i18
18a]
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Mai/Juni 1919,
Die Gleichungen (13) werden dann:
aG ÖVx ÖVs
u) HA
a Oyx Öiyy _ Ovy vn
Öz Öm öz 022
(y —_ =) Ö2yx Ar vs
ön__ AN“ A 09 | 7 Om
dz & ÖYx By Ovy Ayx
0z 0 Ö0z 0.
Diese Gleichungen werden wir jetzt benutzen, indem wir die Differentiale
mit Differenzen ersetzen,
Tabelle 4.
du
L00
150
200
250
300
350
100
450
300
1,20
6.92
827 |
3,83
3.00
3 00
ÖYx 1 4 0? Vx
2,72
(1.91]
1,35
'0.90]
0.56
0.32]
0.17
0.04)
3.00
1,37
0.79
„0.39 |
0.17
Par
3.65
3,38
2.69
2.20
1.91
1 0]
10? Övy
0z
0,27
0.55]
_0.69
[0.59]
„0.49
0.39]
-0.29
0.15]
0.00
we.
1104 dtv
Oz?
0.42
9.20
0.20
0.29
. Ön
5 AL
10% 2 | 10 57
4.9
10.2
13.6
33
34
97 5
13.9
n
} 0%
1065 —
1.3
5.2
76
30.0
Die erste Kolonne der Tabelle 4 enthält die Werte von vv für jede 100 m
Höhe. Durch Differenzenbildung erhält man angenäherte Werte für 9% in 50,
i50....m Höhe. Diese sind in Kolonne 2 der Tabelle gegeben. Die in Klammern
gesetzten Werte von D in 100, 200.... m Höhe sind durch graphische Inter-
polation erhalten. Durch eine zweite Differenzenbildung erhält man die in
Kolonne 3 gegebenen Werte von Zr“ In den Kolonnen 4 bis 6 sind die Werte
von Yy, Dr und Er gegeben. Kolonne 7 enthält die aus der ersten Gleichung (13a)
berechneten Werte des Reibungskoeffizienten %. Die in Kolonne 8 gegebenen
Werte von A sind durch Differenzenbildung aus den Werten von % in Kolonne 7
abgeleitet, und die Werte von SA in Kolonne 9 sind aus der zweiten Gleichung (13a)
berechnet worden, ;
Unsere Berechnungen geben einen mit der Höhe zunehmenden Reibungs-
koeffizient. Da die in den Kolonnen (8) und (9) gegebenen Werte von ZZ, die
von verschiedenen Formeln berechnet sind, einigermaßen gut miteinander über-
einstimmen, sollte man glauben, daß die Resultate ziemlich zuverlässig sein sollten.
Es soll aber bemerkt werden, daß sowohl x” wie A zum großen Teil als das
Verhältnis sehr kleiner Größen berechnet worden sind. Zähler und Nenner in
den Gleichungen (13a) werden nämlich schon in 200 m Höhe klein und werden für
die größeren Höhen noch kleiner, Die berechneten Werte von % und An sind
deshalb schon in 200 m Höhe ziemlich unsicher und in größeren Höhen noch mehr.
Ganz kleine Änderungen der Windverteilung mit der Höhe oder der als konstant
vorausgesetzten Gradientkraft werden die Werte. sehr beeinflussen, und die Ande-
rungen in ” und Sr gehen oft in derselben Richtung.