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VON DEN DATEN ZUR KARTE
Je mehr Kanäle ein Fernerkundungssensor hat, umso höher ist auch die spek
trale Auflösung des Satelliten. Bei Sensoren, die mehr als 20 bis hin zu 200 oder
gar mehr Spektralkanäle haben, spricht man von hyperspektralen Systemen.
Sichtbar Nahes Infrarot
«
Mittleres Infrarot
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.Sä
E
3
:<C
Bl
B9
BIO
an
c
60
B5 B7 BSa
Vegetation J
2Q red edge j
B6
-Il I
B2 B3 Btt B8
0.4 0.8
Water vapour
I
Bll
Snew/iee/eloud discremi nati on
Vegetation status
B12
1.2 1.6
Wellenlänge [Mm]
2.0
2.4
Abb. 5.3: Spektralkanäle (Bänder) von Sentinel-2. Bildquelle: ESA
2. MIKROWELLENBEREICH
Im zweiten Bereich der langwelligen Mikrowellen hingegen ist die Atmosphä
re nahezu vollständig durchlässig, so dass Wolken, Dunst, Rauch, Schnee und
leichter Regen fast ungestört durchdrungen werden können. Hinzu kommt al
lerdings, dass in diesem Bereich die Strahlung von Sonne und Erde so gering
ist, dass die Sensoren auch ohne Sonnenstrahlung auskommen müssen. Des
halb werden hier Sensoren eingesetzt, die selbst elektromagnetische Strahlung
im Mikrowellenbereich in Richtung Erdoberfläche aussenden und kurze Zeit
später die von dort reflektierte Strahlung wieder empfangen.
Solche Sensoren, die unabhängig von Tageszeit und Wetter messen können
und deshalb unverzichtbar für die Fernerkundung von Arktis, Antarktis und
häufig wolkenverhangenen Regionen sind, nennt man aktive Sensoren (siehe
Abbildung 5.4).
Abb. 5.4: aktive Systeme werden im Bereich der Mikrowellen eingesetzt. In diesem
Bereich des elektromagnetischen Spektrums kann unabhängig von Tageszeit
und Wetter gemessen werden. Die Sensoren senden selbst Strahlung (Mikro
wellen) aus und messen anschließend die von den Objekten reflektierte oder
rückgestreute Strahlung. Radar ist ein Beispiel für ein solch aktives Messver
fahren, welches auch auf Sentinel-i Anwendung findet.