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Full text: 28, 1905

16 
Aus dem Archiv der Deutschen .Seewarte — 1905 No. 1 — 
(»/ Bootis West) x = + 92?4 = 1.966 
(Aus der ¿'-Tafel, vergl. § 7) S = 7.188 
S.t = 9.154 
15 
[Summ 
Le] = 0.694« 
A' = 9.848a 
= — 0?70 
cto = 19 h 54 m 32?07 
a 0 +a w = 33 h 44 m 40?30 
2 Wo 4- «w) = 
16 h 52 m 20fl5 
a w = 13 50 8.23 
«o—« w = 6 4 23.84 
2 Wo — «m) = 
3 2 11.92 
u 0 — 
u 0 + u w = 33 h 38 m 9?98 
4 ( Uo + ll , r) = 
16 h 49“ 4 S 99 
u w = 16 54 16.94 
u 0 —u w = —0 10 23.90 
2 Wo «;(;) 
-0 5 11.95 
d a = -fl9°l4' 6?7 
d 0 + ö w = +38° 6'55':0 
2 ipo + d w ) = 
f 19° 3'27':5 
6 W = +18 52 48.3 
d 0 —öi V = ~f 0 21 18.4 
i (fio - <U = 
+ 0 10 39.2 
cp = +53°32!82 
tg (p = 0.13153 
tgö = 9.53839 
d = +19° 3:46 
sin t = 9.86305 
tg t = 0.02806 
t = 3 h 7 m 23f87 
l tes Glied = 0.26848 2 tes 
Glied = 9.51033 
= 46° 50 .'95 
= +1.8556 
= +0.3238 
e" = + 639?2 
i" = + 42'.'61 
(Klammer) = -fl.5318 
= 0.18520 
A s" = 1.62951 
lo 
r* = 1.81471 
= -fO h l” 1 5?27 
2(«0+«Mi)— 2 (*G> + Mi») = +0 3 15.16 
A' = +0 2 9.89 
Bemerkungen. 
Die Spalte „Summe der Sekunden“ dient zur Kontrole; diese Zahlen müssen innerhalb einiger Zehntel einen regel 
mäßigen Gang zeigen. Man erkennt durch diese Werte sofort, ob ein größerer Fehler hei der Beobachtung vorgekommen ist. 
Es sind oben die bei jedem Stern erhaltenen Beobachtungszeiten zu einem Mittelwerte vereinigt worden: diese Verein 
fachung der Rechnung ist aber nur dann zulässig, wenn die Beobachtungen symmetrisch ausgeführt worden sind. — Wenn 
bei einem Stern die Beobachtung an einem Faden unterblieben ist, hat man zur Herstellung der Symmetrie folgendes 
zu beachten. 
1) Es fehle bei dem einen Stern entweder der Faden (1) oder der Faden (3) oder der Faden (5); dann ist der, ent 
sprechende Faden des anderen Sterns ebenfalls auszuschließen. 
2) Es fehle bei dem einen Stern entweder der Faden (2) oder der Faden (4); dann schalte man proportional den 
Fadenunterschieden die Antrittszeit an jenen Faden mit Hülfe der beiden benachbarten Fäden ein. 
Sind mehrere Lücken in der Beobachtung vorhanden, so ist die Zeitbestimmung deswegen zwar nicht unbrauchbar, 
doch möge in diesem Falle die Berechnung nach Rückkehr des Reisenden einem Fachastronomen übertragen werden. 
Bei den Sternkoordinaten sind die am Schlüsse des Berliner Jahrbuchs angegebenen Verbesserungen berücksichtigt 
worden; vom Jahrgange 1907 an sind diese Verbesserungen bereits in den Ephemeridenwerten enthalten. — Um die Stern 
örter vollständig strenge zu erhalten, hätte man noch eine Verbesserung wegen der täglichen Aberrationen nach den Formeln 
A a = +0i0214fcoi<p cost sec 8 
A 5 = +0'.'321 cos <p sin t sin S 
vornehmen müssen. Es ist wegen der geringen Größe dieser Werte von ihrer Verwendung Abstand genommen worden. 
Erscheint es in einem einzelnen Falle notwendig die Rechnung in äußerster Schärfe zu führen, so können die Werte A cc 
und A 5 für beide Sterne zugleich mit Hülfe des Mittelwertes der Deklinationen und eines genäherten Wertes von t, welcher 
sich aus der obigen Rechnung ohne weiteres entnehmen läßt, durch dreistellige Rechnung abgeleitet werden. Hierbei 
möge daran erinnert werden, daß sint bei dem östlichen Stern das negative Vorzeichen erhält.
	        
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