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Volltext : 7, 1884 (7, 1884)

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nicht  zur  Prüfung,  während  28  wegen  äusserer  Fehler  oder  konstruktioneller  Mängel,  28  wegen  Bruches
und  12  aus  anderen  Veranlassungen  von  der  Prüfung  ausgeschlossen  blieben.
Berechnet  man  danach  den  Prozentsatz  der  nicht  geprüften  und  geprüften  von  den  zur  Prüfung  eingelieferten,
  indem  zu  diesen  auch  die  aus  dem  Jahre  1883  herüber  genommenen  gerechnet  werden,  so  erhält
man,  wenn  a  die  eingelieferten,  b  die  geprüften,  c  die  wegen  Zeitmangels  nicht  geprüften,  d  die  wegen
Fehler  in  der  Konstruktion  nicht  geprüften  bedeutet,  die  folgenden  absoluten  und  prozentischen  Anzahlen:
a  b  c  d
Anzahl  1964  1847  47  70
Prozente  100%  94.0%  2.4%  3.6  %
Vergleichen  wir  diese  Werthe  für  die  im  Jahre  1883  erhaltenen  entsprechenden,  so  haben  wir  für
«  =  100%,  für  b  =  98.4%,  für  c  =  9.5%  und  für  d  =  2.i%.

3.  Die  Anwendung  de>'  Lehre  vom  Magnetismus  in  der  Navigation.
a.  Untersuchung  von  eisernen  Schiffen  in  Bezug  auf  ihre  Deviations-Verhältnisse.
Nach  der  Anlage  I  wurden  im  Jahre  1884  von  der  Zentralstelle  und  den  Agenturen  85  Schiffe  in  Bezug
auf  die  Deviations-Verhältnisse  ihrer  Kompasse  untersucht,  und  zwar:
1.  In  Hamburg  39  Dampfer  und  11  Segelschiffe,
2.  „  Flensburg  8  „  „  1  Segelschiff,
3.  „  Kiel  ...  1  „  „  kein  Segelschiff,
4.  „  Neufahrwasser  .14  „  „  „  „
5.  „  Rostock  2  „
6.  „  Swinemünde  ....  2  „  „  „  „
7.  „  Lübeck  4  „  „  .,  „
8.  „  Bremerhaven.  ...  3  „  „  „  „
Im  Ganzen  wurden,  wie  sich  aus  Obigem  ergiebt,  19  Schiffe  weniger  als  im  Vorjahre  auf  Deviations-Verhältnisse
  geprüft;  dies  muss  grösstentheils  darauf  zurückgeführrt  werden,  dass  in  Folge  der  ungünstigeren
Lage  der  Rhederei  auf  den  deutschen  Werften  wenige  Neubauten  fortiggestollt  wurden.  Aus  demselben
Grunde  dürfte  sich  im  Jahre  1885  noch  ein  weiterer  Rückgang  bemerkbar  machen.  Dazu  kommt  noch  der
bereits  im  vorigjährigen  Jahres  -  Berichte  (Seite  33)  erwähnte  Umstand,  dass  an  der  Zentralstelle  in  Hamburg ­
  in  Folge  des  wachsenden  Verständnisses  für  die  Grundzüge  der  Deviations-Lehre  Seitens  der  Schiffsführer ­
  zu  Zwecken  lediglich  der  Deviations  -  Bestimmungen  an  Bord  der  Schiffe  die  Dienste  der  Abtheilung
nicht  mehr,  oder  doch  nur  in  höchst  seltenen  Fällen  in  Anspruch  genommen  werden.  Was  die  übrigen
Hafenplätze  anbetrifft,  so  ist  zu  bemerken,  dass  die  in  Kiel  und  Lübeck  vorgenommenen  Regulirungen  der
Kompasse  von  hier  aus  in  jedem  Falle  auf  Ansuchen  der  betreffenden  Schiffswerfto  geschahen.  Im  Uebrigen
kann  mit  Rücksicht  auf  Bremerhaven  ganz  besonders  nur  auf  das  verwiesen  werden,  was  über  den  Gegenstand ­
  im  vorigen  Jahres-Berichte,  Seite  33,  gesagt  worden  ist.
b.  Das  regelmässige  Führen  der  Deviations-Journale  und  deren  Diskussion.  Es  wurden
im  Berichts-Jahre  132  neue  Deviations-Journale  ausgegeben  und  zurückgeliefert:  von  Dampfern  74,  von
Segelschiffen  20.  Die  Schiffe,  deren  Kapitäne  übrigens  grössteutheils  als  dauernde  Mitarbeiter  angesehen
werden  können,  vertheilen  sich  wie  folgt:
1)  Dampfer:
Hamburg-Amerikanische  Packetfahrt-Aktien-Gescllschaft  21  Deviations-Journale,
Norddeutscher  Lloyd  8  „  „
Hamburg-Südamerikanische  Dampfschifffahrts-Gesellschaft  14  „  „
Kosmos-Linie  13  „  „
Frachtdampfer  verschiedener  Hamburger  Firmen.  -..  ■  -.  18  „  „
zusammen  74  Deviations-Journale.
2)  Segelschiffe:
von  Hamburg  17  Deviations-Journale,
„  Bremen  1  „  „
„  Elsfleth  1  „  „
„  Flensburg  •  ■  1  „
zusammen  20  Deviations-Journale.
            
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