accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: 12, 1889

44 
Aus dem Archiv der Deutschen Seewarte — 1889 No. 2 
Eine zweite Beobachtung ist von mir exzentrisch zu dem genannten Steine eine Stunde später gemacht. 
Nach den Angaben der Königl. Preuss. Landes-Triangulation T. VI. und den um 6 h nachm, ange- 
stellten eigenen Messungen, die im Tagebuch aufgeführt sind, beträgt 
für Mire 7: Greifswald, Nikolaikirche, Thurmknopf, das Azimut 94° 47.'8 
10: Grimmen, Ziegelei, Schornstein „ „ 323° 49/3 
Mithin 
nach Mire 7 die Kollimation des Kreises 315° 24/1 
10 „ „ „ „ 315° 24/8 
unter Berücksichtigung der Entfernungen im Mittel 315° 24/2 
Magnet N. unten unter Berücksichtigung des Deklinationsganges für 7 h 48 m — 11° 10/7 für 12° 20/0 in Lübeck. 
N. oben „ „ „ „ „ 7“55 m — 10°50/0 „ 
N. unten „ „ „ „ „ 8 11 l m = 11° 7/9 „ 
Deklination = 10° 59/6 für 12° 20/0 in Lübeck. 
Deklinations-Differenz Lübeck—Grimmen I. = + l°20/4. 
Für eine dritte Messung, von 8 h 8"’ bis 8 h ll m , ist dann das Instrument wieder zentrisch zum Steine 
aufgestellt. Die Azimute der Miren sind schon oben gegeben. 
Unter Berücksichtigung der während der magnetischen Messung vorgenommenen Verstellung folgt also 
aus Mire 7 als Kollimation des Kreises 79° 32/2 
9 » „ „ „ 79° 31/9 
10 „ „ „ „ 79° 31/5 
und unter Berücksichtigung der Entfernungen der Miren das Mittel 79° 32/0 
Magnet N. unten im Mittel 8 h 10 m abends ... 11° 10/0 für 12° 21/6 in Lübeck, 
dazu die Kollimation des Magnets aus den beiden vorhergehenden Messungen = —9/2 
Deklination 11° 0/8 für 12° 21/6 in Lübeck. 
Deklinations-Differenz Lübeck—Grimmen I. = + 1°20.'8. 
Ausser diesen Messungen ist zwar schon um 5 3 / 4 Uhr nachmittags noch eine gemacht. 
Indessen zeigt sich in den Lübecker Variationen und in den Einstellungen des Instrumentes eine so 
starke magnetische Störung, dass eine Reduktion dieser Beobachtung unthunlich erschien. 
Im Mittel folgt aus den mitgetheilten 3 Messungen 
Deklinations-Differenz Lübeck—Grimmen = + 1°19/8. 
Giiltz. In einem Wäldchen nördlich vom Schlosse machte ich am 5. Juli 1887 bei nicht gerade 
günstigem Wetter Schwingungs-Beobachtungen. Der Beobachtungspunkt liegt nach der Reymannschen 
Spezialkarte auf 53° 46/1 n. Br. und 30° 51/2 ö. L. Benutzt man von den zwischen 7 h 26 m und 7 h 52"‘ vorm, 
notirten 6 Sätzen den dritten und vierten zur Feststellung der Zahl der Schwingungen, so ergiebt sich aus 
Satz 1 und 5 T = 6.4225 Sekunden 
2 „ 6 = 19 
Mittel T = 6.4222 
für t ^ 15.5°; E = 125'; II — 0.17867 C. G. S. 
Die Normal-Schwingungsdauer beträgt T* 0 = 
in Gültz der Werth H 0 = 0.18061 C. G. S. 
Reduktion auf 
oo kl. Bogen und Torsion +0.0030 Sekunden 
t 0 ■= 20° —0.0055 
#*,= 0.17800 C. G. S. —0.0123 
Reduzirte Schw. T 0 — 6.4430 
6.4880 Sek., mithin folgt für die Horizontal-Intensität 
An diese Beobachtung schloss ich sofort eine zweite. Wenn man von den zwischen 7 h 52 m und 8 h 20 m 
angestellten Beobachtungen Satz 4 nur zur genaueren Feststellung der Zahl der Schwingungen benutzt, 
so folgt aus
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.