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Aus dem Archiv der Deutschen Seewarte — 1889 No. 2 —
Lübeck, Station, 1. Oktober 1887, nachmittags.
Von l h 4 m bis l h 27 m nachmittags sind 6 Sätze notirt.
Aus 1 und 4 folgt T = 6.4915 Sekunden
2 „ 5 = 13
3 „ 6 — 09
Mittel T = 6.4912
für t — 15.8°; E = 145'; H= 0.17811 C. G. S.
Reduktion auf
oo kl. Bogen und Torsion +0.0037 Sekunden
t 0 = 10° —0.0071
J3* 0 = 0.17700 C. G. S. +0.0021
Reduzirte Schw. T a = 6.4899
Lübeck, Station, 2. Oktober 1887, vormittags.
Von 10 h 38 m bis ll h 7 m vormittags sind 6 Sätze notirt.
Aus 1 und 4 folgt T — 6.4851 Sekunden
2 „ 5 =59
3 „ 6 =60
Mittel T = 6.4857
für t = 10.2°; E = 130'; H= 0.17795 C. G. S.
Reduktion auf
oo kl. Bogen und Torsion +0.0037 Sekunden
t Q = 10° —0.0002
-H* 0 = 0.17800 C. G. S. —0.0006
Reduzirte Schw. T 0 — 6.4886
Lübeck, Station, 2. Oktober 1887, nachmittags.
Von 4 h 28 m bis 4 h 58 m nachmittags sind 6 Sätze notirt.
Aus 1 und 4 folgt T = 6.4864 Sekunden
2 „ 5 =64
3 „ 6 =68
Mittel T = 6.4865
für t 12.3°; E — 135'; # = 0.17819 C. G. S.
Reduktion auf
oo kl. Bogen und Torsion +0.0037 Sekunden
t Q = 10° —0.0027
i2* 0 = 0.17800 C. G. S. +0.0034
Reduzirte Schw. T 0 = 6.4909
Lübeck, Station, 5. Oktober 1887, nachmittags.
Von 5 h 37 m bis 6 h 4 m nachmittags sind 6 Sätze notirt.
Aus 1 und 4 folgt T = 6.4866 Sekunden
2 „ 5 =66
3 „ 6 =64
Mittel T = 6.4865
für t = 14.3°; E = 140'; H= 0.17827 C. G. S.
Reduktion auf
oo kl. Bogen und Torsion +0.0039 Sekunden
t Q = 10° —0.0051
J2* o = 0.17800 C. G. S. +0.0048
Reduzirte Schw. T 0 = 6.4901
Lübeck, Station, 5. Oktober 1887, nachmittags.
Von 9 h 5 m bis 9 h 32 m vormittags sind 6 Sätze notirt.
Aus 1 und 4 folgt T = 6.4848 Sekunden
2 „ 5 =49
3 „ 6 =49
Mittel T = 6.4849
für t = 12.4°; E = 145'; H= 0.17827 C. G. S.
Reduktion auf
oo kl. Bogen und Torsion +0.0039 Sekunden
t Q = 10° —0.0028
i?* 0 = 0.17800 C. G. S. +0.0048
Reduzirte Schw. T a = 6.4908
Die Beobachtungen vom 23. Juni bis zum 29. Juli und vom 3. August bis zum 17. Oktober sind aber
mals benutzt, um den Temperatur-Koeffizienten zu bestimmen. Für diesen ergab sich der Werth = 0.000355.
Aus den Beobachtungen vom 23. Juni bis zum 17. September folgt eine mittlere tägliche Zunahme
der Schwingungsdauer von 0.000264 Sekunden. Vom 23. September dagegen bis zum 8. Oktober hat die
Zunahme täglich nur 0.000154 Sekunden betragen. Einen wesentlichen Einfluss auf diese beiden Zahlen
dürfte den Wärmeschwankungen zuzuschieben sein. Dementsprechend ist der Verlust an magnetischem
Momente im Sommer bei grösseren Wärmeschwankungen grösser als im Herbst. Es ist bei Ansetzung
der Normal-Schwingungsdauer ausser auf die Lübecker Beobachtungen auch Rücksicht genommen auf die
Orte, an denen Schwingungen mehrere Male auf derselben Reise bestimmt wurden, wie Bützow, Blankenhof,
Neumünster. Da die Normal-Schwingungsdauern bei jedem Orte angegeben sind, so lasse ich eine Zusammen
stellung hier fort.