Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Januar 1912,
Jede Beobachtung liefert eine Gleichung von der Form:
B.--R. = 4k; a: 46.
Die: Verwandlung von At in At, geschah nach den von Dr, Brehmer an-
yegebenen Formeln,
Die Methode der kleinsten Quadrate führt auf folgende Normalgleichungen:
I, H. = 9.0, Ausgangswert == 53.
— 260 = 267 Ak + 574 6
— 8608 = 517 4ko & 28361 4 tg ZA4— ÜM
Kimmtiefe = 5.20 — 02964 t
Mittl. Fehler: + 0.01 + 0.010.
H. = 6.5. Ausgangswert = 45.
— 358 = 302 4k + 4904t
—- 10454 = 400 4 ko + 32768 4 t;
Kimmtiefe = 443 — 0,309 4 tt,
Mittl. Fehler: 40.01 , 0.010,
H. — 4.0. Ausgangswert = 36,
— 595 = 254424ky + 475 At, ra“
— 9261 = 475 Akı-L 29475 At 7 A480.
Kimmtiefe = 342 — 028541
Mitt], Fehler: + 0.01 -E 0.011,
Der mittlere Fehler einer Beobachtung vom Gewicht 1 ist in den drei
Fällen 0.16’, 0.18’ und 0.19’. Es würde hieraus folgen, daß die Ermittelung der
Kimmtiefe mit einem Kimmtiefenmesser auf mindestens 0.2’ sicher ist; denn bei
einer Beobachtungsreihe, die sich über Monate erstreckt, hat man mit systematischen
und mit Tagesfehlern zu rechnen.
Die Kolumne B.-R,. zeigt, daß die Darstellung der Beobachtungen eine be-
friedigende ist. Die größten Abweichungen von 0.7’ zeigen Nr. 55 (H =— 4.0,
Wind 5, Güte 3, also Beobachtungsfehler) und Nr. 162. Bei dieser letzten Messung
scheint sich der Einfluß des Landes bemerkbar zu machen, da die Unterschiede
in allen Augeshöhen und bei fast gleicher Luft- und Wassertemperatur auftreten,
Zum Vergleich seien die Resultate der Koßschen Beobachtungen mit denen
‚'lieser Arbeit zusammengestellt:
Augeshöhe
Beobachter
6.45 m
10.15 m
10 m
6.5 m
90 m l
Der Unterschied von 0.2’ zwischen den Werten von b der beiden Beob-
achter findet seine Erklärung, da ein konstanter Instrumentalfehler ausgeschlossen
ist, in der Annahme einer fehlerhaften Augeshöhe.
Die Reihe K.-M. gibt die Differenzen zwischen der von Dr. Brehmer nach
den Kohlschütterschen Formeln berechneten Kimmtiefe und dem beobachteten
Werte, Kohlschütter hat seinen Untersuchungen die Koßschen Resultate zu-
eyrunde gelegt; es müssen deshalb die Größen K.-M. einen konstanten Teil (1b)
und einen Wert enthalten, der von a abhängig ist (da -t,). Nur bei größeren
positiven Werten von At, ist 4t,-da größer als Ab; in diesen Fällen würde die
von Kohlschütter angegebene Kimmtiefe kleiner als die von mir berechnete
sein. Da die Beobachtungsfehler nur klein sind, muß in der Spalte K.-M. das
positive Vorzeichen stark vorherrschen.
In dem zweiten Teile der Zusammenstellung finden sich Beobachtungen,
die entweder bei Windstille und flauen Winden oder im Azimut der Sonne an-
gestellt wurden. Die Unterschiede B.-R. zeigen, daß auch bei schwachem Winde
die berechnete Kimmtiefe in den meisten Fällen mit der beobachteten gut über-
21.19”
21,4”
17.1097
185,547
Em ZT
15.07
17.9”
25.5”
285,8”
471 92
Kol
ı 4