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Volltext : 35, 1912

Bewölkunga  Verhältnisse  und  Sonnenscheindauer  von  Nordamerika.

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das  westliche  Seengebiet,  umschließt  Westvirginia  und  sucht  parallel  der  Ostküste  diese  in  Maine  auf.
Die  40  °/o-Isohelie  verliert  sich  in  Saskatchewan.  In  Manitoba  taucht  sie  wieder  auf,  durchquert  die
großen  Seen  und  strebt  östlich  der  Küste  in  Nova  Scotia  zu.  Nur  im  Nordwesten  von  Oregon  hat  eine
kleine  30  °/o-  Linie  ihren  Platz.

3.  Einteilung  des  Gebietes  gemäß  dem  Eintreten  der  Extreme.
Die  vorangehende  Darstellung  hat  öfters  gezeigt,  wie  der  Betrag  der  Sonnenscheindauer  nicht  allenthalben ­
  gleichzeitig  zu  oder  abnimmt,  daß  einzelne  Gebiete  sich  ergeben,  die  von  der  Allgemeinheit  abweichen. ­
  Diese  kennen  zu  lernen,  sei  unsere  nächste  Aufgabe.  Zwar  ist  es  bei  dem  geringen  Beobachtungsmaterial ­
  erschwert,  aber  doch  zeigt  sich  eine  gewisse  Übereinstimmung  mit  den  für  die  Bewölkung
gefundenen  Ergebnissen.
a)  Maximum  (Taf.  4).
Fast  allerorten  bezeichnet  der  Sommer  die  sonnigste  Jahreszeit.  Doch  begegnen  wir  verschiedenen
Ausnahmen.  So  haben  ein
Frühlingsmaximuni:  April  .  .  .  Süd-Florida.
Mai  ....  Georgia,  Nord-Florida,  Süd-Carolina.
Sommermaximum:  Juni  .  .  .  West-Arizona,  Californien,  Süd-Nevada.
Juli  ....  Nord-Nevada,  Nord-Utah,  Oregon,  Idaho,  Washington,  British  Columbia,
Saskatchewan,  Montana,  Nord-Wyoming,  Manitoba,  Dakota,  Nebraska,
Minnesota,  Wisconsin,  Iowa,  Nord-Illinois,  Indiana,  Michigan,  Ohio,  Westvirginia, ­
  West-Pennsylvania,  West-New  York,  Ontario,  Süd-Quebec.
August  .  .  Ost-Kansas,  Missouri,  Süd-Illinois,  Ost-Kentucky,  Nord-Arkansas,  Oklahoma.
Vermont,  Quebec,  New  Brunswick,  Nova  Scotia.
Herbstmaximum:  September.  Massachusetts,  Connecticut,  Siidost-New  York,  Ost  -  Pennsylvania,  New
Jersy,  Maryland,  District  of  Columbia,  Virginia,  Carolina,  Tennessee.
West-Kansas,  Colorado,  Südost-Wyoming.
Oktober.  .  Louisiana,  Mississippi,  Texas,  Neu-Mexico.
November.  Südwest-Cahfornien.
b)  Minimum  (Taf.  4).
Ähnliches  ergibt  sich  für  das  Eintreten  des  Minimums.  Allgemein  gilt  der  Winter  als  die  am
wenigsten  besonnte  Jahreszeit.  Doch  behaupten  sich  einige  Ausnahmen.  Es  haben  ein
Friihlingsminimum:  Mai  ....  West-Kansas,  Südost-Wyoming,  Colorado.  Südwest-Cahfornien.
Sommerminimum:  Juli  ....  Neu-Mexico.
Herbstminimum:  Oktober  .  .  Süd-Florida.
November.  Südost-Manitoba,  Minnesota,  Wisconsin,  Nord-Quebec,  New  Brunswick,
Maine,  Vermont,  Massachusetts,  Connecticut,  Südost-New  York.
Winterniinimum:  Dezember  .  Oregon,  Washington,  British  Columbia,  Saskatchewan,  Manitoba,  Montana,
Dakota,  Nebraska,  Ost-Kansas,  Missouri,  Iowa,  Illinois,  Ost-Kentucky,
Indiana,  Ohio,  Westvirginia,  Michigan,  Ontario,  West-Pennsylvania,  West-New
  York,  Süd-Quebec.
Januar  .  .  Arizona,  Cahfornien,  Nevada,  Utah,  Idaho.
Ost-Pennsylvania,  New  Jersey,  Maryland,  District  of  Columbia,  Virginia,
Carolina,  Georgia,  Nord-Florida,  Tennessee,  West-Kentucky.  Oklahoma.
Februar  .  .  Ost-Tennessee,  Mississippi,  Louisiana,  Texas.
c)  Die  Extreme  im  Zusammenhang  (Taf.  4).
Für  das  weitaus  größte  Gebiet  ergibt  sich  sonach  ein  Sommermaximum  und  ein  Winterminimum.
Mit  den  gefundenen  Ausnahmen  zusammen  ergibt  sich  folgendes  Bild  der  Verteilung:
            
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