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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 3 (1875)

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Das Argument M für die grösste nordöstliche oder grösste nordwestliche 
Deviation erhält man durch Differentiation. der Gleichung: 
m (m — 1) 
(X) da+m = dan + m (da +1 — 01) + —7— (S+ı — 202 + da+1)) 
in Beziehung auf m als Variable und 
ddn+m — ; 
‚dm © 
setzend, Man erhält dann: 
ni da-+1— da 
9 AT 
M=n+m., 
Um die Anwendbarkeit und den Grad der Genauigkeit der oben an- 
yeführten Regel (IX) zu untersuchen, habe ich mehrere, theils von mir, theils 
von Anderen, ausgeführte Deviationsbestimmungen berechnet, sowohl nach (I) 
und (VI), als nach (IX). Durch Vergleichungen der Resultate habe ich gefunden, 
dass die Regel (IX), im Ganzen genommen, stets genauer, als Archibald Smith’s 
Methode (I) mit (V.I) übereinstimmt. ; 
_ Beispiel. . Gegeben sind: do= +9.5°, da= +17.8°, de = + 18.2°, 
dis — + 2.9°, die = — 63°, do = —11.4°, da = —12.2°, das = —B5.7°. Die 
positiven d sind nordöstliche und die negativen d nordwestliche Deviationen * ) 
Durch . Substitution dieser Data in (V) findet man: ; 
Am 0,95 
B = 13.032 
Oz 7.591 
D= 2.300 
E = 0.560 
F= 0332 
G = 0.308 
Hız= 0.075 
und, durch Substitution dieser Coefficienten in (V“): 
pp = 30° 13 
ut == 439°, 27 
pp" — 42° 51° 
B‘ = 15.082 
D‘ = 2,865 
F‘ == 0453 
Durch Substitution endlich von diesen Hülfswinkeln und Coefficienten in 
(VI) sind die in der 2. Columne der folgenden Tafel geordneten wahrscheinlich- 
sten Deviationen berechnet. Die dritte‘ Columne enthält die nach Archibald 
Smith’s Methode, oder der Formel (I), berechneten Deviationen, die vierte Co- 
lumne die Deviationen berechnet nach der Regel (IX). Die fünfte enthält die 
Differenzen (VI)—(I) und die sechste die Differenzen (VI)—(IX). 
Nach (X) und (X‘) findet man die grösste nordöstliche Deviation == + 17.846° 
für N 48° 36‘ O0, und- die grösste nordwestliche Deviation = — 12.426° für 
S 76° 38‘ W. 
Die beiden letzten Columnen dieser Tafel. zeigen, dass die meisten Diffe- 
renzen (VI)—(IX) bedeutend kleiner sind, als die entsprechenden (VI)—(I), und 
dass folglich die Regel (IX), im Ganzen genommen, genauere Resultate giebt, als 
Archibald Smith’s Methode. X {(YI)—(D}* ist = 3.3s, während S [((YI)-—(IX)]* nur 
*) Om Kompassets Deviation, af C. F, Wille, p. 55. (Kristiania, 1869.)
	        
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