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Full text: 65, 1937

Wirtz, C.: Sonnenfinsternis und Optik der Atmosphäre. 
217 
genen Atmosphäre). Die Differenz (Beob. — Rechn.) ist dann der verfinsterte 
Teil der Sonnenstrahlung in cal, als Verfinsterung mit negativem Vorzeichen, 
Der Quotient (B-—R): J; bedeutet während der Finsternis den verfinsterten Teil 
der Sonnenstrahlung in Bruchteilen der Strahlung der vollen Sonne. Dieser Wert 
entspricht dem berechneten Wert h, der, rein geometrisch, die Randverdunkelung 
nicht enthält, und es wurde die Differenz des beschriebenen Quotienten gegen h 
gebildet, ie. „die Differenz der beobachteten Helligkeitsverfinsterung gegen die 
berechnete geometrische Verfinsterung h in Bruchteilen der ganzen Sonnen- 
scheibe, wio es die Tebelle mi Differenz der beobachteten Helligkeitsverfinst di 
1 
der dort angemerkten Bedeutung berechnete geometrische Verfinsterung % in Bruchteilen. der 
es Vorzeichens bringt. ganzen Sonnenscheibe. 
In der Übersicht stehen die 
einer ausgleichenden Kurve ent- 
nommenen Beträge für runde 
Zeitpunkte M.E.Z., und zwar ge- 
trennt für Gesamtstrahlung und 
die Strahlungen durch die drei 
Filtergläser. Daß die vier Reihen 
parallel gehen, fällt sofort in die 
Augen. Daß ferner mit ihrem Ver- 
lauf die in h nicht berücksichtigte 
Randverdunkelung kaum etwas 
zu tun hat, wird auch klar. 
5. Die Wirkung der Ab- 
schirmung der Sonnenstrahlung 
auf die Atmosphäre läßt sich 
nun deutlicher zur Anschauung m km. m a 
bringen, wenn wir auf die Trü- Die beshne Verfinsterung ist kleiner als der 
bungsfaktoren Te der Gesamt- Die obechict N Verfingterung ist rößer als der 
strahlung und Tx der Rotstrah- geometrische verfinsterte Anteil E 
lung übergehen. Der Berechnung 
der T liegen dieselben Konstanten zugrunde wie in 1l.c. S. 76. Die außer- 
terrestrische Sonnenstrahlung während der Finsternis wurde mit (1—h) multi- 
pliziert und für Ta noch mit einem Faktor, der die Randverdunkelung berück- 
sichtigt. Für Tp blieb die Randverdunkelung außer acht; sie beträgt kaum 0.5%. 
Und außer acht blieb auch die Tatsache, daß die Sonne mit wechselnder Bedeckung 
den spektralen Charakter ihrer Strahlung, ihren Spektraltypus, ändert. Das wird 
erst bei großen Phasen der Verfinsterung merklich, und zwar im Sinne einer 
scheinbaren Verkleinerung der Faktoren T. 
Aus einer leicht ausgeglichenen Kurve sind die Trübungsfaktoren T der 
Tabelle abgelesen; hinzugefügt, zu bequemem Einblick, die Werte 1 — h = geo- 
metrischer freier Teil der Sonnenfläche, und s = Weglänge in der homogenen 
Atmosphäre, 
Die Trübungsfaktoren T,. und T.; Temperatur und Luftdruck, 
M.E.Z. 
1-h! Tal Tr | ta | 8 
az ly ll Tom 
M.E.Z.!'ı—-b! Ta | Tr | tan 
Ss 
h m 
4 20 
27.41 1.000 
30 0.988 
40 0.882 
4 50 0.741 
5 0 0.604 
10 0.513 
15.5] 0.498 
20 0.507 
25 0.539 
30 0.AR7 
h m 
3.46 ‚416,59 | 14,3 F5 40 
Anfang der Finsternis 50 
330 | 8a 14168 |116 [5 55 
3.36 | 82 170 | 956 0 
341 | 82 4172 ' 80 5 
345 88 +1/.2 ı 69 6.3 
3.49 . 93. ‚+17.1 ı 60 10 
Größte Phase 20 
3.514 9.7 |+16.9 5.3 [6 40 
353 | 98 | 729 
3.53 9.7 |+168 48 123 0 
To hdruckh 76928 mr 
0.716 
0.850 
0.910 
5.962 
0,997 
1.000 
3.50 9.6 
3.45 9.5 
3.44 9.6 
3.54 9.8 
3.60 106.1 
Ende der Finsternis 
3.63 105 —+17,3 | 
3.69 | 1L1 +174 | 
3,92 11.5 +17,9 
3.98 12.3 +19,3 | 
397 1209 21905 
+ 16.99 | 43 
+17.0 | 3.93 
3.60 
3.32 
3.09 
2.70 
2.16 
1.8“
	        
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