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Volltext : 5, 1882

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Steigerung  der  Temperatur  sprungweise  erfolgte.  Wegen  sonstiger  Mängel  wurden  alle  diejenigen  Thermometer ­
  von  der  Prüfung  zurückgewiesen,  welche  eine  bewegliche  (d.  h.  unabsichtlich  lose)  Skala  hatten,  oder
bei  denen  die  Quecksilbersäule  an  ungeeigneter  Stelle  durch  eine  Luftblase  getrennt  und  unvereinbar  war.
Endlich  auch  diejenigen  ärztlichen  Maxima-Thermometer,  bei  denen  die  abgetrennte  Quecksilbersäule  nicht
unter  36°  sich  herabschwingen  liess.  Die  mit  diesen  Fehlern  behafteten  Thermometer  sind  in  den  vorstehenden
Tabellen  zusammengestellt,  wobei  indess  wiederum  nur  auf  die  schon  pag.  11  genannten  Firmen  Rücksicht
genommen  ist.  Bestimmt  man  nach  dieser  Tabelle  den  Prozentsatz  der  ungenügenden  Instrumente,  wie
dieselben  von  den  verschiedenen  Fabrikanten  eingeliefert  wurden,  so  spricht  sich  darin  in  unzweideutigster
Weise  die  fortschreitende  Besserung  in  der  Thermometer-Fabrikation  aus.
In  vorsethender  Tabelle  A.  ist  eine  soche  Zusammenstellung  nach  Prozenten  gegeben.  Die  3  Rubriken:
„Ungeeignet  wegen  zu  grosser  Korrektionen“,  „Unzuverlässige  Thermometer“,  „Wegen  sonstiger  Mängel  von
der  Prüfung  ausgeschlossene  Thermometer“  sind  dabei  zusammengefasst.
Es  vermag  diese  Tabelle  allerdings  nur  im  Allgemeinen  ein  Bild  über  die  fortschreitende  Besserung
der  Thermometer-Fabrikation  zu  geben.  Namentlich  gilt  das  mit  Bezug  auf  die  ersten  Jahre,  wo  die  Gesammtzahl
  der  eingelieferten  Thermometer,  und  namentlich  die  von  einzelnen  Firmen  eingelieferte  eine  zu
geringe  war,  um  zu  allgemeinen  Schlüssen  zu  berechtigen.  So  erklärt  sich  beispielsweise  der  Prozentsatz
100  bei  Firma  No.  13  im  Jahre  1878  und  bei  Firma  No.  11  im  Jahre  1881.  aus  dem  Umstande,  dass  von  diesen
Firmen  in  jenen  Jahren  nur  je  ein,  zufälliger  Weise  unbrauchbares,  Thermometer  eingeliefert  wurde.  Schliessen
  wir  alle  diejenigen  Jahre  aus',  in  welchen  von  den  einzelnen  Firmen  nicht  mindestens  25  Thermometer
zur  Prüfung  eingeliefert  wurden,  so  erhält  die  Tabelle  die  daneben  gesetzte  Gestalt  B.
Ziehen  wir  nun  endlich  nur  diejenigen  Firmen  in  Betracht,  von  welchen  mehr  als  250  Thermometer
zur  Prüfung  eingeliefert
meter,  so  erhalten  wir  fc

den,  und  gruppiren

dieselben  nach  der

Prozentzahl

ide  Andordnung.:

Lauf.  No.  der

Anzahl

Firma  nach  Tabelle

der  eingelieferten

Ungenügend

pag.  11

Thermometer

Zahl

%

14

...  639

4  ..

0.6

4

...  394

4  ..

1.0

8

...  386

5  .  .

1.3

15

...  389

6  ..

1.6

19

....  985

16  ..

1.7

1

....  703

15  ..

2.1

20

....  337

8  ..

2.4

11

....  590

15  ..

.  2.5

17

.  ...  267

12  .  .

4.5

28

.  ...  249

12  ..

4.7

2

...  299

15  .  .

5.0

16

....  332

19  ..

5.7

24

...  386

33  ..

8.6

9

....  303

93  ..

.30.7

III.  Das  Ausstellen  der  Zertifikate  und  die  Kostenberechnung,
a.  Zertifikate  für  Normal-Thermometer.
Die  Ausstellung  der  Zertifikate  für  Normal-Thermometer  geschieht  auf  Grund  einer  in  den  Prüfungs-Journalen
  der  Seewarte  ausführlich  wiedergegebenen  Geschichte  der  Prüfung.  Es  ist  der  dem  Besitzer
eines  geprüften  Normal-Thermometers  überreichte  Prüfungsschein  ein  Auszug  aus  dieser  Geschichte,  wie  an
dem  weiter  unten  folgenden  Beispiel  des  Näheren  sich  erweisen  wird.  Es  sei  nur  noch  bemerkt,  dass  erst
seit  dem  Jahre  1884  für  diese  Scheine  Formulare  gedruckt  sind,  während  sie  früher  vollständig  zu  schreiben
waren.  Das  Normal-Thermometer  ist  durch  den  zugehörigen  Schein  genau  identifizirt,  da  sämmtliche  Aufschriften, ­
  Fabrikzeichen,  Nummern  u.  s.  w.,  die  Gradeintheilung,  die  durchschnittliche  Länge  eines  Grades
            
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