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Aus dem Archiv der Deutschen Seewarte — 1889 No. 2
Es folgt aus
Satz 1 und 4 T = 6.4146 Sekunden
2 „ 5 = 51
Mittel T = 6.4148
für t = 18.4°E = 130'; H= 0.17842 C. G. S.
Reduktion auf
oo kl. Bogen und Torsion +0.0030 Sekunden
L = 20° +0.0019
LL
0.17800 C. G. S. +0.0078
Reduzirte Schw. T Q = 6.4275
Normal-Schwingungsdauer T% 0 — 6.4891 Sekunden. Reduz. Horizontal-Intensität H 0 — 0.18143 C. G. S.
Da die Beobachtungen durch Regen unterbrochen wurden, so entstand eine anderthalbstündige Pause.
Von 5 h ll m bis 5 h 36 m nachmittags sind dann wieder 7 Sätze notirt.
Es folgt aus
Satz 1 und 5 T = 6.4153 Sekunden
2 „ 6 = 49
3 „ 7 = 62
Mittel T = 6.4153
für t = 17.7°; E = 145'; H= [0.17840] C. G. S.
Reduktion auf
oo kl. Bogen und Torsion +0.0030 Sekunden
t 0 = 20° +0.0028
E 1n = 0.17800 C. G. S. +0.0080
Reduzirte Schw. T n = 6.4291
Hier beruht der für H gegebene Werth auf Interpolation, weil eines Gewitterregens wegen nicht zur
verabredeten Zeit beobachtet werden konnte.
Normal-Schwingungsdauer = 6.4891 Sekunden. Reduz. Horizontal-Intensität H 0 = 0.18134 C. G. S.
Zwischen 5 h 40 m und 5 h 60 m nachm, wurden abermals 6 Sätze aufgeschrieben.
Es folgt aus
Reduktion auf
oo kl. Bogen und Torsion +0.0030 Sekunden
t 0 =r 20° +0.0033
H0.17800 C. G. S. +0.0080
Reduzirte Schw. T n = 6.4358
Satz 1 und 4 T = 6.4200 Sekunden
2 „ 5 — 15
3 „ 6 = 20
Mittel T = 6.4215
für t = 17.3°; E = 145'; H= [0.17840] C. G.S.
Auch hier beruht, wie durch [ ] ausgedrückt ist, der Werth für H auf Interpolation.
Normal-Schwingungsdauer T if0 = 6.4891 Sekunden. Reduz. Horizontal-Intensität E a .— 0.18096 C. G. S.
Giebt man allen Beobachtungen gleiches Gewicht, so folgt
Differenz der Horizontal-Intensität Lübeck—Ducherow = —0.00324 C. G. S.
Weil die letzte Beobachtung aber sehr vom Mittel ab weicht, so scheint es gerechtfertigt, ihr nur
halbes Gewicht heizulegen, dann folgt
Differenz der Horizontal-Intensität Lübeck—Ducherow = —0.00330 C. G. S.
Eine Deklinations-Bestimmung ist am 10. Juli 1887 bei heiterem Himmel und ruhiger Luft zentrisch
über dem Steine Ducherow IV., III. Ordnung, vorgenommen. Die Koordinaten dieses Punktes sind nach den
Angaben der Königl. Preuss. Landes-Triangulation 53° 45'13."1 n. Br. und 31° 27' 9."1 -ö. L. Der Punkt liegt
frei auf dem Felde in der Ebene. Lokaleinfluss ist unwahrscheinlich.
Nach der Königl. Preuss. Landes-Triangulation ist
für Mire 29: Ducherow, Kirchthurm-Knopf, das Azimut 358° 26.'0, Entfernung 1400 m.
39: Rathebur „ „ „ 174° 59.'2, „ 1300 m.
Die letzte nach 4 h 56 m nachm, angestellte Messung ergiebt
für Mire 29 die Kollimation des Kreises 74° 2.'1
30 „ „ ■ „ „ 74°2.8
Mittel 74°2.4
Zu den magnetischen Messungen sind die entsprechenden Einstellungen der Mire 29 mit einer Korrektion
von +0.'3 zur Ermittelung der jeweiligen Kreiskollimation genommen. Variations-Beobachtungen liegen
leider nicht vollständig vor; aus den von 4 h 0 m ab bis 4 h 41 ,n angestellten Ablesungen ist ersichtlich, dass
eine Störung von etwa 5' vorliegt, die ihr Maximum gerade um 4 h 54 m zu erreichen scheint. Die hierunter
angewandten Deklinations-Variationen sind, soweit sie in [] stehen, interpolirt.