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Volltext: 17, 1894

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Aus dem Archiv der Deutschen Seewarte — 1S94 No. 4 — 
§ 23. Während der Wintermonate 1890/91 wurde in Hamburg das Marine - Chronometer Ehrlich 
No. 614, ein ganz neues, mit Zügel-Kompensation versehenes Instrument, einer vollständigen Temperatur- 
Prüfung unterzogen, und es ergab sich als Resultat das folgende Schema: 
Datum. 
Mittlere Temperatur. 
Mittlerer täglicher Gang. 
1. 
1890 
Nov. 21 — 
1890 
Dez. 
1 
+ 30? 0 Cels. 
— 1? 59 gewinnend 
2. 
Dez. 1 — 
?? 
11 
25.0 
—2.02 
3. 
, 11 - 
V 
21 
20. 0 
—2. 75 ., 
4. 
„ 21 - 
J? 
31 
15. 0 
—3. 24 
5. 
„ 31 — 
1891 
Jan. 
10 
10. 0 
—3. 60 
6. 
1891 
Jan. 10 — 
20 
4. 9 
—3. 96 
7. 
„ 20 - 
„ 
30 
5. 3 
—4. 04 
S. 
., 30 — 
Fehr 
9 
10. 0 
—3. 89 
9. 
Lehr. 9 — 
19 
15. 0 
—3. 78 
10. 
„ 19 - 
März 
1 
20. 0 
—3. 68 
11. 
März 1 — 
5? 
11 
25. 0 
—3. 65 ., 
12. 
„ 11 — 
V 
21 
+ 30. 0 
—3. 50 
Legt man deu Anfangspunkt für die Zählung des Accelerationsgliedes auf die Mitte der Untersuchungs 
zeit (also t Q = 1891 Jan. 20), so erhält man zur Bestimmung von a, 5 und c die folgenden 12 Gleichungen: 
1. 
g 0 + 15.0a +225.05 —55c 
= 
— 1.59 
2. 
cj 0 + 10.0 a +100.0 5 —45 c 
----- 
—2.02 
3. 
g 0 + 5.0 a+ 25.0 5 —35c 
r=r 
—2.75 
4. 
g Q -\~ 0.0 «+ 0.0 &—25 c 
— 
—3.24 
5. 
g a — 5.0 a + 25.0 5 —15 c 
— 
—3.60 
6. 
g 0 — 10.1a +102.0 5 — 5 c 
—3.96 
7. 
g a — 9.7 a + 94.1 5 + 5c 
— 
—4.04 
8. 
g 0 — 5.0 a + 25.0 5 + 15 c 
= 
—3.89 
9. 
g 0 + 0.0 a + 0.0 5+25 c 
== 
—3.78 
10. 
g a + 5.0 a + 25.0 5 +35c 
= 
—3.68 
11. 
g 0 +10.0 a +100.0 5 +45 c 
—3.65 
12. 
g 0 + 15.0a +225.0 5 +55c 
=: 
—3.50 
Vereinigt man nun in symmetrischer Weise die Gleichungen 1 und 12, 2 und 11 u. s. w. zu je einem 
Mittelwerthe, so fallen sämmtliche Glieder mit der Unbekannten c fort und es ergiebt sich das folgende 
System von 6 Gleichungen: 
1. 
g a + 15.0 a +225.05 = 
—2.54 
2. 
g 0 + 10.0 a +100.0 5 = 
—2.83 
3. 
c/ 0 -f" 5.0 et -J- 25.0 & = 
—3.21 
4. 
cj 0 -j- 0.0 ct -f- 0.0 & ;==: 
—3.51 
5. 
g 0 — 5.0 a + 25.0 & = 
—3.74 
6. 
g 0 — 9.9 a + 98.06 = 
—4.00 
Um mit möglichst kleinen Zahlen zu operiren, hüdet man den Mittelwerth aus den auf der rechten 
Seite stehenden Zahlenwerthen, d. i. —3.305 und setzt 
fj 0 + 3.305 = y. 
Dadurch gehen die obigen Gleichungen über in 
1. 
y +15.0a +225.05 = 
+0,765 
2. 
y +10.0a +100.05 = 
+0.475 
3. 
y -J- 5.0a “j~ 2o.0& 
+0.095 
4. 
y —j~ 0.0a -f- 0.06 = 
—0.205 
5. 
/— 5.0 a + 25.06 = 
—0.435 
6. 
y — 9.9 a + 98.06 — 
—0.695 
C.
	        
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