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Volltext : 18, 1895

10

Aus  dem  Archiv  der  Deutschen  Seewarte  —  1895  No.  5  —

Die  obige  Beobachtungsreihe  von  vom  Kolke  wird,  mit  Ausnahme  des  Werthes  für  den  äussersten  Band,
recht  gut  dargestellt  durch  die  Gleichung:
y  —  9.38  ^1  +  0.00224  cos  hyp  8
—  9.38  +•  0.021  cos  liyp  8  ^

Q
mm

Beob.
gr

Rechn.
gr

B-R

Q
mm

Beob.
gr

Rechn.
gr

B-R

0

8.75

9.40

—0.65

■  35

11.34

10.49

+  0.85

5

8.75

9.40

—0.65

40

12.38

11.54

+  0.84

10

8.88

9.43

—0.55

45

13.52

13.62

—  0.10

15

9.16

9.46

—0.30

50

17.30

17.65

—  0.35

20

9.40

9.53

—0.13

55

25.00

25.42

—  0.42

25

10.19

9.67

+  0.52

60

52.20

40.67

+  11.53

30

10.83

9.95

+  0.88

Dass  der  Bandwerth  nicht  gut  dargestellt  wird,  ist  eine  Erscheinung,  welche  in  gleicher  Weise  bei  der
Darstellung  der  Vertheilung  des  Magnetismus  nach  der  Länge  des  Stabes  durch  die  Biot’sche  Formel
auftritt.
Wird  mit  den  durch  den  Ausdruck  für  y  gegebenen  Konstanten  b  —  0.00224  und  y  —  8  der  Werth
von  c' x 2  berechnet,  so  ergiebt  sich  c' 2  —  1.26.  Durch  die  algebraische  Formel  war  c\  =  1.33  gefunden
worden;  beide  Werthe  stimmen  daher  nahe  überein.
Es  erübrigt  noch,  den  Fall  von  Hohlmagneten  zu  behandeln.  Als  solche  kommen  wohl  nur  Hohlcylinder
  in  Frage  und  werden  wir  daher  die  Untersuchung  auf  diese  beschränken;  auch  nehmen  wir  die
algebraische  Form  für  y  an,  setzen  also  y  =  y 0  j  1  +  y  (j.  Sind  dann  r  und  r 1  die  Badien  bezw.
der  äusseren  und  inneren  Begrenzung,  so  wird:

+  1  '2tc  r  ^
JJJyxdxdy  dz  jy 0  xdxj  J  jl  +  Qdqdu  =  n  (r 2 —  rf)  |

1  +

^  r in+'i  r 2n+2

nfl  r ln  (r  2

-z^r}jy 0

x  dx

-i
+  £

0  n
2  7i  r

-l

-i

-i

Jjjyxi/dxdyäz  =  ^y 0 xdx^  ^l+^Y^cosuHqdu  =  -j  (r 4  —  r})  j  1  +  r ^ n  (y4  yjjy 0 xdx
und  der  Quotient:
(23)

=  f(r 2  +  r!)

1  +

n+2

'

1  +

1

y2n+2
..9n  /„2  ..2\  Y

c" 2
_A_  ( r 2  +  r 2 )

Da  der  Koeffizient  c" 2  für  alle  Glieder  derselbe  ist,  so  wird  das  Korrektionsghed:

(24)  .

3  r" 2  (  I
+  |  (1B  cos  y 2 —12)  (r ,2 +r’ 2 )  —2  (r 2 +rf)  |
+  {(33—45  cos  y> 2 )  (r’ 2  +  r' 2 )  +  3  (r 2  +  r{)  1
öe o  •

I.  Gauss’sche  Hauptlage.
II.

Wie  man  sieht,  ist  die  Korrektion  für  Hohlcylinder  von  geringer  Wandstärke  fast  doppelt  so  gross
wie  für  einen  Vollcylinder  von  denselben  äusseren  Dimensionen.
            
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