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Full text: 16, 1893

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Aus dem Archiv der Deutschen Seewarte — 1893 No. 4 — 
wenn m = M. 30° ist. Führt man diesen Werth in die Funktion <5 ein, so erscheint diese abhängig von 
zwei Argumenten, der Tagesstunde und dem Monat, nämlich in der Form 
d 3 u 3 
HM,S) = X X 
6 — 0 fl — o 
Für die Berechnung der Koeffizienten der Jahresreihe aus den Koeffizienten d’ der Monatsreihen 
ergeben sich aus der Gleichung, durch welche jene eingeführt wurden, folgende Formeln 
ö . cos a s . cos ¡i, m + S . cos <x s . sin ¡i. m 
Ofl 
, 10 
+ö 6fl . sin er s .cos ¡i in + ö 6 . sin a s . sin fi m \ 
6 fi 
2 M=V1 
12 Mar ■ cosfim 
31=1 
^ 0 
JL_ 
12 
31— 1 
> 01 
1 6 }L 
2 
f2 21 [dtíba-sinpm 
31= 1 
C = 0 
und vier andere, die man aus diesen erhält, wenn man auf der linken Seite als ersten oberen Index und 
auf der rechten als oberen Iudex 1 statt 0 einsetzt, wobei wegen der Gleichung dj = 0 noch ö^ v = 0 
wird für fi = 0, 1, 2, 3 und v — 0, 1. Die Berechnung der Koeffizienten vereinfacht sich dadurch 
bedeutend, dass die absoluten Werthe von cos fiM 30° und sin ¡i M30° in den verschiedenen Quadranten 
wiederkehren; man kommt sogar ohne Logarithmen aus, wenn man eine Tabelle für die Vielfachen von 
Y"3 benutzt. 
Ein etwas anderes Verfahren wurde nur bei der Berechnung der Koeffizienten aus den d® gewählt. 
Da diese nämlich meistens eine ziemlich gleichmässige Abnahme zeigen, wurde zunächst ein der Monats 
zahl M proportionaler Theil abgesondert, so dass man das erste Glied der Jahresreihen in der Form 
d°°4- d°* 
u 00 I u 00• 
M— 6.5 
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erhielt. Um aus den zwölf zu befriedigenden Gleichungen den wahrscheinlichsten Werth von <J®° und d®* 
zu erhalten, hat man die Methode der kleinsten Quadrate anzuwenden. Dieselbe ergiebt 
.iir=12 
C = -p 2 
31 = l 
31= 12 
C - X №;]rr.(J/--6.5) 
31 = 1 
Waren hiernach die Werthe von dS„ und d„l 
gefunden, so wurde der Werth von 
d°° 4- d° 
U 00 l u o 
M— 6.5 
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für die einzelnen Monate berechnet und erst die Abweichungen von den Werthen von <J® nach den cos und 
sin der Vielfachen von m entwickelt. 
Die hier für die Deklination gegebenen Entwicklungen gelten auch für die Horizontal- und Vertikal- 
Intensität.
	        
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