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Volltext : 22, 1899

Dr.  Carl  Stechert:  Die  Vorausberechnung  der  Sonnenfinsternisse  etc.

17

Archiv  1899.  1.

östlichsten  Randpunkt  des  vergrösserten  Mondes,  fortlassen.  —  Es  wird  nicht  nöthig  sein,  der  folgenden
Rechnung,  welche  vollständig  nach  dem  Schema  des  zweiten  Beispiels  ausgeführt  ist,  weitere  Erläuterungen
heizufügen.

;  ]

Pi

ci  9187

13.

sin  (5.-^1

9.999  n

9.997  n

2G.

DT

8.957

7.306

r  cos  <p'

14.

1“-»  Glied

9.915  n

9.894  n

27.

+  0.091

+  0.002  !

2

s+x

260*  25’

275*34'

15.

r

-  1

+  1

28.

(j

26926

3.

y

-  1+085

-  1+17S

IG.

Mi

0

0

29.

z  (öl—  öl)

0+952  |

t.

6

-  1+085

-  0M33

17.

<1

-  0.223

-  0.223

30.

Gl—öl

1+904

5.

ys

-  16°  19'

-  17*43’

18.

l«es  Glied

-  0.S22

-  0.7S3

31.

0.280

G.

S-vX+ys

244°  0'

257*51'

19.

h

+  1

-  1

32.

sin 2  4(0+90°)

—  00

7.

cos{S+X+y s )

9.640  n

9.323  n

20.

k

+  l

+  1

33.

r

-  00

8.

<93

0.454  n

0.771  n

21.

-  0.S20

-0.7S3

34.

0+000

i).

'J

109°  22'

99*37'

2 m 2.

C|Ö

+  0.242

+  0.030

35.

ö+o

-0+133  t

10.

ö*~3

267°  6'

276°  52'

23.

-0.578

-  0.753

3G.

-0 h  7 m 59 s

11.

sin  (J

9.975

9.994

24.

5'—  I)’

+  0.179

+  0.004

37.

Z

16 b 29 m 24 s

12.

1'  SW  (p

9.916

9.S97

n

S/n<J

‘25.

9.253

7.C02

Abschnitt  2.
Längenbestimmung  aus  der  Beobachtung  einer  Sonnenfinsterniss.
§  11.  Ableitung  der  Formeln.
Es  möge  zunächst  eine  kurze  geometrische  Ableitung*)  der  Bessel’schen  Formeln  für  die  Fixsternbedeckungen ­
  vorangeschickt  werden,  weil  sich  bei  dieser  Betrachtungsweise  die  Erweiterung  des  Problems
auf  die  Sonnenfinsternisse  am  einfachsten  anschliessen  lässt.
In  nachstehender  Figur  (Fig.  4)  stelle  die  Ebene  des  Papiers  die  Ebene  desjenigen  Deklinationskreises
vor,  in  welcher  die  wahre  Konjunktion  (in  liektascension)  des  Mondes  und  des  Sterns  zur  mittleren  Greenwicher ­
  Zeit  T 0  stattfindet-,  der  Mittelpunkt  des  Mondes  befinde  sich  in  diesem  Augenblicke  in  L 0  und  die

Fig.  4.

Richtung  zum  Stern  sei  durch  die  Gerade  O8 0  gegeben.
Nach  Verlauf  einer  Zeit  t,  also  zur  mittleren  Greenwicher ­
  Zeit  T 0 -\-t,  sei  der  Mondmittelpunkt  nach  L
gelangt,  einem  Punkte,  welcher  bei  der  in  der  Figur
angedeuteten  Orientirung  (Nord,  Süd)  jedenfalls  vor  der
Ebene  der  Zeichnung  gelegen  ist,  da  der  Mond  mit
*)  Vergleiche  Comptes  rendus,  Bd.  85,  S.  1050  und  1153.
            
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