82
Aus dem Archiv der Deutschen Seewarte — 1889 No. 2
Von 7 h 45 m bis 8 h 21™ vormittags liegen 7 Sätze vor.
Aus 1 und 5 folgt T — 6.4211 Sekunden
2 „ 6 =13
3 „ 7 =18
Mittel T= 6.4214
für t = 21.7°; E = 120'; H = 0.17803 C. G. S.
Reduzirte Intensität H c
Im Mittel folgt
Differenz der Horizontal-Intensität Lübeck—Neu-Strelitz
Reduktion auf
oo kl. Bogen und Torsion +0.0038 Sekunden
t 0 = 20° —0.0020
K, 0 = 0.17800 C. G. S' +0.0005
Reduzirte Schw. T 0 — 6.4237
= 0.18168 C. G. S.
-0.00387 C. G. S.
Oldenburg 1 in Holstein. Die Inklination ist für Oldenburg von Herrn Sack bei dem nahen
Gute Lübbersdorf am 28. September 1885 bestimmt. Der Beobachtungspunkt liegt am Wege zum Gute tief
im Thale und ist durch eine Weidenpflanzung geschützt. Seine Koordinaten sind nach dem Messtischblatte
(Aufnahme 1877) = 54° 16.'49 n. Br. und 28° 32/59 ö. L.
Herr Sack fand mit
Nadel II für 11.2 h vorm. J — 68° 13/7; Reduktion auf das Monatsmittes —0/4; reduz. Werth J 0 = 68° 13/3
Gleichzeitige reduzirte Inklination für Lübeck J* 0 = 68° 2/5
Im Jahre 1886 nahm Herr Sack in den Anlagen westlich von der Stadt Bestimmungen vor. Der
Punkt liegt nach dem oben bezeichneten Blatte auf 54° 17/20 n. Br. und 28° 32/80 ö. L.
Es ergab am 30. September, bezüglich am 1. Oktober
Nadel II für 5.i h nachm. J = 68° 18/7; Reduktion auf das Monatsmittel +0/1; reduz. Werth J 0 = 68° 18/8
„ I „ 7.2 b vorm. J= 68° 12/6; „ „ „ „ +0/2; „ „ J a = 68° 12/8
Gleichzeitige Inklination für Lübeck <7* 0 = 68° 1/6
Im Jahre 1887 arbeitete Herr Sack ebenfalls westlich von der Stadt an einem zur Mühle führenden
Wege. Die Koordinaten dieses Punktes sind nach dem oben angegebenen Kartenblatte = 54° 17/19 n. Br.
und 28° 32/86 ö. L.
Es ergab am 26. September
Nadel II für 4.i h nachm. J — 68° 18/8; Reduktion auf das Monatsmittel —0/3; reduz. Werth J 0 — 68° 18/5
„ I „ 5-2 b „ J= 68° 15/0; „ „ „ „ ±0/0; „ „ J 0 = 68° 15/0
Die gleichzeitige reduzirte Inklination für Lübeck beträgt <7* 0 = 68° 0/7
Im Mittel folgt aus diesen Messungen
Inklinations-Differenz Lübeck—Oldenburg = —14/3.
Die Horizontal-Intensität ist von mir am 28. September 1885 über dem trigonometrischen Steine
Lübbersdorf bestimmt. Das Wetter war zwar windig, indessen war ich durch ein Zelt genügend geschützt.
Der Punkt liegt frei im Felde auf 54°16'24."3 n. Br. und 28° 32'39/'2 ö. L.
Die Beobachtung lieferte von O^e"
bis HO"
Aus 1 und 5 folgt T = 6.4019 Sekunden
2 „ 6 =17
Mittel T = 6.4018
für t = 11.4°; E = 63'; H = 0.17808 C. G. S.
nachmittags im Ganzen 6 Sätze.
Korrektion auf
oo kl. Bogen und Torsion +0.0036 Sekunden
t 0 = 10° —0.0017
£T* 0 = 0.17800 C. G. S. +0.0014
Reduzirte Schw. T 0 — 6.4031
Normal - S chwingungsdauer = 6.3862 Sekunden für 0.17800 C. G. S.; reduzirte Intensität für den
Beobachtungsort H 0 = 0.17706 C. G. S.
Am 26. September bestimmte ich die Intensität nördlich von den Anlagen, die westlich von der Stadt
liegen, in einem Garten. Der Punkt liegt nach dem Messtiscbblatte auf 54° 17/23 n. Br. und 28° 32/75 ö. L.