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Full text: 12, 1889

30 
Aus dem Archiv der Deutschen Seewarte — 1889 No. 2 
Es folgt aus 
Satz 1 und 4 T = 6.4146 Sekunden 
2 „ 5 = 51 
Mittel T = 6.4148 
für t = 18.4°E = 130'; H= 0.17842 C. G. S. 
Reduktion auf 
oo kl. Bogen und Torsion +0.0030 Sekunden 
L = 20° +0.0019 
LL 
0.17800 C. G. S. +0.0078 
Reduzirte Schw. T Q = 6.4275 
Normal-Schwingungsdauer T% 0 — 6.4891 Sekunden. Reduz. Horizontal-Intensität H 0 — 0.18143 C. G. S. 
Da die Beobachtungen durch Regen unterbrochen wurden, so entstand eine anderthalbstündige Pause. 
Von 5 h ll m bis 5 h 36 m nachmittags sind dann wieder 7 Sätze notirt. 
Es folgt aus 
Satz 1 und 5 T = 6.4153 Sekunden 
2 „ 6 = 49 
3 „ 7 = 62 
Mittel T = 6.4153 
für t = 17.7°; E = 145'; H= [0.17840] C. G. S. 
Reduktion auf 
oo kl. Bogen und Torsion +0.0030 Sekunden 
t 0 = 20° +0.0028 
E 1n = 0.17800 C. G. S. +0.0080 
Reduzirte Schw. T n = 6.4291 
Hier beruht der für H gegebene Werth auf Interpolation, weil eines Gewitterregens wegen nicht zur 
verabredeten Zeit beobachtet werden konnte. 
Normal-Schwingungsdauer = 6.4891 Sekunden. Reduz. Horizontal-Intensität H 0 = 0.18134 C. G. S. 
Zwischen 5 h 40 m und 5 h 60 m nachm, wurden abermals 6 Sätze aufgeschrieben. 
Es folgt aus 
Reduktion auf 
oo kl. Bogen und Torsion +0.0030 Sekunden 
t 0 =r 20° +0.0033 
H0.17800 C. G. S. +0.0080 
Reduzirte Schw. T n = 6.4358 
Satz 1 und 4 T = 6.4200 Sekunden 
2 „ 5 — 15 
3 „ 6 = 20 
Mittel T = 6.4215 
für t = 17.3°; E = 145'; H= [0.17840] C. G.S. 
Auch hier beruht, wie durch [ ] ausgedrückt ist, der Werth für H auf Interpolation. 
Normal-Schwingungsdauer T if0 = 6.4891 Sekunden. Reduz. Horizontal-Intensität E a .— 0.18096 C. G. S. 
Giebt man allen Beobachtungen gleiches Gewicht, so folgt 
Differenz der Horizontal-Intensität Lübeck—Ducherow = —0.00324 C. G. S. 
Weil die letzte Beobachtung aber sehr vom Mittel ab weicht, so scheint es gerechtfertigt, ihr nur 
halbes Gewicht heizulegen, dann folgt 
Differenz der Horizontal-Intensität Lübeck—Ducherow = —0.00330 C. G. S. 
Eine Deklinations-Bestimmung ist am 10. Juli 1887 bei heiterem Himmel und ruhiger Luft zentrisch 
über dem Steine Ducherow IV., III. Ordnung, vorgenommen. Die Koordinaten dieses Punktes sind nach den 
Angaben der Königl. Preuss. Landes-Triangulation 53° 45'13."1 n. Br. und 31° 27' 9."1 -ö. L. Der Punkt liegt 
frei auf dem Felde in der Ebene. Lokaleinfluss ist unwahrscheinlich. 
Nach der Königl. Preuss. Landes-Triangulation ist 
für Mire 29: Ducherow, Kirchthurm-Knopf, das Azimut 358° 26.'0, Entfernung 1400 m. 
39: Rathebur „ „ „ 174° 59.'2, „ 1300 m. 
Die letzte nach 4 h 56 m nachm, angestellte Messung ergiebt 
für Mire 29 die Kollimation des Kreises 74° 2.'1 
30 „ „ ■ „ „ 74°2.8 
Mittel 74°2.4 
Zu den magnetischen Messungen sind die entsprechenden Einstellungen der Mire 29 mit einer Korrektion 
von +0.'3 zur Ermittelung der jeweiligen Kreiskollimation genommen. Variations-Beobachtungen liegen 
leider nicht vollständig vor; aus den von 4 h 0 m ab bis 4 h 41 ,n angestellten Ablesungen ist ersichtlich, dass 
eine Störung von etwa 5' vorliegt, die ihr Maximum gerade um 4 h 54 m zu erreichen scheint. Die hierunter 
angewandten Deklinations-Variationen sind, soweit sie in [] stehen, interpolirt.
	        
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