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Full text: 65, 1937

Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, April 1937, 
1935, v. Schubert, O.: Die Stabilitätsverhältnisse. — ‚„Meteor‘werk VI, 2, Teil: Quantitative 
Untersuchungen zur Statik und Dynamik des Atlantischen Ozeans. 1. Lief,, 55 S., 11 Abb. i.T. u, 
7 teils farb. Beil. 
1936. Defant, A.: Die Troposphäre. — „Meteor‘“werk VJ, 1, 3. Lief., 123 S,, 28 Abb. 1.T. u. 
19 meist farb. Beil. 
1936. Wüst, G. u, Defant, A,: Atlas zur Schichtung und Zirkulation des Atlantischen Ozeans. 
TS chnitte u. Karten von Temp., Salzgeh. u. Dichte, — ‚‚Meteor“werk VI, 103 meist mehrf. Taf. u. 
1 Deckblatt. 
19362. Defant, A.: Ausbreitungs- und Vermischungsvorgänge im Antarktischen Bodenstrom 
und im Subantarktischen Zwischenstrom. — .,Meteor“werk VI, 2, 2. Lief., 42 S., 17 Abb i. T., 2 Beil, 
1936. Iselin, C.O’D,: A study of the circulation of the western North Atlantic. — Pap. 
Phys, Oc. and Met., Mass, Inst, Techn, and Woods Hole Oceanogr. Inst. IV, 4, Cambridge Maes., 
101 S.. 58 Abb. iT. 
1936b. Defant, A.: Das Kaltwasserauftriebgebiet vor der Küste Südwestafrikas. — Länder- 
kundliche Forschung. — Festschrift Norbert Krebs zur Vollendung des 60, Lebensjahres dargebracht. 
Stuttgart 1936, S, 52 bis 66, 9 Abb. LT. 
Kleinere Mitteilungen. 
li. Dichteverteilung und innere Reibung in einem Küstenstrome. In 
ozeanographischen Vertikalschnitten und speziell in einem Küstenstrom sind die 
Linien gleicher Dichte oft in auffallender Weise parallel geordnet, so daß diese 
Kurven eine Schar darstellen, die durch einfache Vertikalverschiebung einer 
einzigen Kurve gebildet wird. In derselben Vertikale hat dann die Böschung 3 
der Kurven gleicher Dichte überall denselben Wert. Die Berechnung der Ge- 
schwindigkeit wird dann sehr einfach. Die Böschung der Isobaren ist i, die 
Dichte g und z die Vertikalkoordinate. Aus der Beziehung: ; 
d(en , .do 
dz taz 9 
bekommen wir sogleich: 
gi—%h-+I00— 00) =0., 
Hier ist o, die Dichte des Bodenwassers; nun ist aber ig = 0, und folglich wird: 
. . gi=j(0-—0). 
In Verbindung mit der Fundamentalbeziehung zwischen Druckgradient und 
Corioliskraft: 
ergibt sich: 
gi= Ar 
4v0o=gi)(@— 0). 
Führen wir das spezifische Volum ein: 
{da 
Av= gg) (£— 1). 
Mit «, wird das spezifische Volum des (ruhenden) Bodenwassers bezeichnet. 
Weiter haben wir dann: z9% in da 
dz;“ 81% a7 
Falls das Wasser sich entlang den Isobaren in horizontaler Richtung bewegt, 
wirken in dieser Richtung keine äußeren Kräfte, und die innere Reibung ist 
auch gleich 0 zu setzen: 
d / dry 
anna = 
und bei Integration: 
dv _ 
2 dz = 6. 
Das bedeutet: die innere Spannung ist konstant. 
koeffizient. Früher hatten wir: 
1d Y_.: da 
az g) 99 % 
% ist der (virtuelle) Reibungs- 
folglich wira. 
.da 
AC= Big, N 
vw 
“+ 
da Ze 
?-— = — =K., 
d% gie
	        
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