accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: 11, 1888

Elfter Jalires-Bericht der Direktion. 
9 
Helsingfors, Dr. Nakamura aus Japan, Dr. Zeise aus Altona, Prof. Dr. Brückner aus Bern, Kandidat 
Krebs aus Altona u. A. m. 
Das Lesezimmer erfreute sich einer sehr lebhaften Frequenz seitens der Gelehrten der wissenschaftlichen 
Anstalten in Hamburg-Altona. Ein Verzeichniss der in demselben ausliegenden Zeitschriften ist im Anhänge 
zu diesem Berichte wie in einem jeden der vorhergehenden enthalten. 
Aus der Verwaltung und dem Geschäftskreise wird hervorgehoben, dass in Folge der starken Zugänge — 
es wurden 940 Nummern vereinnahmt, wovon 609 Nummern auf Geschenke und 331 Nummern auf Ankäufe 
entfallen — in den letzten Jahren vielfache Aenderungen in Aufstellung und Katalogisirung unerlässlich 
wurden. Namentlich musste mit einer Neuaufnahme der einzelnen Bibliothek-Abtheilungen zu Zwecken der 
Anfertigung neuer Spezial-Ivataloge begonnen werden. Diese Arbeit soll im kommenden Berichts-Jahre zu 
Ende geführt werden. 
Die Einbände der Werke, welche der Dove’schen Bibliothek entstammten und gleich von Beginn an 
recht dürftig waren, konnten im Laufe des Berichts-Jahres wegen mangelnder Mittel nur in geringer Zahl 
erneuert werden. Die Abtheilung der Physik wurde dabei, da sie namentlich auch am stärksten im Ge 
brauche ist, in erster Linie berücksichtigt. 
Nachdem im Berichts-Jahre die Drucklegung eines umfassenden Kataloges der Bibliothek und Karten- 
sammluug ins Auge gefasst werden konnte und namentlich auch die dazu erforderlichen Mittel im Etat für 
1889/90 aufgenommen worden waren, konnte auch an die hierzu nötliigen Vorarbeiten mit allem Nachdrucke 
geschritten werden. Da der Direktion zu diesem Behufe die erforderlichen Geldmittel höheren Orts schon 
für das Berichts-Jahr zur Verfügung gestellt wurden, so konnte für die Anfertigung, Revision und Sortirung 
des Zettel-Ivataloges in der Person des Herrn Fr. Törcks eine Hülfskraft eingestellt werden. Die zahl 
reichen, schon vorhandenen Bücherzettel (siehe VIII. Jahresbericht 1885, Seite 21 — 24) wurden sämmtlich revidirt 
und zum Theil, um vollen Einklang in allen Theilen des zu druckenden Kataloges zu erzielen, umgeschrieben. 
Die Arbeit wurde in dem Maasse gefördert, dass am Schlüsse des Jahres die Zettel für 10 067 Bibliothek- 
Nummern zur Ausfertigung gelangt sind. Die Fertigstellung eines gedruckten Katalogs der Bücher- und 
Kartensammlung der Seewarte wird demnach im Laufe des nächsten Etats-Jahres zu gewärtigen sein. 
Eine Revision einzelner Thcile der Bibliothek fand Seitens des Direktors im Laufe des Monats Juni 
statt, während eine Revision des Hauptkatalogs, mit Bezug auf die Ankäufe, durch den Deputaten der 
Kaiserlichen Admiralität, Herrn Geheimen Reclmungsrath Bütow, in der Zeit vom 9. bis 20. Oktober vor 
genannten wurde. 
Indem die Direktion an dieser Stelle ihren verbindlichsten Dank für die der Bibliothek des Institutes 
von anderen Instituten und Behörden auch in diesem Jahre zugewendete Theilnahmc ausspricht, bittet sie 
gleichzeitig, ihr dieselbe auch fernerhin zu erhalten. 
Zusendungen werden gefälligst unter der Adresse: 
„An die Direktion der Deutschen See warte in Hamburg“ 
erbeten. 
13. Spezial-Berichte 
über die Thätigkeit der einzelnen Abtheilungen und ihre Arbeiten. 
VII. Bericht über die Thätigkeit der Abtheilung I. 
Maritime Meteorologie. 
Stand der maritim-meteorolofjischen Arbeit an der Deutschen Seewarte. 
Das Beobachtungs-Material. Der vorige Jahresbericht gab Gelegenheit zum Erweis der erfreu 
lichen Thatsache, dass die Betheiligung deutscher Seeleute an den Beobachtungen für die Seewarte während 
des Bestehens des Instituts mehr und mehr zugenommen hat, indem besonders im Jahre 1887 der Eingang 
an maritim-meteorologischen Beobachtungen ungemein gross war. Indessen fand, wenigstens so weit die 
Handelsmarine in Betracht kommt, in dem hier zu Bericht stehenden Jahre 1888 noch eine weitere erheb 
liche Zunahme der Betheiligung statt. 
Archiv 1888. 1. 
2
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.