Kleinere Mitteilungen.
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f 42%; Erdboden-Maximum- Thermometer: 60.0° Wind aus NE, zeitweise bis
Stärke 4. Uber den Bergen stehen drei schrapnellartige Cu, in größeren Höhen
und auch im SE nahe dem Zenit befinden sich kaum erkennbare Schleier von
Cist. — 14%; t 29.4°; e 12.3 mm; f 40%. Wind NE 4. Vereinzelte, teils geballte,
teils fast aufgelöste Acu treiben am Himmel. Im SW sind die Cist-Schleier
noch sehr dünn, aber zusammenhängender. — 16h: t 28.2°; e 12.7 mm; f 44%.
NE-Wind weht unverändert mit Stärke 3 und 4. Der Himmel ist von hauch-
zartem Cist überspannt, der stellenweise an leichte, zerfließende und von SW
nach NE verlaufende Rauchschwaden erinnert. Im E sind wegen des Dunstes
Einzelheiten nicht zu erkennen, im W und SW heben sich einzelne zerzauste
Acu ab, Die Luft ist „dick“, täuscht höhere als die wahre Temperatur vor und
macht müde.
Gegen 16%hb flaut der Wind auf 2 ab. Lockerer Cist scheint den Himmel
zu bedecken und nach W in Ast überzugehen. Kurz vor 17h kann man unbe-
denklich in die Sonne sehen, Der Dunst hat stark zugenommen, läßt die Berg-
kette wieder als ungegliederten Wall erscheinen und täuscht stärkere Bewölkung
vor als tatsächlich vorhanden ist. Während vor Sonnenuntergang eine an-
scheinend zusammenhängende Wolkendecke von W her den Himmel bis nahe
zum Zenit bedeckte, sieht man nach Sonnenuntergang nur einige übereinander-
liegende, weich geformte Ast-Bänke im WNW und über den Himmel verteilte
Ci, welche die Form verschieden gerichteter Pinselstriche haben, — 18%: t 232°;
e 12.5 mm; f 60%; Wind NNE 1. — 20h: t 19.2°; e 11.9 mm; f 73% ; WNW-Wind
in Stärke 1. In südöstlicher Richtung vom Mond zeigt sich leichter Cist in
Schwadenform, sonst ist die Bewölkung nicht zu erkennen. Der Mond, der gegen
19b noch trübe war, ist jetzt klar. — 21*; t 19.2°; e 12.9 mm; f 78%; N-Wind 1;
Himmelsbedeckung 4. Ein großes lockeres Acu-Feld treibt langsam nach S,
M. v. Brause.
Neuere Veröffentlichungen.
A. Besprechungen und ausführliche Inhaltsangaben.
Macht und Erde, Hefte zum Weltgeschehen, her- behandelt die grundlegenden Gedanken über das
ausgegeben von Karl Haushofer und Ulrich Wesen und die Aufgaben der Geopolitik, es_setzt
Crämer. sich auch mit den zahlreichen kritischen Äuße-
Heft 1. Maull, Otto. Das Wesen der Geo- rungen auseinander, die sich gegen die Geopolitik
politik, 57 8. gewandt haben, Die beiden weiteren Hefte be-
Hett 2. Stoye, Johannes, Spanien im Um- handeln in fesselnd geschriebener Form zwei heute
bruch. Die räumlichen und geistigen Grund- besonders brennende Fragen des weltpolitischen
lagen der spanischen Wirren. 6758, Geschehens, Angekündigt sind weitere Hefte über
Heit 3. Fochler-Hauke, Gustav. Der Ferne Südeuropa, Nordosteuropa, Sicdlungspolitik des
Osten, Macht- und Wirtschafiskampf in Ost- Auslandes, über die räumlichen Grundlagen der
asien, 70 5, Erdölkämpfe, über Fragen des Verkehrs, wie Luft-
Verlag R.G. Teubner, Leipzig und Berlin 1936 fahrt, Eisenbahn, Kanäle, weiter über Kolonialfragen
Preis kartoniert RM, 1.20, 1.40, 1.40. a.a. Die neue Schriftenreihe verspricht in erheb-
Diese neue Schriftenreihe steht im engsten 'ichem Maße zur sachlichen Klärung wichtiger
geistigen Zusammenhange mit den von K. Haus- weltpolitischer und weltgeschichtlicher Fragenge-
hofer und zahlreichen Mitarbeitern verfaßten drei biete beizutragen und darf des Interesses weiter
Bänden ‚Großmächte vor und nach dem Welt. Kreise sicher sein. B. Schulz.
kriege‘, „Jenseits der Großmächte“ und „Raum:
überwindende Kräfte‘, welche unter dem Gesamt:
titel „Macht und Erde“ zusammengefaßt worden
sind (vgl. ds. Zschr, 1930, 38; 1932, 301; 1935,
329), Die Herausgeber haben sich die Aufgabe
gestellt, aus den diesem Werke angehörigen Ideen-
kreis einzelne Fragen und Gedanken in Sonder-
zeröffentlichungen durch sachkundige Verfasser
behandeln zu lassen, um dadurch weitere Kreise
zur Beschäftigung mit geopolitischen Fragen aozu-
regen und wohl auch, um Gelegepheit zu haben,
besonders aktuelle Fragen eingehender und mehr
unter Berücksichtigung der jeweils neuesten Ereig-
nisse darzustellen, als es in naturgemäß z. T.
schnell veraltenden Handbüchern möglich ist. Die
drei bisber erschienenen Hefte bedeuten einen
guten Anfang nach dieser Richtung, Das erste'