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Full text: 12, 1889

Dr. W. Schaper: Magnetische Aufnahme etc. 
105 
Aus 1 und 6 folgt T = 6.4093 Sekunden 
2 „ 7 = 4093 
3 „ 8 = 4102 
Mittel T = 6.4096 
für t = 9.0°; E = 125'; H = 0.17818 C. G. S. 
Da die Normal-Schwingungsdauer T* 0 = 6.4561 Sek 
Intensität H 0 = 0.18008 C. G. S. 
Eine zweite Beobachtung von 7 h 28 m bis 7 b 52 m vormittags umfasst 7 Sätze. 
Reduktion auf 
oo kl. Bogen und Torsion +0.0046 Sekunden 
t 0 = 10° +0.0011 
#*„ = 0.17800 C. G. S' +0.0035 
Reduzirte Schw. T 0 = 6.4188 
beträgt, so folgt für Wandsbeck als reduzirte 
Aus 1 und 5 folgt T = 6.4096 Sekunden 
2 „ 6 =97 
3 „ 7 =95 
Mittel T = 6.4096 
für t = 6.4°; E = 130'; H = 0.17815 C. G. S. 
Reduktion auf 
oo kl. Bogen und Torsion +0.0046 Sekunden 
t 0 = 10° +0.0043 
#* 0 = 0.17800 C. G. S. +0.0029 
Reduzirte Schw. T n 
6.4214 
Bei der oben angegebenen Normal-Schwingungsdauer folgt für die reduz. Intensität H a = 0.17993 C. G. S. 
Differenz der Horizontal-Intensität Lübeck—Wandsbeck = —0.00200 C. G. S. 
Die Deklination habe ich zentrisch zu dem trigonometrischen Punkte III. Ordnung Hinschenfelde unter 
53° 35'13."3 n. Br. und 27° 46' 26."0 östl. L. nach der Königl. Preuss. Landes-Triangulation am 16. Oktober 
1887 bestimmt. Dieser Punkt lag damals einige hundert Meter von der Ziegelei ab. 
Nach der Königl. Preuss. Landes-Triangulation T. IV. ergiebt sich 
für Mire 115: Wandsbeck, Kirchthurm-Knopf, das Azimut 238° 55.'9, Entfernung 2700 m. 
117: Alt-Rahlstedt, „ „ „ „ 67° 1/7, „ 3200 m. 
Mithin nach Mire 115 die Kollimation des Kreises 145° 53/8 
117 „ „ „ „ 145° 53/6 
Mittel 145° 53/7 
Magnet N. unten um 10 h 31 m vorm 133° 8/8 für 12° 20/0 in Lübeck, 
N. oben „ 10 h 37 m 133°24/6 „ 
N. unten „ 10 h 42 m 133° 8/5 „ [12° 20/0] „ 
Die Messung 10 h 42 m vorm, erhält nur halbes Gewicht der um 10 h 31 m vorm, angestellten gegenüber. 
Deklination 12° 37/1 für 12° 20/0 in Lübeck. 
Deklinations-Differenz Lübeck—Hinschenfelde = —17.T [mittlerer Fehler +0/4]. 
Im Tagebuche ist eine zentrisch über dem Steine III. Ordnung Wandsbeck angestellte Beobachtung 
mitgetheilt, die auf eine Deklinations-Differenz von +59' führt. Leider konnte nur eine Mire, nämlich der 
Kirchthurm von Wandsbeck, eingestellt werden, sodass das Azimut unsicher ist. Ich lege daher dieser 
Beobachtung kein Gewicht bei, bis sie kontrollirt ist. 
H iirOll. Am 26. Juli 1887 habe ich nachm, südlich vom Bahnhof im Gehölz auf 53° 51' 16."7 n. Br. 
und 30° 20' 46."3 ö. L. (Messtischblatt-Aufnahme 1882) Schwingungs-Beobachtungen angestellt. Der Ort liegt 
weit ab von allen sichtbaren störenden Einflüssen. 
Von 4 h 16 m bis 4 h 45 m Dachmittags sind 7 Sätze notirt. 
Aus 1 und 5 folgt T = 6.4441 Sekunden 
2 „ 6 =41 
3 „ 7 =48 
Mittel T = 6.4443 
für t = 25.7°; E = 122'; #= 0.17791 C. G. S. 
Reduktion auf 
oo kl. Bogen und Torsion +0.0052 Sekunden 
t 0 =20° -0.0070 
#* 0 = 0.17800 C. G. S. —0.0017 
Reduzirte Schw. T„ = 6.4408 
Normal-Schwingungsdauer T* 0 = 6.4925 Sekunden, mithin Intensität H 0 = 0.18088 C. G. S. 
Differenz der Horizontal-Intensität Lübeck—Waren = —0.00288 C. G. S. 
Archiv 1889. 2. 
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