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Volltext: 18, 1895

Prof. Dr. W. J. van Bebber: Vergleichende Regentnessungen etc. 
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In der wärmeren Jahreszeit ist, wie bereits oben bemerkt, die tägbcbe Periode der Regenmenge deut 
licher ausgeprägt, als in der kälteren Jahreszeit, deutbcber in kontinental gelegenen Gegenden, als in maritimen 
Distrikten; insbesondere hervortretend ist das Nachmittagsmaximum in den niederen Breiten, wo die Regen 
mengen in den übrigen Tageszeiten bedeutend zurücktreten. 
Um einen einheitlichen Ueberblick über die Lage der Maxima und Minima in der tägbcben Periode 
zu gewinnen, summirte ich alle in unserer Tabelle enthaltenen Maxima und Minima überhaupt und ebenso 
die Hauptmaxima und Hauptminima, ohne auf die mancherlei dabei obwaltenden Ungleichheiten Rücksicht 
zu nehmen (wir haben es hier doch nur mit rohen Zahlen zu thun), und erhielt die folgende übersichtliche 
Zusammenstellung: 
Tabelle v. Tägliche Periode der Regenmenge. 
Häufigkeit der Hauptmaxima und Hauptminima, sowie (eingeklammert) der Maxima und Minima überhaupt. 
Vormittags 
Na eh mittags 
Summe 
Zeit 
0—2'-* 2—4 h 4—G h 1 6—Su 8-IO* | 10 i2h 
0-2 h | 2—4 h 4—G'> | 6—8 h | 8—10 1 ’ 10-12 b 
Maxima mittlerer Breiten. 
Winterhalbjahr . ... 
0 (0) 
1 (1) 
2 
(4) 
0 
(1) 
0 
(1) 
0 
(0) 
1 (1) 
2 
(4) 
1 
(2) 
0 
(0) 
0 
(3) 
1 
(2) 
8 
(19) 
Sommerhalbjahr 
0 (1) 
1 (4) 
i 
(5) 
0 
(2) 
1 
(2) 
0 
(1) 
1 (2) 
~~5 
(8) 
3 
(4) 
1 
(2) 
3 
(4) 
0 
(1) 
16 
(36) 
Jahr 
0 
0 (2) 
i 
(6) 
0 
(3) 
0 
(0) 
0 
(0) 
1 (2) 
5 
(6) 
4 
(4) 
0 
(1) 
1 
(ö) 
0 
(0 
12 
(30) 
Ueberhaupt 
0* (1) 
2 (7) 
4 
(15) 
0 
(6) 
1 (3) 
0* 
(1) 
3 (5) 
12 
(18) 
8 
(10) 
1 
(3) 
4 
(12) 
1 
(4) 
36 
(85) 
Maxima niederer Breiten. 
Winterhalbjahr 
1 (2) 
(0) 
(1) 
1 (3) 
1 
(1) 
(0) 
(1) 
1 
(1) 
0 
(0) 
0 (2) 
1 
(2) 
0 
(1) 
0 
(3) 
0 
(0) 
5 
(17) 
Sommerhalbjahr .... 
0 (0) 
1 
(2) 
1 (1) 
0 
(3) 
1 
(2) 
0 
(1) 
0 
(0) 
2 (4) 
1 
(1) 
2 
(3) 
0 
(2) 
0 
(0) 
8 
(19) 
Jahr 
0 (0) 
1 
(3) 
0 (0) 
0 
(3) 
1 
0) 
0 
(0) 
0 
(0) 
2 (2) 
2 
(2) 
2 
(3) 
0 
(2) 
0 
(0) 
s 
(16) 
Ueberhaupt 
1 (2) 
3 
(6) 
2 (4) 
1 
(7) 
2 
(4) 
1 
(2) 
0 
(0) 
4 (8) 
4 
(5) 
4 
(7) 
0 (7) 
0 
(0) 
21 
(52) 
Minima mittlerer Breiten. 
Winterhalbjahr 
0 (1) 
2 (3) 
0 
(0) 
0 
(1) 
0 (2) 
2 (4) 
1 (1) 
0 
(0) 
0 
(1) 
0 (4) 
1 
(2) 
2 (2) 
8 (21) 
Sommerhalbjahr . . 
1 (3) 
1 (2) 
4 
(5) 
2 
(3) 
3 (4) 
3 (5) 
1 (1) 
0 
(1) 
0 
(2) 
1 (4) 
0 
(0 
1 (4) 
17 (35) 
Jahr 
2 (4) 
1 (5) 
1 
(1) 
1 
(2) 
4 (4) 
3 (4) 
1 (1) 
0 
(1) 
0 
(1) 
0 (4) 
0 
(0) 
1 (3) 
14 (30) 
Ueberhaupt 
3 (8) 
4 (10) 
5 
(6) 
3 (6) 
7 (10) 
8 (13) 
3 (3) 
0* (2j* 
0 
(4) 
1 (12) 
1 (3) 
4 (9) 
39 (86) 
Minima niederer Breiten. 
AVinterhalbjahr ... 
0 
(1) 
0 
(1) 
0 
(0) 
0 
(2) 
0 
(0) 
2 (3) 
1 
(2) 
0 
(0) 
0 
(1) 
0 
(2) 
1 
(2) 
0 
(1) 
4 
(15) 
Sommerhalbjahr 
0 
(2) 
1 
(1) 
1 
(2) 
0 
(1) 
1 
(4) 
0 (1) 
0 
(1) 
0 
(0) 
1 
(1) 
2 
(2) 
0 
(1) 
4 
(5) 
10 
(16) 
Jahr 
0 
(2) 
0 
(0) 
1 
(2) 
0 
(0) 
1 
(3) 
0 (1) 
1 
(2) 
0 
(0) 
1 
(1) 
0 
(2) 
0 
(1) 
3 
(3) 
7 
(17) 
Ueberhaupt 
0 
(5) 
1 
(2) 
2 
(4) 
0 
(3) 
2 
(7) 
2 (5) 
2 
(5) 
0* 
(0)* 
2 (3) 
2 
(6) 
1 
(4) 
7 
(9) 
21 
(48) 
Hiernach ergiebt sich sowohl für die mittleren wie auch für die niederen Breiten als grösste Häufigkeit 
für den Eintritt eines Maximums die Zeit von 2 bis 4 Uhr Nachmittags, wobei noch ein anderes Häufigkeits- 
Maximum in den späteren Nachmittagsstunden angedeutet ist; ein drittes weiteres Häufigkeits-Maximum 
findet in den frühen Morgenstunden von 2 bis 6 Uhr statt. Die wenigsten Minima fallen auf die Mittags 
und Mittemachtszeit. 
Die Regenhäufigkeit (Anzahl der Regenstunden) zeigt in der täglichen Periode ganz ähnliche Ver 
hältnisse wie die Regenmenge. Im allgemeinen regnet es am Tage häufiger als in der Nacht, jedoch ist 
dieses Verhältniss nicht so entschieden ausgesprochen, wie hei der Regenmenge. Auch hei der Regen
	        
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