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Volltext : 30, 1907

J.  Wendt,  Die  allgem.  Störungen  erster  Ordnung  des  Kometen  1889 v ,  1896 VI ,  1903 v  (Brooks)  durch  den  Saturn.  51

Als  Integrationskonstanten  ergaben  sich  die  Werte
M 0  =  356°  26'  40".0  l  =  —  40".0
Je  =  +  7  7".  4  +  5".l
ln  =  +  241".2  <7  =  —  68".4,
h  =  -  7".8
sodaß  sich  nach  Vereinigung  dieser  Konstanten  mit  den  bisherigen  Störungskoefiizienten  die  zu  i'  =  0  gehörigen ­
  Glieder  in  der  Form  darstellen  ließen:

ix  .  g  =  856°  26'  40".0  +  500''.01015  t
4-  8".2  cos  E  4-  220".4  sin  E
—  3".5820  u  t  cos  E  4-  0".2584  /x  t  sin  E
—  0".9  cos  2  E  —  29".4  sin  2  E
4-  0".4205  f.i  t  cos  2  E  —  0".0726  ¡.i  t  sin  2  E

v  ——  68".4  -  0".0682  /x  t
122".0  cos  E  4-  4".0  sin  E
—  0".1452  (x  t  cos  E  —  1".7910  u  t  sin  E
4-  0."2  cos  2  E

—A  =  —  2".6  4-  0".3586  /X  t
a  cos  i
4-  5".B  cos  E  —  39".5  sin  E
—  0".7639  /x  t  cos  E  4-  0".282G  n  t  sin  E
4-  0".l  cos  2  E  4-  0".3  sin  2  A.

Diese  Glieder  geben  in  Verbindung  mit  den  bereits  angeführten  periodischen  Gliedern  die  vollständigen ­
  Werte  für  die  Störungen  erster  Ordnung.  Da  der  als  Faktor  von  t  im  Ausdruck  von  u  •  z  auftretende ­
  wahre  Wert  der  mittleren  Bewegung  von  dem  oskulierenden  nur  um  den  Betrag  +  0.0365  abweicht, ­
  so  habe  ich  eine  durch  Änderung  der  Integrationsfaktoren  etwa  notwendige  Verbesserung  der
Störungskoeffizienten  vorläufig  nicht  für  erforderlich  gehalten.

Die  Genauigkeit  des  erlangten  Resultats  ist,  wie  schon  in  der  Einleitung  angedeutet  wurde,  etwa
bis  zu  einer  Bogensekunde  verbürgt.  Mein  Bestreben,  eine  größere  Genauigkeit  zu  erzielen,  scheiterte  an
der  Notwendigkeit  der  Mitnahme  einer  sehr  großen  Zahl  weiterer  Glieder;  angesichts  der  in  der  Zusammensetzung ­
  immer  komplizierter  und  in  der  Konvergenz  immer  schwächer  werdenden  allgemeinen  Entwicklung
würde  die  erforderliche  Rechenarbeit  nicht  mehr  zu  leisten  gewesen  sein.
Die  Untersuchung  hat  gezeigt,  daß  das  vorliegende  Formelmaterial  die  Durchführung  allgemeiner
Kometenstörungen  in  einfacheren  Fällen  noch  gestattet,  doch  ist  wohl  nicht  zu  verkennen,  daß  die  Rechnung
in  der  Regel  mit  vieler  Mühe  verknüpft  ist  und  für  das  praktische  Bedürfnis  kaum  lohnend  erscheint.
Ehe  daher  die  mathematische  Analyse  nicht  neue  Wege  geebnet  hat,  die  kürzer  zum  Ziele  führen,  wird
man  auch  weiterhin  wie  bisher  auf  ausgedehnte  Anwendung  der  Methoden  der  speziellen  Störungsrechnung ­
  zurückgreifen  müssen.
            
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