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Volltext : 12, 1889

Dr.  W.  Schaper:  Magnetische  Aufnahme  etc.

55

Den  2.  Oktober  wiederholte  ich,  von  der  Reise  zurückgekehrt,  dieselbe  Bestimmung.

Aus  2  und  6  folgt  T  =  6.3808  Sekunden
3  „  7  =16
4  „  8  =09
Mittel  T  =  6.3811
für  t  =  12.7°;  E  —  57';  H  =  0.17821  C.  G.  S.

Korrektion  auf
oo  kl.  Bogen  und  Torsion  —0.0036  Sekunden
t 0  =  10°  —0.0030
H,. 0  =  0.17800  C.  G.  S.  +0.0042
Reduzirte  Schw.  T 0  —  6.3859

Zur  Ermittelung  der  Temperatur-Korrektion  sind  diese  Beobachtungen  natürlich  nicht  verwendet.  Es
ist  aus  ihnen  aber  hergeleitet  die  Normal  -  Scliwingungsdauer  für  die  an  den  dazwischenliegenden  Tagen
gemachten  Beobachtungen  in  Eutin,  Plön,  Oldenburg,  Wasbeck  bei  Neumünster,  Heide  (Wesseln).  Da  die
am  19.  und  26.  September  und  2.  Oktober  erhaltenen  Schwingungsdauern  nur  ganz  unsicher  eine  Aenderung
zur  Zunahme  des  Moments  andeuten,  so  ist  für  die  Zeit  vom  27.  September  bis  zum  1.  Oktober  6.3862  Sek.
als  Normal-Schwingungsdauer  genommen.

Für  die  am  19.  Juli  1886  gemachte  Exkursion  wurde  am  15.  Juli  eine  Beobachtung  angestellt.

Aus  1  und  4  folgt  T  =  6.7699  Sekunden
2  „  5  =  7703
3  „  6  =  7701
Mittel  T=  6.7701
für  t  =  14.4°;  E  =  70';  H  =  0.17820  C.  G.  S.
Dieser  Werth  gilt  für  die  Beobachtung  in  Schwerin.

Reduktion  auf
kl.  Bogen  und  Torsion  +0.0033  Sekunden
t 0  =  10°  —0.0053
0.17800  C.  G.  S.  +0.0040
Reduzirte  Schw.  T 0  =  6.7721
Nach  dieser  Schweriner  Beobachtung  wurde
durch  Versehen  der  Schwingungsmagnet  allzunahe  an  einen  starken  Hufeisenmagnet  gelegt,  so  dass  eine
Kontinuität  des  Momentes  nicht  gesichert  ist.
Für  die  nachfolgenden  Bestimmungen  in  Wismar  u.  s.  w.  muss  daher  die  am  21.  Juli  1886  in  Lübeck
erfolgte  Feststellung  der  Schwingungsdauer  benutzt  werden.
Ordnet  man  je  vier  aufeinanderfolgende  Beobachtungen  zusammen  und  reduzirt  sie  auf  die  nachbenannten ­
  Zeiten  mit  Hülfe  der  genäherten  Schwingungsdauer  von  6.79 s ,  so  folgt

a)  0 h  38 m  9.1 s ,

b)  0 h 39 m  58.9 S ,

c)  0 h  42 m  13.9 S

9.4

57.7

13.6

9.2

58.0

13.4

9.5

57.9

13.7

0 h 38 m  9.30 s

0 h 39 ,n  57.90 s

0 h 42 m  13.65'

l h  6 m  52.9 S ,

l h 8 m  28.2 S ,

l h  10“  2.9 s

53.2

28.3

3.5

53.2

28.0

3.5

52.8

27.9

l h 6 m  53.02 s

l h 8 m  28.10 s

l h 10 m 3.30 !

Aus  a)  folgt  T  =  6.7863  Sekunden
b)  =  65
c)  =  72
Mittel  T  =  6.7867
für  t  =  24.5°;  E  =  (54');  H  =  0.17760  C.  G.  S.

Korrektion  auf
oo  kl.  Bogen  und  Torsion  +0.0033  Sekunden
t 0  =  10°  —0.0171
ÆT* 0 =  0.17800  C.  G.  S.  —0.0033
Reduzirte  Schw.  T Q  =  6.7696

Lübeck,  Station,  31.  Juli  1886,  nachmittags.

Aus  1  und  5  folgt  T  =  6.7747  Sekunden
2  „  6  =44
3  „  7  =49
Mittel  T  =  6.7747
für  t  =  (16.4°);  E  =  64';  2J=  0.17784  C.  G.  S.

Korrektion  auf
oo  kl.  Bogen  und  Torsion  +0.0033  Sekunden
t 0  =  10°  —0.0076
i2* 0 =  0.17800  C.  G.  S.  —0.0030
Reduzirte  Schw.  T 0  =  6.7674
            
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