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Full text: 12, 1889

96 
Aus dem Archiv der Deutschen Seewarte — 1889 No. 2 — 
Mithin ist zu Anfang 
nach Mire 106 die Kollimation des Kreises 
107 „ „ )> ;> • • • 
108 ,, ,, „ ,, 
im Mittel 
und zu Ende 
nach Mire 106 die Kollimation des Kreises 
107 „ „ „ „ 
108 ,, ,, 55 55 . . . 
im Mittel 
Danach ist die aus 106 folgende Kollimation im Mittel zu ändern um +1/3. 
351° 2S/4 
351° 27/3 
351°27/7 
351° 26/8 
351°25/7 
351° 27/8 
351° 27/6 
351°27/0 
Magnet N. oben um 9 h 15” vorm 339° 31/4 für 12° 20/0 in Lübeck, 
N. unten „ 9 h 21 m 339° 11/8 „ 12° 20/0 „ 
N. oben „ 9 h 26 m 339° 31/5 „ 12° 20/0 „ 
Deklination 12° 5/4 für 12° 20/0 in Lübeck. 
Deklinations-Differenz Lübeck—Weinberg = +14/6. 
Spornitz. Die Deklination ist zentrisch zum Festlegungssteine Spornitz, der dem Dreickspunkte 
gleichen Namens unter 53° 24' 24."1 n. Br. und 0° 19' 13."8 ö. L. von Schwerin zugehört, am 5. Oktober 1886 
bestimmt. Da das Instrument nicht allzuhoch über dem Steine des Terrains wegen aufgestellt werden 
musste, so ist eine lokale Störung, falls die zahlreichen herumliegenden Granitsteine magnetisch sind, nicht 
ganz ausgeschlossen. Bezüglich des Festlegungssteines ist noch Folgendes zu bemerken: 
Im II. Theile der Grossherz. Mecklenb. Landes-Triangulation finden sich unter den trigonometrischen 
Punkten II. Ordnung unter No. 268 und 269 zwei Punkte mit dem Namen Spornitz. „No. 268, Spornitz 
Dreieckspunkt“ trägt die Bemerkung ,,[S. N. B. u. C-]“. Demgemäss findet man im Nachtrage B. unter 
No. 268 eine trigonometrisch ermittelte Höhenangabe, gültig für die „Kreuzmitte des 1878 zentrisch gesetzten 
ä jour Steines, 1879“. Ferner ist angegeben im Nachtrage C. unter „No. 92, Spornitz Dreiecksp. II No. 268 
1878—1879, K. d. ä jour St.“, eine andere um 0.6 m abweichende (trigonometrische) Höhenbestimmung. Der 
unter No. 269 aufgeführte Stein müsste von No. 268 um wenige Meter abstehen. Da ich aber bei meiner 
Beobachtung nur einen Stein gefunden habe, nehme ich an, es sei No. 268. Es ergiebt sich dann 
für Mire 149: Spornitz, Kirchthurm, Helmstange, das Azimut 275° 33/3, Entfernung 1400 m. 
Die Deklination hat von 5 h 46 m , Lübecker mittlere Zeit, regelmässig abgenommen. Setzt man sie für 
5 h 44 m = 12° 23/4, so ist für >- 
Magnet N. oben um 5 h 44 m vorm 252° 6/0 für 12° 20/0 in Lübeck, 
dazu die Kreiskollimation 263° 56/4 
N. unten um 5 h 52 m vorm 251° 42/9 „ „ „ „ 
dazu die Kreiskollimation 263° 56/2 
Deklination 12° 1/8 für 12° 20/0 in Lübeck. 
Deklinations-Differenz Lübeck—Spornitz = +18'.2. 
Stade. Die Inklinations-Bestimmungen sind östlich von der Stadt am 30. April 1886 im Felde 
gemacht. Die Koordinaten des Punktes sind nach dem 1878 aufgenommenen Messtischblatte = 53° 36/1 
n. Br. und 27° 9/64 ö. L. 
Ich fand mit 
Nadel II für 10.9 h vorm. J = 67° 57/8; Reduktion auf das Monatsmittel —l.'l; reduz. Werth J 0 = 67° 56/7 
Die auf gleiche Zeit reduzirte Inklination in Lübeck beträgt J* 0 = 68° 1/7 
Inklinations-Differenz Lübeck—Stade = +5/0.
	        
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