accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: 65, 1937

Kleinere Mitteilungen, 
239 
viel blauen Himmel frei lassen, bedeckt den übrigen Teil des Himmels eine 
ziemlich geschlossene, weißliche Schicht dichter Ci, durch welche die Sonne nicht 
mehr so strahlend scheint wie am Morgen, Die nicht sehr ausgedehnte Bank 
der Haufenwolken zieht langsam nach N, ohne ihre Höhe über dem Horizont 
wesentlich zu ändern. Das Wetter ist köstlich, warm und angenehm. Die von 
SW sich bis zum Zenit erstreckende, weißliche Ci-Schicht nimmt immer mehr 
an Dichte zu. Der Schein der Sonne verblaßt allmählich, aber immer noch ist 
der Halo um die Sonne sichtbar, 
Im 11% bedeckt die ziemlich gleichmäßige, dichte Schicht den halben Himmel 
zwischen SW und N. Darunter schimmert das Meer weißlich, im N tiefblau, 
Allmählich lichtet sich die Decke wieder, Um 11° bedeckt dünner Cist die 
Sonne und den Himmel in der Nähe des Zenits, Während im W wieder dichter, 
weißer Cist !/, des Himmels bedeckt, ziehen im S ausgedehnte Cieu-Bänke entlang. 
Um die Sonne hat sich ein stark ausgeprägter Halo gebildet, dessen innerer Ring 
rötlich und dessen äußerer bläulich erscheint. — 12b: t,22.0°; tw 22.4°; £ 73%. 
Um 12%b jst der ganze Himmel mit Cist und Acu bedeckt. Langsam ziehen 
einige Acu-Bänke aus dem W auf und verdecken die Sonne ziemlich stark, Um 
1315b jst der obere Teil des Firmaments mit einer einzigen Acu-Schicht über- 
zogen, gleichzeitig bedecken noch immer den ganzen Himmel Cist und Cicu, Die 
Sicht ist gut. Der Wind hat aber auf E Stärke 2 bis 3 aufgefrischt. Dadurch 
weht nun auf dem Schiff ein angenehmer, weicher Wind von Backbord querein, 
Fliegende Fische segeln häufig über das Wasser, und Golfkraut zieht in langen, 
goldgelben Strähnen, die parallel zur Windrichtung liegen, vorbei, Ringsum 
mehren sich jetzt weiße, kleine Schaumköpfe. Von der um 13% fast den ganzen 
Himmel bedeckenden weißlichen, gleichmäßigen Acu-Schicht, durch welche die 
Sonne noch eben durchzuscheinen vermag, geht ein greiles Licht aus. Man kann 
kaum die Augen offen halten, Die Acu-Bank zieht nach E ab. Und wieder 
bedeckt ringsum nur dichter Cist (oder Gewittercirren, denn an einigen Stellen 
sieht es aus wie verwaschene Haufenwolken) den Himmel, Um die Sonne ringt 
sich wieder der Halo, Einige Acu-Bänke im N, E und S heben sich wie schmale, 
unterbrochene, dünne, graue Schatten von dem Weiß des Cist. Kleine, wie 
Schwalben fliegende und diesen ähnliche Vögel folgen uns im Kielwasser. 
Um 14h ist der E-Wind auf Stärke 3 aufgefrischt und fächelt angenehme 
Kühlung. Nachdem um diese Zeit eine Acu-Schicht aus W über uns hinweg- 
gezogen ist, lichtet sich im W hinter ihr die Cist-Decke und löst sich in Cieu- 
Bänke auf. Der blaue Himmel kommt wieder stärker heraus, 14° verbreitet 
sich langsam, äußerst langsam aus W fächerartig eine Acu-Schicht, Wie Watte 
schieben sich die Randwölkchen über die Sonne. Sie bestehen aus Cicu-Wölkchen. 
Weiter zurück am Himmel (nach W) aber haben die einzelnen Ballen dunkle 
Schatten (Acu). Im E hat das Wasser eine tiefblaue Färbung, nach W zu gleißt 
das Meer unter der Sonne. Um 14h jst im E bis auf einige Ci und kleine 
Acu-Bänke blauer Himmel zu sehen. Im W wird es durch die Acu-Schicht 
immer dunkler, Höher und höher steigt aus dem W die zusammenhängende 
Acu-Schicht, Die Sonne verschwindet, Herrliche, weiche, nicht zu trockene und 
nicht zu feuchte Luft streicht über das Schiff. Noch gelegentlich erscheint die 
Sonne zwischen Wolkenlücken, dann bedeckt fast den ganzen Himmel (bis auf 
den E-Himmel) eine zusammenhängende Acu-Schicht. Um 15% ist es im W 
wieder heller geworden. Auf hellem, gelblichem Grunde zeichnen sich die Acu- 
Wölkchen des Randes der Aeu-Schicht ab. Die helle Öffnung im W zieht lang- 
sam herauf, Vom WSW bis S reicht die Acu-Schicht bis etwa 5° zum Horizont 
hinunter, Die letzten 5° bedeckt, deutlich gegen die Acu-Schicht abgesetzt, eine 
gleichmäßig graue Fläche, Die Aufhellung im W bedeckt sich leicht mit Acu, 
Dafür breitet sich die graue Fläche unter dem Rand der Acu-Schicht um 15%0h 
von S bis W aus, Gleichzeitig hat sich die Grenze schon ein wenig gehoben. 
Im SW wird die graue Fläche heller, im W dunkler! 
Während sich im SW mit dem Heraufrücken der Grenze eine leichte Auf- 
hellung in der Acu-Decke zeigt, bleibt im W dunkel drohend die grauschwarze 
Fläche. Gespenstisch gleißt das Meer, als die Sonne ein wenig scheint, unter
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.