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Full text: 12, 1889

Dr. W. Schaper: Magnetische Aufnahme etc. 
93 
Ich notirte von 7»13 m bis 7 h 45”' nachmittags 6 
Aus 1 und 4 folgt T t= 6.4958 Sekunden 
2 „ 5 = 54 
3 „ 6 =44 
Mittel T = 6.4952 
für t = 17.8°; E = 110'; H — 0.17830 C. G. S. 
Die Normal-Schwingungsdauer beträgt T% 0 — 
Beobachtungsortes H 0 = 0.17704 C. G. S. 
Sätze. 
Reduktion auf 
oo kl. Bogen und Torsion +0.0052 Sekundep 
t 0 = 20° +0.0026 
jH* 0 -= 0.17800 C. G. S. +0.0055 
Reduzirte Schw. T 0 <= 6.5085 
6.4917 Sekunden, mithin die reduzirte Intensität des 
Differenz der Horizontal-Intensität Lübeck—Ricklingen = +0.00096 C. G. S. 
Die Deklination ist exzentrisch zu dem trigonometr. Punkte III. Ordnung, Ricklingen I, am 22. Juli 
1887 bestimmt. Der Punkt liegt unter 54°0'27."1 n. Br. und 27° 50'8."2 ö. L. Nur eine einzige Mire ist 
von hieraus sichtbar. 
Nach den Messungen der Königl. Preuss. Landes-Triangulation ist 
für Mire 62 : Bornhöved, Kirchthurm-Knopf, das Azimut 28° 56/9, Entfernung 8200 m. 
Daraus als Kollimation des Kreises 253° 8.'6 
Magnet N. unten um 7 h 24 m vorm 240° 10.'9 für 12°20.'0 in Lübeck, 
N. oben „ 7 h 31 m 240° 30.'8 „ 12° 20.'0 „ 
N. unten „ 7»37 m 240° 11/5 „ 12° 20/0 „ 
Deklination 12° 47/0 für 12° 20/0 in Lübeck. 
Deklinations-Differenz Lübeck—Ricklingen = —27/0 [mittlerer Fehler = 0/2]. 
Roselbur^. Herr Sack hat am 3. September 1886 die Inklination südlich vom Bahnhof be 
stimmt. Der Ort liegt nach der Königl. Preuss. Landesaufnahme unter 53° 31/77 n. Br. und 28° 17/85 ö. L. 
v. F., frei von lokalen Störungen. Es ergab 
Nadel II für 9.7 h vorm. J — 67° 45/0; Reduktion auf das Monatsmittel—0/2; reduz. Werth J" 0 =67°44/8 
„ I „11.4» „ J= 67° 42/5; „ „ „ „ -0/4; „ „ +„ = 67° 42/1 
Die auf gleiche Zeit reduzirte Inklination in Lübeck beträgt J* 0 68° 1/6 
Inklinations-Differenz Lübeck—Roseburg = +18.T. 
Rostock. Am 23. Juli 1886 bestimmte ich die Inklination südwestlich von Rostock frei im Felde, 
im Schutze einiger Weiden. Der Ort liegt nach dem Messtischblatte (Aufnahme 1877) unter 54° 4/93 n. Br. 
und 29° 48/42 ö. L. Lokalstörungen sind unwahrscheinlich. Ich fand mit 
Nadel II für 3.6 h nachm. J — 67° 52/8; Reduktion auf das Tagesmittel +0/7; reduz. Werth J 0 — 67° 53/5 
„ I „ 5.9» „ <7= 67° 54/9; „ „ „ „ +0/4; „ „ J Q = 67° 55/3 
Für Lübeck beträgt die auf gleiche Zeit reduzirte Inklination J* 0 = 68° 1/8 
Inklinations-Differenz Lübeck—Rostock = +7/4. 
Die Intensitäts-Bestimmungen sind am 23. Juli 1886 am Orte der Inklination gemacht. 
Ordnet man die 18 mitgetheilten Beobachtungen in zweimal 3 Gruppen zu je 3, reduzirt die Zahlen 
jeder Gruppe auf die mittlere mittels der genäherten Schwingungsdauer von 6.76 s , so findet man 
Gruppe a) 8» 6 m 6.93 s , b) 8» l m 28.27 s , c) 8» 8 m 49.53 s 
20 32.13 21 53.27 23 01.17 
Aus a) folgt T = 
b) = 
c) = 
Mittel T = 
für t = 16.6°; 54'; 
6.7594 Sekunden 
80 
91 
6.7588 
H = 0.17788 C. G. S. 
Da die Normal-Schwingungsdauer T A . C 
Werth = 0.17890 C. G. S. 
Korrektion auf 
oo kl. Bogen und Torsion +0.0033 Sekunden 
t 0 =3 10° —0.0077 
H^ 0 = 0.17800 C. G. S. —0.0021 
Reduzirte Schw. T n = 6.7523 
6.7692 Sek. beträgt, so folgt für die reduzirte Intensität der
	        
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