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Full text : 27, 1904

28

Aus  dem  Archiv  der  Deutschen  Seewarte  —  1904  No.  4  —

Tab.  XXX.
Stündliche  Richtung-sänderung'  der  Geschwindigkeits-Resultierenden  der  Tab.  XXVII,
gemessen  im  Sinne  der  scheinbaren  täglichen  Bewegung  der  Sonne  und  ausgedrückt  in  ganzen  Graden.

Tägliche  Gesamt-Periode.

Jan.

Febr.

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug.

Sept.

Okt.

Nov.

Dez.

0—  1®

7

30

21

21

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6

5

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1—  2

—

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—

—

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—

Vorstehenden  Tabellen  soll  eine  besondere  Besprechung  nicht  gewidmet  werden.  Die  Auseinandersetzung ­
  über  das,  was  sie  uns  lehren  können,  schließt  sich  vielmehr  an  die  nachfolgenden  Diagramme  an,
in  welchen  der  Inhalt  der  drei  Tabellen  in  klarer  Weise  zur  Anschauung  kommt.
Bei  der  Anfertigung  dieser  Diagramme  war  zu  berücksichtigen,  daß  die  ihnen  zu  Grunde  liegenden
Tabellen-Werte  nicht  für  den  Anfang  oder  das  Ende,  sondern  für  die  Mitte  der  vollen  Stunden  gelten.
Es  mußte  daher  mit  allen  diesen  Zahlen  eine  Vorverschiebung  von  einer  halben  Stunde  vorgenommen
werden,  um  die  neuen  Diagramme  mit  den  früheren  vergleichbar  werden  zu  lassen.  —  In  sämtlichen  Figuren
ist  jedes  Gebiet,  für  welches  die  stündliche  Drehung  bis  zu  deren  mittlerem  Betrage  überschritten  wird,  einfach ­
  schraffiert,  und  die  Teile,  für  welche  die  Drehung  mehr  als  den  zweifachen  Durchschnittswert  einer
Stunde  ausmacht,  sind  durch  doppelte  Schraffierung  hervorgehoben.  Bei  den  Diagrammen  für  Perioden,
welche  einen  ganzen  Tag  umfassen,  enthalten  demnach  die  nicht  schraffierten  Flächen  diejenigen  Punkte,
für  welche  die  Drehung  der  Resultierenden  günstigsten  Falls  in  einer  Stunde  15°  oder,  was  dasselbe  ist,  in
einer  Zeitsekunde  15  Bogensekunden  beträgt.  Der  Drehungswinkel  steigt  in  den  Flächenteilen  mit  einfacher
Schraffierung  höchstens  auf  30°  bezw.  30  Bogensekunden  und  geht  in  den  übrigen  Teilen  der  Figur  noch
über  die  genannten  Werte  hinaus.  Im  Diagramm  der  halbtägigen  Periode  sind,  da  für  sie  die  durchschnittliche ­
  stündliche  Richtungsänderung  nicht  15  sondern  30°  ausmacht,  bei  entsprechend  gekennzeichneten
Flächen  doppelt  so  große  Winkel  in  Ansatz  zu  bringen.  Nur  in  der  Fig.  15  wurden  außer  den  Begrenzungs-Linien
  der  Flächen  gleicher  Drehungen  auch  die  Kurven  für  die  kleinsten  und  größten  Richtungsänderungen
der  Resultierenden  in  der  bisher  üblichen  Weise  eingezeichnet  und  die  ersteren  durch  Striche,  zwischen
denen  sich  je  zwei  Punkte  befinden,  die  letzteren  durch  abwechselnde  Aneinanderreihung  von  einfachen
Punkten  und  Strichen  hervortreten  lassen.
Auffallend  ist  hier  wieder  das  unregelmäßige  Verhalten  der  Drehungswinkel,  welche  sich  auf  Grund  der
einfachen  ganztägigen  Periode  ergeben.  Die  Figur  für  die  Drehungswinkel,  welche  den  stündlichen
Durchschnitt  übersteigen,  ist,  soweit  die  Monate  des  Sommerhalbjahres  in  Betracht  kommen,  von  S-förmiger
            
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