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Full text: 65, 1937

„Us 
[a 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Mai 1937. 
Dasselbe sieht man bei der durch die Glasfilter hindurchgegangenen Strahlung. 
Die Eigenschaften der Farbgläser sind lc. S, 71 beschrieben, und die inkonse- 
quenten Bezeichnungen dort sind hier beibehalten. Das Ergebnis für das Ultra- 
rotfilter URIII verdientnicht 
esamtstrahlung: Außeratmosphärische Strahlun x ; ; . ) 
6 Und TraNSMISSONEKOCTI2LGHT P- 4 viel Zutrauen: die Messungen 
- Zahl de Dr liegen, nach der Finsternis, 
J | m. F, P | m. F. | | par. M. *. | zu nahe beieinander als daß 
En ) 8 Siöich, | ter Oleich, | die Trennung der beiden 
cal | cal Charakteristiken J und p 
a 1,226 + 0013| 0.866 +00011 4 | scharf gelänge. 
Die durch Filtergläser durchgelassene Strahlung: 
Außeratmosphärische Strahlung J hinter dem Filter und Transmissionskoeftizient p. 
) Zahl der | Logar. m. F. 
pP m F. | Gleich, | einer Gleich, 
Bl zen ann 
RI 1... | 
Gb L...004 
ORT ...' 
Cum 
0.680 
3.785 
1.077 
0.249 
cal 
40.009 | 
7 0.009 
0.005 | 
0.8386 
A880 
860 
AQt44a 
4 0.001- $ +4 0.006 
0.001 3 | 0.005 
0.001 | 3 ] 0.002 
> 
3. Geht man von den Filterstrahlungen auf die engeren Bereiche der 
Differenzstrahlungen über (Methodisches 1. oc, S. 74, 75), so gewinnt man 
Außeratmosphärische Strahlung Jg folgenden Überblick, der mit der Erwartung zu- 
und Transmissionskoeffizent p, für AM menstimmt. . N . 
er Spektralbezirk, d Mit diesen Ergebnissen nach Wellenlängenbezirken 
vier Spektralbezirke, wurde der Versuch gemacht, den Rayleighschen 
Exponenten y der Wellenlänge £ zu bestimmen. 
Es muß sein 
Inp, =— zZ (pP; entspricht dem Pa der Tabelle}, 
und es wäre y = 4, wenn reine molekulare Extinktion 
(an Teilchen << 4 4) eintritt. Mit wachsender Teilchen- 
größe wird y kleiner und bei Durchmessern > 32 verschwindet der Einfluß der 
Lichtwellenlänge ganz, 
Nicht olıne Willkür setzen wir die wirksame Wellenlänge für > 670 mu zu 
910 m fest, die von 670 bis 600 zu 635 m, und für 600 bis 430 substituieren 
wir 515 mu. Damit findet man 
aus 910 und 635 mu Yy= + 1.11 Gewicht 2 
„n 910 „ 515 „ = -+L06 „2 
] 635 „ 515 »  Y= + 0.98 ”„ 1 
Yy= + 1.06, 
Der Kieler Himmel entfernt sich also recht weit vom molekularen Rayleigh- 
Himmel. Zu demselben Ergebnis (y= 1) für die Ostseeküste führten übrigens 
schon Beobachtungen aus andern Spektralbezirken und nach andern Methoden. 
4, Nun zu den Strahlungsmessungen während der Sonnenfinsternis 
vom 19. Juni 1936. Die topozentrischen Daten für Kiel sind abgeleitet unter An- 
bringung der Korrektionen an die Örter von Sonne und Mond wie sie im Green- 
wicher Naut. Alm, f. 1936, S, 517 stehen. Die Rechnung liefert h, den geo- 
metrischen verfinsterten Flächenteil der Sonne in Bruchteilen der Sonnenscheibe 
(ohne Randverdunkelung). Formeln für die strenge Berechnung dieses h siehe 
Astr. Nachr, 239, 131 (1930). 
Während der Finsternis wurde die Sonnenstrahlung frei und mit den drei 
Glasfiltern beobachtet, und eine erste Bearbeitung in folgender Weise angelegt, 
Für jede Messung leitete man aus den Extinktionsformeln, die aus den Beob- 
achtungen außerhalb der Sonnenfinsternis folgten, die geltende Strahlung der 
unverfinsterten Sonne ab: sie heiße J, (zugehörig die Weglänge s in der homo-
	        
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