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Full text: 65, 1937

530 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, November 1937, 
ampor, indes der ganze W-Horizont zu dunklen Sten-„Dünen“ verschmutzt, über 
denen 7®h die geläuterten Cu-Köpfe hervorquellen, — 82: Im Zenit breiten sich 
Acu und Ci aus. Der Cist im N hat sich nach E verzogen und verblaßt. Die 
langen Ci-Streifen im E bleiben erhalten. — 10: t€17.8°; f48%, Man empfindet 
merklich die Zunahme der Temperatur, Windstille; Himmelsbed. 2. Die Steu 
im W sind völlig verschwunden, Im S über dem Hafen haben sich neue 
große Cu gebildet, im E stehen vereinzelt schrapnellförmige Cu-Wölkchen. Der 
N weist Cicu auf, und der Zenit wird von feinen Ci-Fäden bedeckt, die aus der 
im W sich ausbreitenden Ci-Decke zu entspringen scheinen, — 115: Wind SSW 1; 
Himmelsbed, 4 (starke Cu-Bildung, im Zenit Ci uncinus), Kolonnen von Cu ziehen 
von SW nach NE, und der ganze Horizont ist wie beperlt mit Cu. 
12b: t20.2°; f50%; Wind SSW 2, Die Hauptmasse der Cu hat sich nach N 
und NE verschoben, und die Ci-Wolken im SW haben sieh zu einer Cieu-Decke 
ausgebildet, Im Zenit zeigen sich wilde Ci-„Krallen“ und -„Schwänze“, — 
146; €18,9°; f53%. Wind SSW 2; Himmelsbed. 3. Die Cu-Bewölkung ver- 
schwindet allmählich oder zieht nach dem Östlichen Horizont. Im N und NW 
gehen die Cu in Steu über. Vorherrschend in der Bewölkung sind Ci und Cist, 
Der Wind frischt ein wenig aus SW auf, — 14%b; Neue Cu-Wolken steigen im 
SW auf, doch bleibt die Bewölkung den ganzen Nachmittag über im wesentlichen 
unverändert. Zwischen 17 und 18% bedeckt sich der Himmel zu ; mit Cieu, — 
205: Himmelsbed. 9 (Cist), Mondhof, — 212: £ 17,4°; £69%,. Windstille. — 22h: Wind- 
stille. Der Mondhof hat sich vergrößert, Himmelsbed. 9 (Cist, im SE Cicu). — 
23; Keine wesentliche Änderung. — Sonnenscheindauer: vorm, 4 Std. 10 Min.: 
nachm. 3 Std. 45 Min. E. Zimmermann. 
Wetterlage am 9. November 1935 (Abb. 2): Das über Großbritannien liegende stationäre 
Tief unter 985 mb ließ am 8. 11. eine Kaltfront über die Iberische Halbinsel ziehen, so daß etwas 
xühlere atlantische Luft, die dem Seeraum nördlich der Azoren ent- 
stammte, Südostspanien überflutete, Das mit dieser Luft verbundene 
Drucksteiggebiet gibt den Isobaren eine sehwache antizyklonale 
Krümmung, die aber bereits abends wieder von zyklonaler abgelöst 
wird, da ein starkes Druckfallgebiet vor der zweiten Kaltfront heran- 
naht. Die Winde bleiben daher vorwiegend südwestlich und frischen 
zeitweise auf, Im Bereich der offenbar hochreicbenden Kaltluft nehmen 
lie Wolken der unteren Schichten, die in der Nacht zu wenigen 
Stratocumulusresten zusammenschrumpften, bei Beginn der Sonnen- 
anstrahlung Quellformen an und wachsen zu immer größeren Cumuli 
empor, Das wechselhafte Bild der hohen Wolken deutet auf das Heran- 
aahen der von West kommenden Kaltfront hin, W. Rudloff. 
16. November. 6%: Morgenrot, stark rot-leuchtende 
Acu erheben sich hoch über den Horizont, — 7b; t 9.6°; 
194%; max 19.7°; tmm 8.8°5 Himmelsbed, 9 (Acu, Steu, 
x Ci); Windstille. — 8b: Zunehmende Trübung, Die Berge 
St liegen im Dunst, Vorherrschend sind Ast und Nbst. — 
Abb. 2. Wetterlage am [{0b; Himmelsbed. 10 (St und Frst). Der westliche Hori- 
9. November 1935, 8% MEZ. „ont ist ganz trübe, nur im SE zeigen sich wenige heile 
Luftdruck im Meeresspiegel in mb. lecken, Wind NW 1. Die Bewölkung verdichtet sich 
weiter, — 10’; Leichter Regen, — 11%; t 16.2°; £f67%; Wind S1. Ast translucidus 
bedeckt den Himmel, besonders den östlichen Horizont, vollständig. — 11%; Der 
südliche Teil des Himmels zeigt Frst und Ast, während im übrigen eine gleich- 
mäßige St-Schicht vorherrschend ist. Der kaum merkliche Wind schwankt 
zwischen N und S. Alle Berge sind verschleiert. Es regnet leicht. 
12h; Himmelsbed, 10. Im S entwickeln sich allmählich Cu und Steu, und 
unter der St-Decke ziehen Nb-Fetzen., Wind WSW 1. — 13b:; Die Ast- und Cunb- 
Bewölkung bedeckt den ganzen Himmel. Im N und NE ziehen Freu und Frst 
unter dem St hinweg, im S ist der Himmel besonders dicht bewölkt, — 14b; t 16.7°; 
(78%; Wind SSW 2. Die Bewölkung ist unverändert geblieben. Mit nur kurzen 
Unterbrechungen regnet es den ganzen Nachmittag leicht. — 16%; Dichter Ast 
opacus bedeckt den ganzen Himmel. Der Kamm der Sierra Espafa ragt aus dem 
weißen St-Vorhang heraus; im S tauchen über dem Hafen hell-leuchtende Cu auf.
	        
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