accessibility__skip_menu__jump_to_main

Volltext : Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 65 (1937)

84 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Februar 1937,

zwar kein Erdnetz, aber ein für den Punkt 4= 0, @# = 0 gegenazimutales, bisher noch unbekanntes
Netz. Um Erdnetze zu erhalten, die ganz im Endlichen liegen, muß n < S- genommen und & 8o gewählt
 werden, daß die Gleichungen a{(), g) = — a(2,— gg) =a(—1,g) erfüllt sind, z.B. a = 8in 7;
a = ksinne@, wobei die Konstanten k, n so zu wählen sind, daß k + sin 23“ == 1 ist,
Verfahren: Ersetzt man in den Netzfunktionen x (1, @), y (2,9) eines
flächentreuen Entwurfs sin g durch a S +b, so erhält man die Netzfunktionen
 X (2,9), Y(4,g) von Netzen mit derselben bezifferten
Meridianschar und dem vorgegebenen Streifenverhältnis S (/), in
Zeichen a N a
(10) X =x(i,g9), Y=y(A,g) sing = a (ig) S(A) + b(A, 9).
Dabei sind a,b willkürliche Funktionen, für die die Gleichungen
(108) (45) a(2-5)=2 p(2,5)=(4—-3)
erfüllt sind und der Ausdruck a, S-+b„ (= Veosg) im Kartenbereich
(— 90° <g@< 90°) wertpositiv ist,
Beispiele zu (10) [vergleiche dazu das Beispiel zu (8)]: Ausgangsnetz sei der flächentreue Mollweidesche
 Entwurf
x 32V zo, y=YV)V28ng; 2 +ein2y==xz8ing.
Die mittels (10) abzuleitenden Netze haben die Netzfunktionen
X BA Y = | Zsin g; 2 +ein2w = z(aS+b).
Brauchbare Fälle: 1. S = c, a 29, b=026=C a= tg, b=0; 3. S=1a= 5
mein2g@ 1 1, 20 mein 2 _ 1 1
Den i ‚RS zz, M< id a= x ‚b "eos (n Ay ‚SS RS, M>—, 051.
In diesen vier Fällen wird das Netz für c = 1 polpunktual, für ce < 1 pollinig. Die Netze können,
um evtl. größere Urbildähnlichkeit zu erhalten, konstantproportional deformiert werden.
3. Das Zonen- und das Streifenverhältnis in Verbindung miteinander.
Der Flächeninhalt $ einer Karte, die für die Werte 4 zwischen + 180°,
zwischen + 90° das ganze Erdgebiet darstellt, läßt sich mittels der Gleichungen
+a +5 +x +7
(11) Y=f fBcospdidp=2f6di=2x fZeosgpdgp
—nx x —. x
a a3
leicht bestimmen. (11) zeigt, daß der Karteninhalt aus dem Zonen- bzw. dem
Streifen- bzw. dem Flächenverhältnis allein ermittelt werden kann. (11) gibt
weiterhin die Beziehung an, die zwischen 3, S (notwendig und hinreichend?))
bestehen muß, wenn 3, das Zonen- und das Streifenverhältnis desselben Entwurfs
 sein sollen. Ist sie für ein im ganzen Kartengebiet wertpositives Funktionspaar
 3 (9), S (4) (Konstante eingeschlossen) erfüllt, so nennen wir 3, © zusammengehörig
 oder miteinander verträglich. Da (11) eine Konstantengleichung
ist, so kann man irgendein gegebenes Paar 3,, SS, das (11) nicht genügt, durch
Multiplikation von €, oder 3, mit einer leicht bestimmbaren positiven Konstanten
zu einem zusammengehörigen Paar 3, S machen, 3,6 können also, um (11) zu
genügen, bis auf einen positiven konstanten Faktor beliebig als wertpositive
Funktionen vorgegeben werden. Sind 3 sowohl als auch © in demselben Entwurf
 zugleich Konstante, so haben diese Konstanten nach (11) denselben Wert c.
Dann ist also 3 = S=0=.
1) Daß die Beziehung (11) zwischen 3, © (für endliches X) hinreichend ist, zeigt das Vorhandensein
 der Entwürfe mit den Netzfunktionen
x= [6a y= 37 [30gpdg
und dem beliebig vorgegebenen Zonen- und Streifenverhältnis 3, S, gleichgültig in diesem Zusammenhang,
 ob sie brauchbar oder unbrauchbar sind.
            
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.