Dr. A. Caspar: Bestimmung der Bolhöihe der Sternwarte 211 Heidelberg und ihrer Variation,
a
Sternpaar
Gruppe
1 / \ t- 'l'l i
± 2
18 h
■
1+
li
Sternpaar
Gruppe 2
, i V Zn+Z«
±(«»~ «s.J 2
2 h
Zn—Zs
± (m n —j» ä )
1
6 ra 57 s
0°28'
+ ofe
0.7
1
3 “ 2*
3°84'
—¿iS
0.9
2
4 8
1 7
+ 0.4
0.5
2
6 14
4 9
+2.7
0.6
3
5 35
8 26
+13.3
0.6
3
6 43
4 22
+3.7
0.1
4
6 23
11 4
- 6.9
o.c
4
3 47
5 5
-7.9
0.7
5
5: 12
1 28
— 6.3
0.7
5
6 20
l 10
—4.4
0.9
e
4 39
1 7
- 2.0
0.7
6
6 12
0 51
+9.6
1.2
7
5 53
2 58
-10.0
0.8
7
5 44
2 16
+7.6
0.7
8
6 46
2 52
- 1.3
0.1
8
6 4
9 3
—5.2
0.4
9
5 46
8 37
+ 9.7
0.3
9
4 42
0 25
+8.3
0.1
10
9 5
8 8
- 0.3
1.2
10
7 38
0 9
-5.3
0.3
Hierbei sind also folgende Maximalbeträge der einzelnen Rubriken zu verzeichnen:
±{a n — «*) = 9 rn 5 s , = 13° 20', ±2 S ) = 1313 und ±{m n -m s ) = 1.5.
Die Größen der Sterne wurden nachträglich dem A. G. Katalog entnommen, worin einige stärkere Differenzen,
sowie die unter 7,5*«" Größe vorkommenden Sterne ihre Erklärung finden, indem die Größenangäben dieses
Kataloges von denen der B. D., wie bekannt, oft stark abweichen.
Außerdem sollte für jede Gruppe die algebraische Summe der Mikrometermessungen, wie sie an
ß | ^
11 s angebracht werden, = 0 sein, damit ein Felder des angenommenen Schraubenwertes aus den Tages-
¿1
resultaten eliminiert werde. Dies ist jedoch nur für wenige Tage erreichbar, da sich diese Summe von Tag
zu Tag ändert. Auch wird die Wirkung in den oft vorkommenden Fällen trügerisch, wo die Gruppen nicht
vollständig beobachtet werden, sei es infolge eines Versehens, durch das Dazwischentreten von Wolken oder
infolge der Tageshelle. Auch würde die Erfüllung dieser Bedingung nur bei Schrauben in Betracht kommen,
deren periodische und fortschreitende Fehler sehr klein sind, was hier nicht der Fall ist.
hat für den ersten und letzten Beobachtungstag der einzelnen Gruppen folgende Werte:
Gruppe 6 h
1900
Okt. 8
+0.'7
1901 März 8
-2.'2
s 14“
1901
Jan. 15
+4.3
1901 Juni 1
+1.3
» 18 h
1900
Juli 20
-0.8
1901 Aug. 8
—2.1
» 22“
1900
Juli 18
-2.0
1901 Aug. 14
-6.3
Bestimmung der Rektaseensionen und Deklinationen.
Die Rektaseensionen wurden dem A. G. Katalog entnommen und auf 1900.0 reduziert. Die Deklinationen
wurden von Herrn Dr. L. Courvoisier am seehszölligen Meridiankreis von Repsold im allgemeinen viermal
beobachtet, wobei sich folgende Resultate ergaben:
Gruppe 6 h
Datum
S app.
Ked,
red.. m
Datum
5 app.
Red.
red.
* l a
* 1*
1901 Jan. 10
+ 58°53
' 7f62
—5"31
2"31
1901
Jan.
10
+ 39°58'43?20 -
-1?54
46?6ß
12
8.00
-5.62
2.38
12
48.43 -
-1.69
46.74
13
8.01
-5,76
2.25
13
48.63 -
-1.74
46.89
14
8.55
-5.89
2.66
14
48.81 -
-1.79
47.02
17
9.06
-6.34
2.72
17
43.62 -
-1.99
46.63
1901 Jan. 13
2''4 6
1901
Jan.
13
46?79
Red. auf F.-K.
-0.50
Red. auf F.-K.
-0.50
Korrektion wegen Run
u. Fadenneiguug
-0.04
Korr. weg. R
u. F.
-0.04
d 1901.0 58°5:3'F'92 ±0''10
(i 1901.0
39°58'4f/.'25
*>
Archiv 1903. 2.