28
Jahresbericht der Deutschen Seewarte für 1924.
23. Mai im Geophysikalischen Kolloquium: Über neuere Arbeiten und einige
Erfahrungen auf dem Gebiet der Wettervorhersage. — 17. November im Meteorologischen
Kolloquium der Abteilung III: Die Äquatorialfront.
Meteorologische Unterrichtskurse;
1. Im März für Beamte der Luftüberwachungspolizei Hamburg und Hannover
(zusammen mit Herrn Haude);
2. Im August und September für Flugschüler des Flugplatzes Hamburg-Fuhlsbüttel.
3. Im November und Dezember für Flugschüler des Flugplatzes Hannover-Vahrmwalder
Heide.
E. Kuhlbrodt: las an der Hamburger Universität über „Klimatologie“ und „Aerologie“
(Meteorologie der höheren Luftschichten); leitete vom Sommersemester
1924 ab den meteorologischen Teil des Geophysikalischen Kolloquiums der
Universität; war Referent bei dem Doktorexamen des Oberlehrers Lübbe an der
Hamburger Universität mit dessen Dissertation: „Größe und jährliche Schwankung
des Luftdruckgradienten in Deutschland“.
A. Schumacher; Die Ermittlung der Strömungen im Meere. Methoden und Instrumente.
(Naturwissenschaftlicher Verein, Hamburg. 10. Dez. 1924.) Außerdem
zwei Vorträge im Geophysikalischen Kolloquium.
G. Burghardt: In der Woche vom 24. bis 29. Dezember 1924 in Halle (Latina,
Frankesche Stiftungen) und in der Umgebung Halles in verschiedenen landwirtschaftlichen
Vereinen Vortrag über „Wetterdienst und moderne Wettervorhersage“.
Dabei wurde als praktisches Beispiel des Wetterdienstes u. a. die
Beratung der Ozeanfahrt des LZ. 126 durch die Seewarte angeführt und erläutert.
H. Markgraf: Lassen sich Äquatorial- und Polarstrom luftelektrisch unterscheiden?
Vortrag im Berliner Zweigverein der Deutschen Meteorologischen
Gesellschaft.