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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 3 (1875)

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wasser Khor-al-Bab. Westlich von Khor-Fasht und über diesem Riff setzt die 
Fluth südlich. . 
Durch das Fahrwasser Khor-Assee und über die Khora Bank setzt die 
Fluth nach Süden und zwischen den Chaschus- und Najwah-Riffen südwestlich. 
Die südliche Kante der Khora- und Shaikh-Gutta Bänke ist durch Kabbe- 
Jungen erkennbar, . 
Die Ebbe läuft zwischen den verschiedenen Riffen in der entgegenge- 
setzten Richtung als die Fluth. 
Während der Wintermonate beträgt die Fluthhöhe bei Springzeit 1,78 Met, 
aber im Sommer bringt der SW-Monsoon mehr Wasser in den Meerbusen und die 
Meeresfläche steigt ungefähr 0.s Met., mithin ist dann auch die Fluthhöhe grösser, 
Im Allgemeinen steigt das Wasser bei SE-Winden und ist niedriger bei NW- 
Winden. 
Segelanweisung. Wenn man von Norden kommt und nach dem Bahrain 
Hafen bestimmt ist, muss man den Berg, Jebel-Dakhan genannt, in SzW 1 /ıW 
bringen und in dieser Richtung steuern, um östlich von dem flachen Wasser bei 
dem SO-Ende von Fasht-al-Yarim und 2 Seem. innerhalb der Aussenkante zu 
bleiben. Im. Uebrigen muss man den im „Persian Golf Pilot“ pag. 119 ange- 
gebenen Anweisungen folgen. 
Nähert man sich dem Hafen von Osten und bei gutem Wetter, so muss 
man den vierkantigen Berg Jebel-Thahran an der Katif Küste im W'/2S bringen 
und darauf zuhalten; dieses führt nördlich frei von dem Khaseifah Riffe. 
Khör-al-Bab. Schiffe mit mehr als 4.7 Met. Tiefgang dürfen‘ nicht 
durch das Khor-al-Bab Fahrwasser gehen; allen Schiffen ist es gerathen, stets 
einen einheimischen Lootsen zu nehmen. . 
Steuert man nördlich des Khor-Fashlt Riffes, so sind, wenn man Jebel- 
Dukhan aus Sicht verliert, der hohe Felsen des Riffes Fasht-al- Yarim, welcher 
bei halber Ebbe gut zu erkennen ist, und die Berge Jebel-Thahran und Mad- 
thrah die einzigen sichtbaren Gegenstände. Hat man sich diesen genähert, so 
kommen die Sandbänke auf den Chaschus- und‘ Najwah Riffen in Sicht; letztere 
sind aber für einen Fremden nicht leicht zu erkennen. ) > 
Verlässt man den Hafen von Bahrain durch das Fahrwasser Khowr-al- 
Bab, so muss man, um den westlichen Ausläufer des äusseren Hafens zu passi- 
ren, die Simahi Dattelbäume, welche auf dem Nordende der Insel Maharag in OzS 
peilt, WNW steuern, bis das portugiesische Fort auf dem Nordende der Insel 
Bahrain in Deckpeilung mit Jebel Dukhan kommt; von hier führt ein NWzN 
Kurs durch das Fahrwasser, und hat man dabei nur auf das Versetzen 
durch die Fluth zu achten, da: letztere schr stark westlich längs der Südseite 
des Khor-Fasht Riffes und zwischen diesem und dem Marwadi Riff setzt. Die 
des Khor-Fasht Riffes ist gut zu erkennen und steil abfallend; die Kante’ des 
Berges Jebel-Dukhan darf nicht östlich von Sz0!/40 peilen, um östlich von dem 
Riffe zu bleiben. 
_ Die Wassertiefe nimmt. allmälig nach Fasht-al- Yarim zu ab und kann 
man durch Lothen eine Annäherung an das Riff erkennen. Nur bei Ras-al-Slah 
findet man tiefes Wasser bis dicht an das Riff heran. ; - 
Sobald man nördlich frei von Khor-Fasht ist, so peilt Madthrah oder 
der Kegelberg W!/4S und ein NWzN Kurs führt nördlich des Najwah Riffes 
vorbei, wobei man die WNW von Ras-al-Slah liegende Bank mit 4.6 Met. passirt. 
Bei Annäherung. an das Najwah Riff fiacht das Wasser plötzlich von 
12.8 auf 5.5 Met. ab, aber passirt man dasselbe 1'/2 Seem. östlich, so bleibt 
tiefes Wasser bis Ras-Tannurah, welches NW von Najwah peilt. Auf Ras- 
Tannurah steht ein kleines Haus, welches von Najwah aus zu eben ist und 
eine gute Landmarke abgiebt. 
‚Von der flachen Stelle, mit 3,7 Met. Wasser, auf Rakk-as-Surrah peilt 
der Kegelberg oder Madthrah SWzW und die trocken liegende Sandbank auf 
dem Najwah Riff ist dann nicht zu sehen; desshalb muss man die Bank auf 
ie Najwah Riff gut in Sicht halten, um westlich von Rakk-as-Surrah zu 
eiben. 
Zwischen den Riffen Chaschus und Najwah ist das Fahrwasser 4!/2 Seem. 
breit und 4.6 bis 12.83 Met. tief. Peilt man den Kegelberg SWzZW1LW 80 ist
	        
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