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Full text: Aus dem Archiv der Deutschen Seewarte, 2 (1879)

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Heise. 
c 
X 
f 
X 
V 
X 
v" 
X 
P 
X 
Q 
X 
Wahrschei 
einer Beob 
Einheiten d 
» 
nl. Fehler 
achtung in 
3.Dezimale 
£ 
I. Nov. 76 — Juni 77 
+0.016 
-0.008 
+0.009 
+0.013 
-0.226 
+0.113 
12 
16 
II. Okt. 77 — Nov. 88 
+ .014 
- .009 
+ .016 
+ .018 
- .225 
+ .095 
14 
13 
III. April 79 — März 80 
+ .019 
- .013 
+ .025 
+ .041 
- .184 
+ .086 
18 
19 
Mittel 
+0.016 
-0.010 
+0.017 
+0.024 
-0.212 
+0.098 
15 
16 
Dieselben zeigen ebenfalls eine grosse Uebereinstimmung in den Induktionskoeffizienten und eine Konstanz 
des permanenten Magnetismus, in welchem nur eine sehr geringe Abnahme zu erkennen ist. Eigenthüm- 
licher Weise scheint eine Zunahme der Kurskoeffizienten stattzufinden, deren Ursache sich vorläufig nicht 
weiter feststellen lässt. Vielleicht ist sie lediglich in Beobachtungsfehlern begründet; die Darstellung der 
Beobachtungen durch die berechneten Koeffizienten ist jedenfalls keine so gute, als bei der Spica. 
7. Barkschiff Lima. Grösse 831 R.-Tons. Die Lima, ein aus gemischtem Material (eiserne Spanten 
und Decksbalken und hölzerne Bekleidung) bestehendes Schiff, wurde 1870 in Glasgow gebaut, Bau 
kurs unbekannt. Der Kompass steht zwischen Besahns- und Grossmast über dem Kajütsdeck und ist 
unkompensirt. Von November 1875 bis Oktober 1880 liegen von 5 Reisen ausführliche Beobachtungen vor, 
deren Resultate in den nachfolgenden Koeffizienten enthalten sind: 
Reise. 
c 
X 
x 
V 
X 
v' 
X 
P 
X 
Q 
X 
Wahrschei 
einer Beobi 
Einheitend. 
Sß 
nl. Fehler 
ichtung in 
3.T)ezimale 
£ 
I. Okt. 75 — Okt. 76 
-0.030 
-0.006 
-0.002 
+0.016 
-0.080 
+0.131 
17 
13 
II. Nov. 76 — Okt. 77 
- .036 
- .012 
- .001 
+ .024 
- .079 
+ .104 
14 
18 
III. Januar — Okt. 78 
- .040 
+ .002 
- .005 
+ .022 
- .084 
+ .101 
11 
12 
IV. Dez. 78 — Okt. 79 
- .033 
- .007 
- .004 
+ .022 
- .071 
+ .086 
8 
11 
V. Dez. 79 — Okt. 80 
- .036 
- .009 
- .004 
+ .030 
- 0.62 
+ .083 
11 
13 
Mittel 
-0.035 
-0.006 
-0.003 
+0.023 
-0.075 
+0.101 
12 
13 
Mit Ausnahme der ersten Reise, auf welcher die Querschiffskomponente Q/X etwas grösser erscheint 
zeigt sich in all den 5 Jahren keine nennenswerthe Aenderung im magnetischen Zustande des Schiffes, und 
ist demgemäss auch die Darstellung der Beobachtungen durch die berechneten Koeffizienten eine so gute, 
dass sich fast sämmtliche Differenzen aus Beobachtungsfehlern erklären lassen. Bemerkenswerth ist das 
negative Vorzeichen des Kurskoeffizienten vjl, der für die Praxis als vollständig zu vernachlässigen ange 
sehen werden darf. Es steht dies augenscheinlich im Zusammenhänge mit der Bauart des Schiffes, nach 
welcher der weit überwiegende Theil des Eisens, die Spanten und Decksbalken, querschiffs liegt. Der 
zum grössten Theile hinter dem Kompass liegende Kajütenbau möchte noch am meisten Eisen enthalten, 
welches eine Längsschiffskomponente hervorrufen könnte; das negative Vorzeichen von P/i scheint ebenfalls 
für einen solchen Einfluss des Kajütenbaues zu sprechen. 
8. Vollscliiff Schiffswerft. Das Schiff, von 867 R.-Tons Grösse, wurde im Jahre 1877 in Flensburg 
gebaut. Baukurs W z N. Der Regelkompass steht auf einer hölzernen Brücke nahezu in der Mitte zwischen 
dem Grossmast und Kreuzmast in einer Höhe von 3.2 Meter über dem Hauptdeck. Nach dem Stapellauf 
während der Ausrüstung lag das Schiff mit dem Bug nach Norden, am 5. Dezember wurde dasselbe be 
hufs Regulirung der Kompasse geschwait. Es ergab sich B =■ —5?s, C = —12?o. Der Koeffizient C 
wurde alsdann zum Theil kompensirt und dann gefunden: C = —3?2. Die Resultate der auf zwei Reisen 
nach Australien und Ostindien gemachten Beobachtungen sind in Tafel III mitgetheilt; es ergaben sich 
daraus die folgenden Koeffizienten:
	        
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