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Full text: 65, 1937

379 Annalen der Hydrographie und Maritihen Meteorologie, August 1937. 
Mittlere Periodenlänge: t VI—VIII Indien. ‚ . .. . . . . . 22,5 Jahre, 
ru Tomsk -+ Yennisseisk . 29.0 
t VI—VIII Sibirien { 7 res} onmieseiek. 20.0 .: 
Die Sommertemperaturen Sibiriens zeigen auffallend ähnlichen ausgeglichenen 
Gang wie jene in Indien (Tafel IIl). 
Der Nachweis der 24jährigen t-Periode in Indien mittels Korrelation, Nagpur: 
tyanr korreliert mit demselben Element 24 Jahre später. Reihe 1875—1906 mit 
1899—1930 (32 Jahre: r== 0.46). 
Westsibirien (Tomsk + Yennisseisk): Reihe 1881—1930 (Mitteljahre: 86—25) 
zeigt ein ausgeprägtes Sommertemperaturminimum Ende der 80er Jahre wie 
Irkutsk in Ostsibirien und Indien; ein weiteres in der Mitte der 2. Dekade dieses 
Jahrhunderts; Temperaturmaxima Ende der 70er Jahre (Irkutsk), vermutlich 
(am Regenminimum zwischen 1875—80 in Indien zu schließen), ja wohl sicher 
annehmbar, auch Indien, ferner um die Jahrhundertwende und Mitte der 3. Dekade 
dieses Jahrhundert; das ostsibirische Wärmemaximum um 1900, 01 ist jedoch 
sehr schwach ausgeprägt. Finden wir hier die Brückner-Periode (33—36 Jahre)? 
YA 
Indien t VI—VIII An 
Ar 11 
x West Ost 
Minimum: 1889: — 0,56° 1886: —0.61° 1886,87: — 0.52° 
Jahre £ * 33: 1922: 0.13° 1919: 0.00° 1919,20: 0.25°; 0.28° 
\+36: 1925: 0.16° 1922: 0.15° 1922,23: 0.36°; 0.52°, 
x ® zn o 
Irkutsk: Maximum 1878: 0.29° Jahre { £ 33: 1911: — 0'340. 
Eine 33—36jährige Klimaschwankung scheint hier nicht zu bestehen; soweit 
sich aus diesen, für derartige Nachweise viel zu kurzen Reihen beurteilen läßt, 
ist der Verlauf in diesen Gebieten und bei diesem Element gerade der Brückner- 
Periode entgegengesetzt, 
Der Regenfall an den Küstenorten Südostchinas (s). 
Mai— August 1886—1930 (Tafel 47, Abb, 2). 
{Übergreifende Mittelbildung bzw. Summierung der Abweichungen und Division 
durch 11; Mitteljahre: 1891—1925.) 
Orte: „7. (Wenchow + Foochow -+ Ocksu + Amoy -} Lamocks -+ Swatow + Break- 
point + Samshui + Hongkong + Pakhoi.) 
Maxima: 1893: 2.5 em, 1919: 18.0 em; Minimum: 1910: — 9,5 cm. 
Einen ganz ähnlichen, ausgeglichenen Verlauf findet man beim Jahresregen- 
fall der nordjapanischen Westküste (Tafel II): 
1, (Miyako + Nemuro) = 118 cm (1884—1930; M.J. 1889—1925). 
Maxima: SE °M } 24 Jahre; Minimum: 1905: — 7,6 om, 
Der Regenfall in Queensland, 
Queensland: Fläche 1740000 km?; die Jahressummen des Regenfalles er- 
reichen im langjährigen Durchschnitt in den Küstenstationen (von der York- 
Halbinsel abgesehen) 70—80 Zoll und darüber, in den Wüstengebieten des Westens 
liegen sie zum Teil unter 10 Zoll. — Um ein einheitliches Regenfallkollektiv zu 
erhalten, habe ich ein solches unter Zugrundelegung von 40 Stationen, dem eret- 
klassigen Regenwerk: „Tables of Rainfalls in Queensland“ by Inigo Jones (Bris- 
bane 1933) und Crohamhurst Observatory Paper Nr. 4 (Brisbane 1936) entnommen, 
das die Fortsetzung der Regenreihen bis 1935 bildet, 
Die Untersuchung des Regenfalles wurde nach folgenden Gesichtspunkten 
vorgenommen: 1. Die 24jährige Regenperiode, 2, die 3jährige Regen- und Ernte- 
ertragsperiode, 3. die Vorhersage des Regenfalls vom Oktober—April; gesonderte 
Untersuchung, 4. des Jahresregenfalls, 5. der Niederschläge in der Regen- und 
6. Trockenzeit, 7. Regenfall in Queensland und Temperatur in Neuseeland, Zentral- 
guropa und Union, 8. die makrometeorologische Wechselwirkung zwischen den 
Druckänderungen in Südaustralien und dem Regenfall in Q. 24 Jahre später, 
9. den Schwankungsquotienten, 10. die Streuung. 
Sibirien
	        
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