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Full text: Jahresbericht 1964

- Seite 90 - 
Jahresbericht Nr. 19/1964 
f) Radarreflektoren - Mit der abschließenden Auswertung der Meßergeb 
nisse und der Zusammenstellung des Schlußberichtes des Forschungsaufträges 
"Radarreflektoren" wurde begonnen. Die sich daraus ergebenden Folgerungen - 
bessere Erkennbarkeit von Rettungsbooten und Kleinfahrzeugen mittels Radar 
reflektoren - sollen möglichst bald verwirklicht werden. Der Radarstand 
auf Helgoland wird zur Messung und zur Entscheidung über die Zulassung 
industriell gefertigter Reflektoren weiterhin benutzt; er erhielt inzwischen 
eine neue Stromversorgung. 
g) Hi-Fix-Erprobung - Die Abteilung war beteiligt am Hi-Fix-Großversuch 
der Bundesmarine und verschiedener Bundesverkehrsbehörden. (Hi-Fix ist ein 
von der Firma Decca entwickeltes Vermessungssystem hoher Genauigkeit). Die 
Beteiligung erstreckte sich auf die technische Erprobung der Empfangsanla 
gen und die Beratung bei entstehenden vermessungstechnischen Fragen. 
h) Untersuchung.über die Ausbreitung elektromagnetischer Vellen - Die 
Ausbreitung elektromagnetischer Wellen hat zum Teil entscheidenden Einfluß 
auf die Genauigkeit und Störfreiheit der Navigationsfunkgeräte. Besonders 
große Störungen treten bei der Funkpeilung in der Dämmerungs- und Nachtzeit 
durch das gleichzeitige Auftreten der Boden- und Raumwellen auf. Nur die 
Bodenwelle ergibt einwandfreie Peilergebnisse. Die wissenschaftlich-techni 
schen Untersuchungen zur Trennung von Boden- und Raumwelle haben zwar 
grundsätzliche Erkenntnisse gebracht, doch läßt sich bisher noch keine 
Möglichkeit der praktischen Ausnutzung erkennen. 
Untersuchungen über das Verhalten der elektromagnetischen Wellen in der 
Nähe eines Überganges See/land (Küstenbrechung) wurden zu'einem vorläufigen 
Abschluß gebracht. 
i) Funkausrüstung der Schiffe des PHI - Die Funkanlagen (einschließlich 
Rundfunk-, Wechselsprech- und UKW-Anlagen) sowie die Ortungsfunkanlagen auf 
den Vermessungsschiffen wurden zu Beginn und nach Beendigung der Vermes 
sungsperiode überprüft und den Schiffsführungen in betriebsklarem Zustand 
übergeben. Neben der laufenden Überwachung und Betreuung der Funkanlagen 
kamen noch zusätzliche Einbauten für neue Geräte hinzu, deren Verwendbar 
keit für bestimmte Aufgaben geprüft werden mußte. 
Nach der Indienststellung des FS "Meteor" wurden auf Probefahrten bis 
Oktober 1964 die an Bord eingebauten umfangreichen Funk- und Ortungsfunk 
anlagen, die Rundfunk-, Befehls-, Melde- und Signalanlagen durch die 
Typungsstelle der Wasser- und Schiffahrtsdirektion Hamburg (WSD) in Zu 
sammenarbeit mit dem DHI erprobt und abgenommen. Die Wartung und Betreuung 
aller zum Funksektor gehörenden Anlagen und Geräte einschließlich der
	        
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