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Full text : 9, 1886

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Unter  Benutzung  dieses  Werthes  von  EM  sind  dann  ferner  gefunden  worden,  und  zwar  auf  doppeltem
Wege,  für
AM  =  6844.0  Meter  [3.835310]
und  für  CM  =  6588.4  „  [3.818778]
Der  Punkt  TJ,  welchen  das  Universal-Instrument  während  aller  auf  die  Refraktionsbeobachtungen  Bezug
habenden  Messungen  einnahm,  konnte  nicht  direkt  mit  Mverbunden  werden,  und  es  wurde  derselbe  daher
zunächst  durch  Einschneiden  der  Punkte  A,  B,  C  u.  I)  von  77  aus  gegen  diese  pothenotisch  festgelegt  und
dann  die  beiden  Entfernungen  TJM  und  77[Xj  mit  Hülfe  der  Dreiecke  UAM,  UCM,  DM1E  und  UDM1
bestimmt.  Zur  Erlangung  der  Länge  77jxj  wurden  auch  noch  in  I)  und  TJ  die  nöthigen  Winkel  gemessen.
Der  Verlauf  der  Rechnung  war  der  folgende:
Die  von  TJ  aus  auf  sechs  verschiedenen  Kreisstellungen  je  viermal  gemessenen  Winkel  sind:
ATJD  =  56°  7'53.6"
BUB  =  28°  0'  38.6"
BW  =  204°  40'  58.3"
CU  A  —  81°  10'  34.5"
Weiterhin  sind  theils  direkt  gemessen,  theils  aus  Kombinationen  abgeleitet:

UAD  =

105°  40'  16.o"

DU^  =

28°  36'  44.9"

U^D  =

70°  38'  30.9"

DEM  =

9°  15’  27.4"

E^D  =

68°  6'38.4"

UDM  =

80°  44'  44.2"

Mit  Hülfe  dieser  Winkel  und  der  oben  gefundenen  Seitenlangen  ergiebt  sich:
DU  —  658.435  Meter  [2.818513]
DE  =  1927.05  „  [3.284893]
Aus  der  Verbindung  dieser  Daten  fanden  sich  für  die  Strecke  DM  die  beiden  Werthe
Z>[xj  =  334.2  Meter
und  —  334.1  „
Mittel  Djxj  =  334.15  Meter.
Hiermit  aus  Dreieck  DU  Ex]  mit  den  entsprechenden  obigen  Winkeln  die  Entfernung
UM  =  688.79.
Die  Distanz  UM  wurde,  wie  erwähnt,  aus  den  Dreiecken  MCU  und  MAU  mit  Hülfe  der  Seiten
CM  ¡==  6588.4  [3.818778]  CU  —  180.39  [2.256212]
AM  =  6844.0  [3.835310]  AU  =  213.56  ¡2.329523]
und  der  Winkel  UCM  =  132°  15'  58.9"  UAM  ■=  50°  48'52.6"
zu  resp.  UM  —  6711.03  Meter
es  6711.10  „  gefunden.
Mittel  =  6711.07  Meter  [3.826792].
C.  Höhe  der  Südmire  über  dem  Zentrum  des  Höhenkreises  des  Universal-Instruments.
Die  exakte  Ermittelung  dieser  Grösse  machte  einige  Schwierigkeiten,  da  ein  direktes  Nivellement  nicht
möglich  war.  Es  befand  sich  nämlich  zwischen  Instrument  und  Mire  die  ganze  Breite  des  Fjordes,  in
welchem  eine  äusserst  starke  Ebbe-  und  Fluthbewegung  stattfand.  Gestattete  dieser  Umstand  zwar  nicht
ein  Nivellement  auf  dem  Eise  auszuführen,  so  war  doch  gerade  er  es,  welcher  durch  genaue  Pegelablesungen
an  beiden  Ufern  einen  direkten  Anschluss  mit  genügender  Genauigkeit  ermöglichte.  —  Zu  diesem  Zwecke
wurde  in  der  Nähe  der  Mire  ein  Pegel  (in  Zentimetertheilung)  aufgestellt  und  dort  während  dreier  Hochwassertiden ­
  die  Wasserstände  von  5  zu  5  Minuten  beobachtet,  während  an  der  Station  ein  zweiter  Beobachter
dieselben  Beobachtungen  an  dem  für  gewöhnlich  im  Gebrauch  befindlichen  Pegel  (I)  anstellte.  Dieses  Ver ­
            
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