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Volltext : 12, 1889

Dr.  W.  Sohaper:  Magnetische  Aufnahme  ete.

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Heide.  Herr  Sack  machte  am  1.  Oktober  1885  nahe  dem  Punkte  Wesseln  eine  Bestimmung  der
Inklination.  Die  geographische  Position  ist  demnach  =  54°  12'58"  n.  Br.  und  26°  44'23"  ö.  L.  Es  war
zwar  windig,  der  Hügel,  auf  dem  der  Stein  steht,  schützte  aber  genügend.  Der  Beobachtungsplatz  liegt
unmittelbar  an  einem  leeren  Hülmengrab.  Es  ergab
Nadel  I  für  11.2 h  vorm.  J  =  68°  18.'5;  Reduktion  auf  das  Monatsmittel  —0.'3;  reduz.  Werth  J 0  —  68°  18.'2
„  II  „  l.i h  nachm.  J=  68°18'.4;  „  „  „  „  —0.'5;  „  „  J 0  =  68°  17/9
Für  die  gleiche  Epoche  beträgt  die  Inklination  in  Lübeck  J* 0  =  68°  2.'5
Inklinations-Differenz  Lübeck—Heide  =  —15.'5.

Eine  Intensitäts-Bestimmung  nahm  ich  an  demselben  Tage  etwa  9  Meter  östlich  von  dem  trigonometrischen ­
  Steine  vor.  Von  ll h 18 m  bis  11 11 51 1,1  vormittags  sind  5  Sätze  notirt.
Es  folgt  aus

Satz  1  und  4  T  —  6.4277  Sekunden
2  „  5  =  6.4275
Mittel  T  =  6.4276
^  16.4°;  E  =  84';  H=  0.17789  C.  G.  S.

Reduktion  auf
oo  kl.  Bogen  und  Torsion  +0.0036  Sekunden
t a  *=  10°  —0.0071
für  t  =  16.4°;  E  =  84';  H=  0.17789  C.  G.  S.  i7* 0  =  0.17800  C.  G.  S.  —0.0021
Reduzirte  Schw.  T 0  <=  6.4220  Sekunden
Normal-Schwingungsdauer  für  Lübeck  T :f:Q  ■  6.3862  Sekunden,  mithin  reduzirte  Intensität  für  Wesseln-Heide
  H 0  =  0.17602  C.  G.  S.
Von  12''34 m  bis  12 h 55 m  nachmittags  sind  4  Sätze  beobachtet.
Es  folgt  aus

Satz  1  und  3  T  =  6.4369  Sekunden
2  „  4  =  6.4309
Mittel  T  —  6.4339
für  t  =  16.9°;  E  =  48';  H  =  0.17784  C.  G.  S.

Reduktion  auf
oo  kl.  Bogen  und  Torsion  +0.0036  Sekunden
t 0  =  10°  —0.0077
_H* 0  =■  0.17800  C.  G.  S.  —0.0028
Reduzirte  Schw.  T 0  =  6.4270
T So  =  6.3862  Sekunden,  mithin  H a  —  0.17575  C.  G.  S.

Am  27.  September  1886  wurde  von  mir  bei  Heide  selbst,  mehrere  hundert  Meter  von  der  Bahnlinie
ab,  eine  neue  Bestimmung  vorgenommen.  Der  Beobachtungsplatz  lag  auf  dem  Felde  an  einem  Knick  auf
54°  12/07  n.  Br.  und  26°  46/18  ö.  L.  Lokaleinfluss  ist  unwahrscheinlich.

Ordnet  man  die  Beobachtungen  des  ersten,  dritten  und  vierten  Satzes  in  Gruppen  zu  je  3,  3  und  2
und  reduzirt  die  Zahlen  der  einzelnen  Gruppen  mittels  der  genäherten  Schwingungsdauer  von  6.45 s  auf  eine
der  mittleren  Beobachtungen,  so  erhält  man

a)  10 v, 49 m  24.63 3 ,
75  57.70
93  31.07

b)  10 ll 50 m 42.03 s ,
81  14.97
94  48.32

c)  10 h 51 m  33.75 8 ,
82  45.90
96  05.90

Aus  a)  folgt  T  =  6.4547  Sekunden
b)  „  =  44
c)  „  =  44
Mittel  T  =  6.4545
für  t  =  17.0°;  E  =  65';  H  =  0.17784  C.  G.  S.
Da  die  Normal-Schwingungsdauer  für  Lübeck  sich  zu  T% 0
in  Heide  =  0.17582  C.  G.  S.

Korrektion  auf
oo  kl.  Bogen  und  Torsion  +0.0033  Sekunden
t n  =  10°  —0.0084
0.17800  C.  G.  S.  —0.0028
Reduzirte  Schw.  T 0  =  6.4466
6.4074  Sek.  ergiebt,  so  folgt  Intensität

#*o  =

Zum  dritten  Male  wurde  am  21.  Juli  1887  von  mir  die  Intensität  etwa  500  Meter  vom  Bahnhof  ausserhalb ­
  des  Ortes  bestimmt  auf  einem  freien  Ackerfelde.  Nach  dem  im  Jahre  1878  aufgenommenen  und  mit
Nachträgen  bis  1883  versehenen  Messtischblatte  liegt  der  Beobachtungspunkt  auf  54°  11/78  n.  Br.  und
26°  46/62  ö.  L.
            
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