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Full text: 11, 1888

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Die Isogonen in Asien. 
abhängen, so würde sich diese Kraft im Osten bei A zu der im Westen bei B verhalten wie 121 : 100 oder wie 
1.7: 1.4. In der That zeigen die in dem Atlas zu Humboldt’s Kosmos auf Blatt 13 eingetragenen Iso 
dynamen für A die Intensität 1.7 und für B die Intensität 1.4. Ob sich wirklich aus dem relativen Abstande 
dieser Ströme die Grösse der erdmagnetischen Kraft in der hier nur angedeuteten Weise ableiten lässt, wie 
es schon Gauss aus dem Abstande der Linien gleicher magnetischer Potentiale versucht hat, das lässt 
sich nur aus einer viel genaueren Zeichnung und durch eingehende Untersuchungen entscheiden. 
Erwähnung verdient noch, dass die in der Zeichnung heraustretenden Stromlinien AB, GH u. s. w. 
in bemerkenswerther Weise mit den Isoklinen fast völlig parallel laufen und gleich diesen auf- und nieder 
steigen, wie solche in dem genannten Atlas auf Blatt 13 für Asien verzeichnet sind. 
Es wäre verfrüht, für die Ausbiegungen der angedeuteten elektrischen Ströme, für welche Naumann, 
doch ohne Berücksichtigung der Uebergänge vom Meer zu Land, einige erste Anhaltspunkte gebracht hat, 
schon jetzt nach Gründen zu suchen; doch lässt sich annehmen, dass alle Biegungen der Isogonen, besonders 
die nicht seltenen, den Ovalen in Asien ähnlichen Schleifenlinien, zunächst auf Ausbiegungen der elektrischen 
Ströme der Erde zurückgeführt werden können.
	        
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