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Full text : 7, 1884 (7, 1884)

48

Das  Schilf  fällt  seiner  Grösse  nach  zwischen  die  Klassen  2  und  3  im  „Archiv  der  Deutschen  Seewarte“,
1879,  pag.  40  bezw.  46.  Da  dort  die  Mittelwerthe  für  Regelkompasse  auf  der  Kommandobrücke  bezw.  sind
X  =  0.814  und  0.843,
D  t=  0.074  und  0.062,
hier  aber  das  Schiff  noch  ganz  neu  ist,  also  ®  vielleicht  noch  etwas  grösser,  X  etwas  kleiner,  schätzen  wir
X  =  O.S20,  jD  =  +  0.07B.

Dann  gestaltet  sich  die  Rechnung  nach  den  Formeln:

Z'
Z

lang  U

cos  t

und

К

lang  d-,

wenn  wir  noch  nach  dem  „Archiv“  am  zitirten  Orte,  wo  g  bezw.  —  —O.020  und  —O.072  ist,  annehmen
g  =  —O.04,  wie  folgt:
2  log  T  —  9.9609
cp  2  log  T'  —  0.0446

log  g  =  8.6021  n
log  cotg  &  =  9.6108

7
log z

0.0055  log  COS  £  —  9.9046
log  II  =  8.1175  ¡

Z'
z
II

=  1.013
=  —0.013

=  1.026
1.251
0.075

p

log  0.326
log  lang  &
log  К
К  =  -(-0.80

=  9.6132
—  0.3892
=  9.9024

Als  Beispiel  der  Berechnung  von  p  und  g  aus  Beobachtungen  auf  2  Kursen  wählen  wir  wieder  den
Hamburger  Staatsdampfer  „Elbe“,  auf  welchem  am  Orte  des  Steuerkompasses  folgende  Beobachtungen  am
27.  Mai  1884  angestellt  wurden:

1)  Í!  =  217°7

30  Schwingungen  der  Vertikalnadel  31’

30
30

»
»

»

30
31

90  Schwingungen  der  Vertikalnadel  92 s
1  Schwingung  „  „  1 S 022,
demnach  =  l s 022,  während  am  Lande  T  =  0 S 96  gefunden  war.

2)  £2  =  46?2
30  Schwingungen  der  Vertikalnadel  31 s 5
30  „  „  „  31.5
30  „  „  „  31-0
90  Schwingungen  der  Vertikalnadel  94 s o,
demnach  T 2 '  —  I.044.
Auf  dem  ersten  Kurse  war  ferner  der  Ablenkungswinkel  <?'  1  —  19?3,  auf  dem  zweiten  Kurse
<p' 2  =  19?28  gefunden,  während  am  Lande  y  zu  16?i5  bestimmt  war.
            
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