accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: 7, 1884 (7, 1884)

5 
„Der mittlere Werth derjenigen Kraft, welche auf die Kompassnadel in der Ost-West-Richtung wirkt, 
ist —5—, ausgedriickt in Einheiten von //“. 
Ist also 
^~2~ positiv, so wird der mittlere Werth aller Deviationen auf aequidistanten Kursen rund 
um den Kompass östlich sein; oder es wird im Mittel auf allen Kursen rund um den Kompass mehr 
östliche Deviation als westliche vorhanden sein. Ist aber —-— negativ, so wird im Mittel aus allen Kursen 
rund um den Kompass mehr westliche Deviation als östliche vorhanden sein. 
Wenden wir ganz dieselbe Betrachtung auf die Gleichung (8) an, so zeigt die obige Figur sofort, dass 
II* cos (5 
MO = //' cos «5, und dass —--{— diejenige Kraft bedeutet, welche den Kompass nach der magnetischen 
Nord-Süd-Richtung hinziehet, d. h. die Kraft, mit welcher ein Kompass an Bord eines eisernen Schiffes 
nach magnetisch Nord gerichtet wird, ausgedrückt wiederum in Einheiten der Horizontal-Intensität des 
Erdmagnetismus. Der mittlere Werth dieser Kraft ist l+ a + e , und dieser Ausdruck bezeichnet daher die 
mittlere, den Kompass an Bord eines eisernen Schiffes nach magnetisch Nord richtende Kraft. Für diese 
wollen wir, da sie offenbar für die späteren Betrachtungen von fundamentaler Bedeutung sein muss, eine 
a+e 
eigene Bezeichnung einführen und 1 + 
Es ist also der mittlere Werth von 
//' cos d 
Ti ~ 
X setzen. 
//'31 cos fisi 
oder H' cos 8 — X 11. 
11'. cos <5, 
Demnach ist X // der mittlere Werth der nach magnetisch Nord gerichteten Komponente der Gesammt- 
Richtkraft des Kompasses an Bord eines eisernen Schiffes, oder der mittlere Werth derjenigen Kraft, welche 
den Kompass nach magnetisch Nord zu richten sucht. Um diese Grösse in unsere obigen Gleichungen 
einzuführen, dividiren wir (7) und (8) durch X und erhalten dann: 
jr_ 
XH 
K. 
XH 
sin 8 
1 d—b 
+ 
j (c tg sin £ + [ (ftg» + 
„ 1 a—e . _ „ , 1 d—b 
cos i + -7—— sin 2 4 + -r——cos 2 £. 
h ¿i /. ¿t 
cosd — 1-f + j(ftg& + Q^sini + ^ a ~-cos2£— 
Um aber diese etwas weitläufigen Ausdrücke abzukürzen führen wir folgende Bezeichnungen ein: 
1 d—b 
X 2 
— <a, 
1 a—e 
X 2 
1 d-\-b 
X 2 
= e, 
("*’*+-£) 
= ö, 
(ftffV + Ti) 
= £. 
Diese eingesetzt erhalten wir : 
//' 
(9) ^yiSin8 — 21 + 33 sin ( + £ cos £ + £> sin 2 C + £ cos 2 
(10) 
' XH' 
. cos 8 —■ 1 + SB cos £ ■ 
■ £ sin t+© cos 2 C— S sin 2 C 
Hier ist zu beachten, dass nun diese beiden Gleichungen (9) und (10) wieder diejenigen Kräfte geben, 
mit welchen der Kompass an Bord eines eisernen Schiffes bezw. nach magnetisch Ost oder West und nach
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.