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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 65 (1937)

140 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, September 1937, 
ab verdichten sie sich zu grauem Cist, der deutliche Rippelung ebenfalls in 
SE/NW-Richtung zeigt. Über den südlichen Himmel treiben unter den Ci kleine 
wulstige Cu-Bänke von E nach W. Während Ci und Cist stundenlang ohne 
Bewegung zu verharren scheinen, wandern die Cu mit mäßiger Geschwindigkeit 
unter ihnen fort, Schon von 10h an ist die Sonne meist verdeckt, um 12% über- 
wiegt fast Ast, und am Nachmittage nimmt dieser den Hauptteil des Himmels 
vollkommen ein, t, beträgt am Mittag 21.6°, tw 20.5%°. Die ESE-Brise Stärke 4 
dreht langsam auf EzS Stärke 5. Die mäßig bewegte, später grobe See steht 
zeit Mittag schon aus EzS, Am NE-, E- und SE-Horizont steigen sehr langsam 
die weißgrauen Köpfe zahlreicher Cu auf; beim Höherkommen sieht man es hier 
und da aus ihnen regnen. Bis gegen 16h haben sie den gesamten Horizont be- 
zogen. Die Sonne vermag den dunkler werdenden Ast nicht mehr zu durch- 
brechen, und es bleibt kühl. Im Mannschafts-Wohnraum sind selbst nachmittags 
nur 20° (an den Tagen vorher 22° bis 25°, und Wolljacken sind durchaus 
Sinkende Sonne hinter zerrissenen Stratocumuli. Indischer Ozean. 
{Phot. Helbig) 
am Platze. Die See erscheint grau, ist jedoch nicht stärker geworden. Von 17% 
an verdichtet sich die St-Decke, sie nimmt ein Aussehen wie verwittertes Zink 
an, und es beginnt in mehreren Schauern mittlerer Stärke aus ihr zu regnen, 
VYom Sonnenuntergang ist nichts zu gewahren, 20b: tj 19.8°% tw 20.0%° Über 
Nacht wird die Wolkendecke dünner, zuweilen scheinen Sterne hindurch, Sie 
verdichtet sich jedoch wieder am folgenden Morgen. Der Wind verstärkt sich, 
und die See wird unruhig. Trotz der stärkeren Bewölkung nimmt die Erwärmung 
rasch zu, Man denkt fast an Tropentage, wenn die Sonne hinter Wolken feuchte 
Wärme brütet. 
VI. Mauritius-Region des Indischen Ozeans, 16. Januar 1937. Schiffsort: 
Bh: 25.8° S, 99.2° E; 204: 24.3° S, 104.2° E. Seit gestern ist die Luft trotz der 
immer noch starken Brise endlich milder geworden. Auch die mittleren Heiz- 
raumtemperaturen sind von 34° auf 38° heraufgegangen. Wir haben in den 
Tagen vorher oft gefröstelt und an ein Schlafen ohne Decken war nicht zu 
denken, Es ist aber immer noch meistens bewölktes Wetter, In letzter Zeit 
kam es mehrmals zu Niederschlägen, doch zer wehte der heftige SE-Passat (Stärke 6) 
die Regentropfen. Morgens ist der Himmel + bedeckt. 8b: tı und tw 21.5°. Am 
nördlichen Himmel hängen von NE bis SE schwarzgraue, regnende Ni. Im
	        
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