterdam, Hamburg—Hannover—Frankfurt/M., Bremen—Hannover—Schkeuditz blieben jedoch bestehen. Außerdem waren von Hannover aus zu beraten die Fluglinien: Bremen—Hannover—Magdeburg—Berlin; Hannover—Hildesheim—Goslar— Quedlinburg—Schkeuditz; Hannover—Erfurt; Hannover—Kassel; Hannover— Dortmund. Auch im Winter-Luftverkehr blieben die Hauptstrecken Nord—Süd und Ost—West bestehen, neu dazu kam die im Winter über Hannover geführte Strecke Berlin—Köln. Der Flugplatz Braunschweig war im Sommer wegen baulicher Veränderungen außer Betrieb gesetzt; seit Übersiedlung der Deutschen Verkehrsfliegerschule von Staaken nach Braunschweig im Herbst erwächst der benachbarten Flugwetterwarte Hannover ein neues Arbeitsfeld, indem häufig vor Fernflügen nach den Wetteraussichten angefragt wird. Wiederum muß auf die besondere Aufgabe Hannovers, des Flughafens an der Einfallpforte zu den deutschen Mittelgebirgen, hingewiesen werden und auf die erheblich gesteigerte Wetterberatungstätigkeit an Schlechtwettertagen, wenn zahlreiche Flugzeuge Hannover als Schutz- und Notlandeplatz aufsuchen. In Form und Weise der beratenden Tätigkeit selbst ist keine Änderung eingetreten. Die F. T.-Beratung von Maschinen in der Luft hat weiter an Zahl und Bedeutung zugenommen. Immer häufiger gelingt es, Flugzeuge auf Lang strecken selbst über ausgedehnte Nebel- oder Schlechtwetterfelder hinweg zu einem sicheren Ziele zu führen. Durch das Entgegenkommen der Deutschen Luft Hansa war es auch in diesem Jahre wieder möglich, daß die beratenden Meteorologen durch Teilnahme an den Flügen ihre Kenntnisse und Erfahrungen in wünschenswerter Weise erweiterten. 4. Wirtschaftswetterdienst. Die Inanspruchnahme des Wetterdienstes Hannover durch Wirtschaft und Industrie war wieder eine rege. Große Industriewerke der Umgebung Hannovers, so z. B. Günther Wagner und Ferdinand Sichel, gehörten zu den ständigen Abon nenten. Für das Stromnetz des Großkraftwerkes Hannover wurde wieder wie im Sommer ein Gewitterwarnungsdienst durchgeführt. Die Norag Hannover bekommt mittags Übersicht über die Witterungsverhältnisse des Bezirks, sowie eine Wettervorhersage für den nächsten Tag. Besonders ausgedehnt ist die Inanspruchnahme des Wirtschaftswetterdienstes in den Wintermonaten, einmal wegen der möglichen Frostgefahr, sodann besonders wegen der Wintersport nachrichten, die hier gesammelt und an die Hannoverschen Zeitungen und den Hannoverschen Verkehrsverein zur Veröffentlichung weitergeleitet werden. An Frostwarnungen sind zahlreiche Industrien, besonders aber der Blumen großhandel mit seinem Transport aus dem Ausland stark interessiert. Die Wetterwarte Hannover hat wieder die Frostgefahrwarnung für den Blumen transport von Holland nach sämtlichen Gegenden Deutschlands übernommen.
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