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Full text: 65, 1937

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Februar 1937. 
25. XI. 6h: 15%. Dichter Nebel, kein Wind, Gegen 7h klar, ab 8h verhüllen sich die Gebirge 
wieder. 12h: 26°, 14h: 29°, Die Temperatur sinkt bei heftig einsetzendem Regen schnell auf 
24°, Noch um 16h 24°, Gegen Abend klar, Sternenhimmel. 21h; 16°, 
26. XI. 66h; 14,5°%. Helles Wetter, Über der Steppe Cu-Wolken. Habu-Habu bald verhüllt; 
mittags 26°, Gegen 16h Gewitter bei 29°, drückerıde Luft. Nach Einsetzen des Gewitters 
Temperatur-Rückgang; um 17h nur noch 22°. Gegen Abend aufklarend bei Windstößen aus E, 
27. XI. 6h: 15%. Bedeckt. 14h: 26°, Um 15h auf der Schattenseite eines Baumes 26°, Habu- 
Habu noch um 16h zeitweilig frei; dann schwere Regen, Gewitter, 18h; 18,59, 
28. X(. Klar, zeitweilig Wind aus NE. Bis gegen 15h klar, dann heftiger Regenguß und wieder 
aufklarend. Ab 19h wieder Regen. 
290, XI. Am Vormittag Regen. Abends dichte Nebel, aber nicht kalt, 
4. XII. Io den letzten Tagen bei Vollmond durchweg klare Nächte. Tags leicht bedeckter bis 
klarer Himmel. Mittagstemperaturen nicht über 24°. Nachmittags wenig leichte Regen, abends 
wieder hell. 20h immer noch 18°, 
1.1931. In der letzten Woche waren auch die Vormittage sonnenlos, manchmal von morgens an 
Regen und fröstelnde Kühle. Mit schwachen Unterbrechungen blieb es den ganzen Tag trübe, 
Mittagstemperaturen kaum über 19°, nur bei gelegentlichen Sonnendurchbrüchen stiegen sie 
schnell bis auf 26°, um dann rasch wieder zu fallen, 
III. Abflauen der kurzen Zwischentrockenzeit, Tag für Tag Gewitter. Der Monat März scheint 
der schlimmste Gewittermonat zu sein, Abends anı ganzen Horizont grelles Weıterleuchten, 
blendend weiß und grünlich verzuckend, 
22, III. Es gibt ganze Tage ohne Regen, aber mit milchigem Schleier, so daß am Habu-Habu nicht 
einmal die großen Tallinien mehr unterschieden werden können. Niemals tritt grelle Sonne dureh. 
25. III. Wieder trübe, unfreundlich, kalt. Um 8Sh erst 17°, um 9h 18,5°. 
28. III. Wetter bleibt weiter trübe und kühl, mittags nicht über 21°. Schon vormittags Gewitter, 
dann Nebel, Regenschauer den ganzen Tag. 
Toba-Becken. 900 m. Regenzeit, 27. X. 1930. Morgens bewölkt. Wolken hängen geschlossen 
gerade bis auf den Beckenrand, der durchschnittlich 500 m über der Fläche des Beckens liegt. 
Einzelne hellere Wolkenbällchen streichen bis auf die Oberterrasse, 250 m über der Beckenfläche, 
herab. Gegen Mittag Sonne. 
38 XI. Seit Beginn der Regenzeit heute der erste vollkommene Sonnentag, mit leichten Cu-Wolken, 
klare Sicht, mittags 27°. 
9. XI. Das sonnige Wetter hält an. 
0. XI. Wieder sonnig und warm. Nachmittags in der Ferne Gewitter, über dem Beckenrand grelle 
Blitze. Um 22h mittlerer Landregen, 
11. XI. Der Morgen beginnt verheißungsvoll. Doch ab 13h starke Bewölkung, am östlichen Becken- 
rand schon Regen, bald auch über der Niederung. Gegen Abend klart es auf, doch von 20h 
erneut heftige Regen bis über Mitternacht, 
16. XI. Trübe, kühl, Wolken tief über dem Panindi (östliches Randgebirge). In den letzten Tagen 
abwechselnd Sonnenstunden und Regen, 
XI. Das Wetter wird schon wieder besser: klar, doch nicht sehr warm. Zeitweise vom östlichen 
Gebirge her heftiger Wind, kein Regen, Mittlere Temperaturen steigen bei dem Wind nur noch 
bis 23° oder 24°, Regenfreie Nachmittage, schöne Sonnenuntergänge, sternenhelle Nächte, 
Diese Auswahl möge genügen, um die Verschiedenheit des Wetterablaufes 
südlichen Batakland und seine Einwirkung auf den Menschen zu kennzeichnen. 
Die Diagramme auf Tafel 14 sind nach den Tabellen in 2 und 3 des 
Schrifttum -Verzeichnisses angefertigt worden. 
Schrifttum, 
i. Neumann, J. B. Het Pane en Bila Stroomgebied. 1885. — 2, Boerema, J. Regenval in 
het noordelijk deel van Sumatra’s Oostkust 1923 (Kon, Magnetisch en Meteorologisch Observatorium 
ie Batavia). — 3, Boerma, J. Regenval in Nederlandsch Indie, 1931 (desgl.). — 4. Braak, C. Het 
Klimaat van Nederlandsch Indie, II. Weltevreden 1929. — 5, Braak, C. The Climate of the Nether- 
lands East Indies. In: Science in the Netherlands East Indies. Herausgegeben d. L. M, R. Rutten, 
Amsterdam 1929. — 6. Hacker, H. Die Klimaprovinzen von Niederläudisch-Indien. In: Meteorologische 
Zeitschrift 53, 4. 1936. — 7. Helbig, K. Landschafts- und Wirtschaftsstufung im südlichen Batak- 
land auf Sumatra. Zeitschrift für Erdkunde, 1936, 21/22. 
Anßerdem wurde verschiedenes unveröffentlichtes Material von einigen Beobachtungsstationen benutzt. 
C. G. Rossby, Dynamik stationärer ozeanischer Ströme 
im Lichte der experimentellen Stromlehre. 
Nebst einigen Bemerkungen hierzu. 
Von A. Defunt. 
C. G. Rossby hat in der bekannten Reihe von Abhandlungen der Woods 
Hole Oceanographie Institution!) eine größere Abhandlung mehr theoretischen 
1) C.G. Ro ssby: Dynamics of steady ocean currents in the light of experimental fluid mechanics, 
Papers in phys. oceanography and meteorology. Massachusetts Institute of Technology and Woods Hole 
Oceanogr. Institution. Vol. V, H. 1. August 1936.
	        
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