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auf der Wand zu bilden, oder indem man die Wand mit Schlingpflanzen überzieht. Wo die Wand dem
Winde sehr ausgesetzt ist, hat die zeitweise Besonnung derselben keinen erheblichen Einfluss, ausser hei
sehr stillem Wetter. Es ist wünschenswerth das Gehäuse vor dem Fenster eines im Winter ungeheizten
Raumes anhringen zu können. Jedenfalls muss die Zeit, in der das Fenster vor der Ablesung offen steht
behufs Heranziehung und Oeffnung des Gehäuses, event, auch zur Befeuchtung des nassen Thermometers
u. s. w. so kurz als irgendwie möglich gemacht werden. Der Beobachter muss sich sorgfältig hüten hoi der
Beobachtung die Thermometer zu berühren oder auf dieselben zu athmen, indem sonst unrichtige Tempe
raturen erhalten werden.
•27. Das Thermometergehäuse besteht aus Zinkblech, ist in einem eisernen Gestelle aufgehängt
und hat die aus den Figuren 9 a und 9b ersichtliche Einrichtung. An der eisernen Axe a a ist zunächst
ein Schutzdach festgelothet, das mit einem Schornstein zur Verstärkung der Ventilation versehen ist.
Darunter sitzen zwei drehbare durchbrochene Blechcylinder auf der Axe, deren äusserer von kreisrundem,
deren innerer von elliptischem Querschnitte ist. Das obere und untere Tragkreuz des inneren Cylinders
wird mittelst zweier Schrauben an der Axe festgeklemmt, während der äussere Cylinder drehbar ist. Ausser
der Beobachtungszeit sollen die beiden Halbcylinder über’s Kreuz stehen und das Gehäuse dadurch ge
schlossen sein.
An der Axe a a befinden sich ferner die Messingarme, welche das Psychrometer, das Minimum-
Thermometer und den Glasnapf für das Befeuchtungswasser für das nasse Thermometer tragen. Alle diese
Theile sind bereits vor der Versendung an der Seewarte annähernd in die richtige ..Lage gebracht und
adjustirt.
Das eiserne Gestell wird mit Hülfe der beiden starken eisernen Bolzen b b, welche am zweck-
massigsten einzugypsen sind, an der Mauer neben dem Fenster in der Art befestigt, dass das Gehäuse,
wenn herangezogen, gerade vor eine zur Ablesung günstige Scheibe des Fensters zu stehen kommt, in
solcher Höhe, dass die Ablesung der Thermometer nicht durch die Fenstersprossen behindert werde.
Darnach schiebt man die Axe des Gehäuses mit dem unteren Ende in die Führung am unteren Gestell
arme ein, setzt dieselbe mit dem oberen, platten Ende in der Lage in die Gabel am oberen Arme des
Gestelles, dass der Träger des Minimum-Thermometers vor das Psychrometer zu liegen kommt, wenn das
Gehäuse an’s Fenster herangezogen wird und befestigt dieses obere Ende durch die horizontale Schraube
und Mutter. Alsdann muss das Gehäuse, wenn an’s Fenster angezogen, so zu stehen kommen, dass die
Ebenen der seitlichen Oeffnungen des inneren Blechcylindcrs sowohl als jene der Messingarme für die
Thermometer, mit den Fensterscheiben parallel sind; ist dieses nicht der Fall, so bringt man die Theile,