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Full text: 28, 1905

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Aus dem Archiv der Deutschen Seewarte ■— 1905 No. 1. — 
7) Abgekürzte Tafel für den Stundenwinkel und für 
das Azimut. Diese Tafel ist durch Kürzung und durch Inter 
polation aus den Tafeln 1 und 2 herzustellen. 
Beispiel. Hamburg: </> = 53°32'8. 
8) Verzeichnis der zur Zeitbestimmung geeigneten 
Sterne und Berechnung ihrer Durchgangszeit durch den ge 
wählten Höhenparallel. Es sind aus dem Berliner Jahrbuche sämt 
liche Sterne herauszuschreiben, deren Deklinationen innerhalb der oben 
ermittelten Grenzen liegen. Aus der Tafel 7 entnimmt man mit der 
Deklination jedes Sterns als Argument die Werte t und A und berechnet nach den Formeln 
T 0 = u—t 
T lc = a + t 
90 
die Durchgangszeiten des Sterns durch den gewählten Höhenparallel. Als Epoche für die Sternörter wähle 
man einen mehrere Jahre vorausliegenden Zeitpunkt. 
Beispiele. Hamburg: </> = +53° 38'-. 
Name des Sterns 
Gr. 
« (1910) 
d (1910) 
t 
A 
T 0 
To 
43 Comae 
4.1 
13 h 7'.”7 
+ 28° 20' 
4 h 24T1 
89° 36' 
8 h 43'."6 
17 h 31T8 
r Bootis 
4.6 
13 43.0 
+ 17 54 
3 28.6 
69 5 
10 14.4 
17 11.6 
a Bootis 
1 
14 11.6 
+ 19 39 
3 38.6 
72 46 
10 33.0 
17 50.2 
y Delphini sq. 
4.0 
20 42.5 
+ 15 48 
3 16.0 
64 31 
17 26.5 
23 58.5 
1 Pegasi 
4.3 
21 17.9 
+ 19 25 
3 37.3 
72 16 
17 40.6 
0 55.2 
n Pegasi 
4.2 
22 6.0 
+ 32 44 
4 45.7 
97 33 
17 20.3 
2 51.7 
9) Aufstellung des Beobachtungsprogramms und der für die Berechnung der Zeit 
bestimmungen zu verwendenden Hülfsgrößen. Die in Tafel 8 aufgezeichneten Sterne sind nach ihren 
Durchgangszeiten (T 0 und T w ) durch den gewählten Höhenparallel chronologisch zu ordnen; außerdem sind 
verschiedene aus den früheren Tafeln zu entnehmende Werte beizufügen. Es möge empfohlen werden, zu 
nächst nur die Spalten 1 bis 5 des folgenden Schemas aufzustellen und erst im Laufe der Zeit nach Bedarf 
die übrigen Spalten auszufüllen; bei der großen Anzahl der zur Verfügung stehenden Sterne wird man manche 
Sterne überhaupt nicht benutzen. Die zur Reduktion auf den Mittelfaden dienenden Werte mögen hier in 
der Reihenfolge eingetragen werden, wie sie bei der Berechnung zur Verwendung kommen, d. h. bei west 
lichen Sternen möge die Reihenfolge der Fäden (1), (2), (3), (4), (5), dagegen bei östlichen Sternen die Reihen 
folge (5), (4), (3), (2), (1) gewählt werden. Der Niveaufaktor N sowie der Faktor des Zenitdistanzfehlers F 
haben bei westlichen Sternen das positive, bei östlichen Sternen das negative Vorzeichen. 
Beispiel. Beobachtungsort und Instrument wie oben. 
i 
2 
3 
i 
& 
6 
7 II 8 
9 
10 _ 
11 
la 
13 
14 
15 
Name 
des Sterns 
Gr. 
-S ' rS 
S 
a Sr 
— 
T 
+ 
« (1910) 
Ii Zur Reduktion auf den Mittelfaden 
T910; j Vor dem Mf. ! Nach dem Mf. 
Niveaufaktor 
N 
Tflgl. 
A Ci 
Aberr. 
Ad 
1 Faktor des 
Zenitdistanz- 
Fehlers F 
r Bootis 
4.6 
w 
17 h 1 T."6 
69° 5' 
13 h 43 m 
+17° 54' +44?61 
+22f 33 
—2 2?22 
—44?45 
+0.137 
+0?01 
+on 
+0.120 
it Pegasi 
4.2 
Ü 
20.3 
262 33 
22 6 
+32 44 +41.94 
+20.96 
-21.04 
-42.01 
-0.129 
+0.01 
-0.1 
-0.113 
y Delphini sq. 
4.0 
Ô 
26.5 
295 29 
20 42 
+15 48 +46.03 
+23.02 
-23.12 
-46.21 
-0.141 
+0.01 
-0.1 
-0.124 
43 Comae 
4.1 
w 
31.8 
89 36 
13 8 
+28 20 i +41.66 
+20.86 
-20.78 
-41.57 
+0.128 
+0.01 
+0.1 
+0.112 
1 Pegasi 
4.3 
0 
40.6 
287 44 
21 18 
+19 25 +43.63 
+21.81 
-21.91 
-43.77 
-0.135 
+0.01 
-0.1 
-0.118 
a Bootis 
1 
w 
17 50.2 
72 46 
14 12 
+19 39 +43.62 
+21.83 
-21.75 
-43.49 
+0.134 
+0.01 
+0.1 
+0.117
	        
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