Di'. W. Schaper: Magnetische Aufnahme etc.
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Deklinations-Differenz Lübeck—Eutin = +1/2.
Von 10 h 20 m bis 10 h 42 m vormittags folgen wieder 7 Sätze.
Aus 1 und 5 folgt T = 6.5187 Sekunden
2 „ 6 =86
8 „ 7 = 78
Mittel T = 6.5184
für t = 14.6°; E = 145'; H = 0.17800 C. G. S.
Reduktion auf
oo kl. Bogen und Torsion +0.0038 Sekunden
t 0 = 10° —0.0056
•H* 0 = 0.17800 C. G. S. +0.0000
Reduzirte Schw. 2/ = 6.5166
Die Normal-Schwingungsdauer beträgt 6.4905 Sekunden, mithin die Horizontal-Intensität für Eutin
— 0.17655 C. G. S.
Mittel 1885: H 0 = 0.17667 C. G. S.; Mittel 1887: H a = 0.17649 C. G. S.
Giebt man allen vorliegenden Beobachtungen gleiches Gewicht, so findet man
Differenz der Horizontal-Intensität Lübeck—Eutin = +0.00142 C. G. S.
Alle Deklinations-Bestimmungen für Eutin habe ich über dem trigonometrischen Punkte, III. Ordnung,
Eutin I gemacht, dessen Koordinaten bereits oben angegeben sind. Am 27. September 1885 war der
Theodolit exzentrisch aufgestellt.
Nach der Königl. Preuss. Landes-Triangulation folgt für die im Tagebuche näher angegebene ex
zentrische Aufstellung an diesem Tage
für Mire 183: Bungsberg, Thurm, Fahnenstange, das Azimut = 45° 25/1
mithin beträgt für die um l h nachmittags ausgeführten Beobachtungen
die Kreiskollimation 197° 24/1
Nach den von 9 h 50 m bis 9 h 52“ vorm, angestellten Messungen liegt die magnetische Achse auf [9/21]
der inneren Theilung.
Nach den Beobachtungen um 12 h 58 m und l h 8 m nachmittags ist
Magnet N. oben .... [9.33] um l h 0"' mittags 184° 46/9 für 12° 36/7 in Lübeck,
mithin auf die Achse [9.21] reduzirt (Korrekt. +0/5) 184° 47/4 „ „ . „ „
Deklination 12° 36/7 für 12° 36/7 in Lübeck.
Deklinations-Differenz Lübeck—Eutin = +0/0.
Für eine zweite Messung am 27. September 1885 nachm, folgt nach diesen Angaben
die Kreiskollimation 197° 28/6
Magnet N. oben.. [9.63] um 3 h 31 m nachm 184° 55/2 für 12° 32/8 in Lübeck.
Die Reduktion auf [9.21] beträgt +1/5 184° 56/7 „ „ „ „
Deklination 12° 31/9 für 12° 32/8 in Lübeck.
Deklinations-Differenz Lübeck—Eutin = +0/9.
Am 5. Oktober 1887 stellte ich nochmals zentrisch über Eutin I das Neumayersche Deklinatorium auf.
Nach der Königl. Preuss. Landes-Triangulation T. IV. folgt bei zentrischer Aufstellung
für Mire 95: Eutin, Kircbthurm-Knopf das Azimut = 124°48/1, Entfernung 787m.
91: Bungsberg, Aussichts-Thurm, Fahnenstange, „ ,, = 45° 25/1, Entfernung 11000 m.
Mithin beträgt
nach Mire 95 die Kollimation des Kreises 256° 40/9
91 „ „ „ „ 256° 40/0
Mittel 256° 40/3
Magnet N. unten um ll h l m vorm 244° 7/6 für 12° 20/0 in Lübeck,
N. oben „ ll h 8 m 244° 28/3 „
N. unten „ ll h 14 ra 244° 8/0 „
Dabei ist die Einstellung um ll h 6"' fortgelassen und für die Beobachtung ll h 14 ra ist die Variation
der Beobachtung um ll h 12 m entnommen.
Deklination 12° 18/1 für 12° 20/0 in Lübeck.
Deklinations-Differenz Lübeck—Eutin I = +1/9.
Ich gebe der letzten Messung doppeltes Gewicht. Danach ist die