Schulz, B.: Zur Vollendung des 70. Lebensjahres von Wilhelm Meinardus. 335
1934.
Die Ergebnisse der Eisdickenmessungen auf der Deutschen Grönland-Expedition Alfred Wegener,
Zeitschr. d. Ges, f, Erdk, Berlin 1934, S. 343—841.
Eine neue Niederschlagskarte der Erde. Pet. Geogr. Mitt. 80, 1934, S, 1—4.
Die Areale der Niederschlagsstufen auf der Eıde. Pet. Geogr. Mitt. 80, 1934, S. 141—143.
Die Niederschlagsverteilung auf der Erde, Meteorol, Zeitschr. 51, 1934, S. 345—350.
Bemerkungen zum jährlichen Wasserhausbalt der Erde. Pet, Geogr. Mitt, 50, 1934, S. 225—226.
1935.
Schlußwort über den jährlichen Wasserhaushalt der Erde, Pet. Geogr. Mitt. 81, 1935, S. 459,
Die Aquivalenttemperatur und ihre jährliche Periode in graphischer Darstellung. Pet, Geogr. Mitt, 81,
1935, S. 323—328.
Bodentemperaturen in der Wüste bei Schellal (Oberägypten). Ges. d. Wiss. zu Göttingen, Nachrichten
aus der Geographie, 1. Bd. Nr. 1. Göttingen 1935, SS. 1—18 s, auch Meteorol. Zeitschr, 53,
1936, 8. 77—78,
1936.
Gerhard Schotts Geographie des Indischen und stillen Ozeans, Zeitschr. d, Ges, f, Erdk, Berlin 1936.
8. 11—25.
Allgemeine Klimatologie. Handbuch der Geographischen Wissenschaft, Bd, Allgemeine Geographie I.
S. 1183—226.
Chronometer und Nautisches Jahrbuch.
Aus Äußerungen habe ich entnommen, daß mein Aufsatz im Maiheft dieser
Zeitschrift: „Chronometer und Nautisches Jahrbuch“ mißverstanden werden kann.
Der Aufsatz will kein abschließender Bericht über Versuche mit neuen Chrono-
meter- und Jahrbuchformen sein; diese seit längerer Zeit vom Oberkommando
der Kriegsmarine aufgenommenen Versuche werden vielmehr auf verschiedenen
Schiffen. fortgeführt. Es ist beabsichtigt, den hiermit zusammenhängenden
Fragenkomplex in einer Reihe von Aufsätzen von verschiedenen Verfassern
behandeln zu lassen, um damit eine Diskussion in den vor allem beteiligten
Kreisen praktischer Nautiker anzuregen, Die Äußerungen über die Zweck-
mäßigkeit der Gradchronometer und Jahrbuchformen sind daher als private,
nicht amtliche, Meinungsmitteilung anzusehen, wie alle unter persönlichem
Namen erscheinenden Aufsätze A. Repsold.
Kleinere Mitteilungen.
1. Wetterskizzen. Nr. 21: Die Guilbert-Großmannsche Regel in den Höhen-
wetterkarten. Die Guilbert-Großmannsche Regel besagt in ihrem Hauptteil,
daß die Tiefausläufer mit Vorliebe in 24 Stunden nach der Stätte des voran-
gehenden Hochdruckkeiles ziehen, die Hochdruckkeile entsprechend nach der
Stätte des vorangehenden Tiefausläufers.
Während diese Regel — von ihren Abwandlungen der doppelt und halb so
schnellen Verlagerung sei hier abgesehen — nur bei einigermaßen ausgeprägter
Drift in Erscheinung tritt, gibt es eine ähnliche Regel für die Höhenwetter-
karten, welche zumal bei fehlender oder gering ausgebildeter Drift häufiger
erfüllt ist. Die Regel kann so formuliert werden:
An der Stätte eines Höhen-Hochdruckkeiles fällt der Luftdruck
am Boden in den nächsten 24 Stunden mit Vorliebe am stärksten; an
der Stätte eines Höhen-Tiefausläufers findet gern der stärkste Druck-
anstieg in den nächsten 24 Stunden statt (1). In solchen Fällen muß also
die Hauptachse der (24stündigen) isallobarischen Gebilde mit der hochtropo-
sphärischen Kammlinie bzw. Troglinie des Ausgangstages ungefähr zusammenfallen.
Als Beispiele mögen die in Abb. 1 und 2 (siehe S. 336) beigefügten Höhen-
karten vom 30. Mai 1937 und 20. November 1936 dienen, welche die absolute
Topographie der 500 mb-Druckfläche dieser Tage in dyn. Dekametern und die
24stündige Druckänderung (am Boden) bis zu den entsprechenden Folgetagen
zeigen. Im ersten Falle erstreckt ein spanisches Höhenhoch einen Keil nach Schweden,
im zweiten ein britisches Höhenhoch einen Keil zum Finnischen Meerbusen.
Man sieht, daß die Achse dieser Höhenhochdruckkeile zugleich die Achse
der am nächsten Tag hier erscheinenden Druckfallgebiete ist. Auf der Karte