accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: 9, 1886

27 
Das Mittel aus allen diesen Höhen giebt: 
h B — 209.06 mm. 
Dabei ist aber zu bemerken, dass die Höhen abgeleitet wurden bevor noch an die Ablesungen des 
oberen Barometers eine Korrektion von—0.6 mm angebracht worden war. 
An den hier beabsichtigten Vergleichungen ändert dieser Umstand natürlich nichts; zur Erlangung 
der definitiven Barometerböhe muss aber noch dementsprechend 6.6 Meter zu obigem Mittel hinzugefügt 
werden, so dass man erhält: 
hj} t= 215.6 Meter, 
da aber die trigonometrische Höhe h tr = 213.7 „ 
so findet sich die oben schon angeführte Differenz h B — li tr = + 1.9 Meter. 
Zusätze und Erläuterungen. 
Ad pag. 4. Betreffend Einrichtung der erwähnten Glasskala. 
Die benutzte Glasskala war einem Fuess ’sehen Chronographen entnommen und 
für die Messung durch Anbringung einer Bezifferung der Linien in der Weise einge 
richtet, wie es durch nebenstehende Skizze veranschaulicht wird. Die der Länge nach 
verlaufenden Linien (Messungsstriche) 0, 1, 2, 3 und 4 wurden je nach dem Abstande 
der Messstangen über die Mitten der auf den Endkappen befindlichen Punkte gebracht, 
und sodann auf der Skala abgelesen, zwischen welchen Querstrichen die Halbirung 
der Punkte stattfand. Es bedeutet hiernach z. B. Intervall der beiden äusseren Punkte 
3.60 auf Messungsstrich 0—4, dass die beiden Längststriche 0 und 4 die äusseren 
Punkte auf zwei benachbarten Lattenkappen dann halbirten, wenn die Skala bis zu 
dem Querstrich 3.60 über dieselben geschoben war. 
Die Abstände der Striche auf der Skala wurden nach Rückkehr der Expedition 
durch die Normal-Eichungs-Kommission bestimmt und es fanden sich für das Intervall 
0—4 auf den einzelnen Querstrichen die Distanzen: 
Auf Querstrich 1 
Distanz 
0—4 gleich 
16.69 Mill. 
?5 V- 
2 
V) 
0-4 
>5 
18.00 „ 
V » 
3 
0—4 
19.32 „ 
» » 
4 
0—4 
r> 
20.63 „ 
J? » 
5 
0—4 
V 
21.94 „ 
n n 
6 
0—4 
V 
23.25 „ 
» n 
7 
0—4 
V 
24.57 „ 
Zur Kontrolle wurde auch noch eine Reihe zwischenliegender Messungsstriche verglichen, wodurch 
die Annahme des proportionalen Anwachsens der Distanzen für die vorliegenden Zwecke als völlig berechtigt 
sich bestätigte. Auf Grund dieser Daten konnte eine Tabelle für die einzelnen Distanzen entworfen werden,
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.